Google Chrome für Android druckt Webseiten und fügt Web-Apps zum Homescreen hinzu

Tam Hanna 17. November 2013 0 Kommentar(e)

Google versorgt die Android-Version seines Browsers Chrome regelmäßig mit neuen Features. In der aktuellsten Ausgabe gibt es eine Druckfunktion, schnelleren Zugriff auf deine Lieblingswebseiten und ein kleines Sicherheitsupdate.

Die mit Abstand wichtigste Neuerung hört auf den Namen Install to Homescreen. Diese erlaubt dir, kompatible Webseiten zum Homescreen deines Telefons hinzuzufügen. Ab diesem Zeitpunkt verhalten sich diese wie eine native Applikation – im Task Manager und in der Programmlistenübersicht scheinen sie als Symbol bzw. als eigenständiges Programm auf, das nicht „im Browser“ lebt.

Der Chrome-Browser macht nicht nur am Smart TV eine gute Figur...

Der Chrome-Browser macht nicht nur am Smart TV eine gute Figur…

Dank der requestAutocomplete-API gehört lästiges Herumtippen auf unterstützten Webseiten bald der Vergangenheit an. Diese von Google eingeführte Web-API erlaubt dem Browser das automatische Eingeben von diversen Informationen, die beim Online-Einkaufen wichtig sind – da die Programmierschnittstelle noch recht neu ist, wird sie nur von vergleichsweise wenigen Webseiten unterstützt.

Leider ist die Druckfunktion erst ab KitKat verfügbar. Wenn dein Telefon die aktuellste Version von Android mitbringt, darfst du Webseiten ab Sofort auf einem kompatiblen Drucker ausgeben – Chrome erlaubt dir sogar die Auswahl des Papierformats und das Festlegen der Anzahl der benötigten Ausdrucke.

Zu guter Letzt behebt die neue Version auch die im Rahmen der von HP veranstalteten Pwn2Own-Konferenz gefundene Sicherheitslücke im Browser. Sie erlaubte Angreifern das Übernehmen der Kontrolle über das Telefon, wenn der User eine speziell präparierte Webseite besucht. Natürlich gibt es – wie immer – auch einige kleine Verbesserungen in Sachen Stabilität und Performance.

Wenn du Chrome schon auf deinem Telefon installiert hast, sollte dir der Play Store das Update automatisch in der Statusleiste anzeigen. Ist dies nicht der Fall, so öffne die Detailseite des Programms in der Suche – spätestens dort erscheint normalerweise der „Update“-Knopf.

Obwohl die meisten der hier besprochenen Funktionen erst in einiger Zeit voll nutzbar werden, gibt Google mit der Android-Version von Chrome eine sehr aggressive Marschrichtung vor. Es ist noch nicht klar, wie man bei Mozilla auf die neuen Funktionen reagiert – wenn sie von Seiten der Entwickler angenommen werden, muss der Anbieter von Firefox über kurz oder lang nachziehen.

Surft ihr schon mit Chrome? Oder bleibt ihr lieber bei Opera? Wir würden zu gerne wissen, womit ihr auf eurem Handy surft…

Quelle: AndroidAuthority

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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