Google macht es einfacher, virtuelle Realität in Apps und auf Websites zu bringen

Heiko Bauer 31. März 2016 0 Kommentar(e)

Fotos von Hotels und Stränden in Travel-Apps sind schön, aber was ist das schon gegen eine komplette Rundumsicht? Wozu langweilige Aufnahmen des künftigen Wohnzimmers auf der Maklerwebsite ansehen, wenn man sich auch gleich darin umsehen könnte?

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Cardboard - 01

360°-Fotos machen bebilderte Websites und Apps spannender und wirken sich positiv auf deren Erfolg aus. Die Bilder herzustellen, ist nicht allzu schwer. Seit Kurzem gibt es dafür sogar eine App von Google, die Carboard Camera. Die Aufnahmen zum Publikum zu bringen, ist da schon weit aufwändiger. Für die Anzeige wurden bisher spezielle, teils exotische Tools benötigt, die schlimmstenfalls nicht einmal überall funktionierten.

Hilfe naht aus dem Silicon Valley

Das widerspricht den Plänen von Google, die virtuelle Realität schnell in die breite Masse zu tragen. Deshalb gibt es nun VR View, das wie bei Google üblich als Open Source frei verfügbar ist. Für Apps benötigen die Entwickler lediglich das Cardboard SDK (Software Development Kit) und ein paar Zeilen Code. Webentwickler können die nötigen HTML- und Java-Script-Bausteine im Internet herunterladen und leicht in ihre Seiten einbauen.

Wird nun eine Website mit einem solchen Bild auf dem PC oder Laptop geöffnet, kann dieses durch packen und bewegen mit der Maus betrachtet werden. Das funktioniert sowohl im Window Mode als auch fullscreen. Mit dem Smartphone geht es noch einfacher und effektvoller durch drehen des Gerätes in die jeweilige Richtung.

Eintauchen statt nur ansehen

Am coolsten ist natürlich die 3D-Rundumsicht mit Google Cardboard und anderen VR-Brillen. Dazu erscheint beim Smartphone unten rechts auf dem Bild das bekannte Symbol. Rauftippen, in die Brille einlegen, los geht’s.

Wenn du das Ganze mal ausprobieren möchtest, kannst du es auf dem Entwicklerblog von Google tun.

Quellen: Engadget, Google Developers Blog

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