Google stellt schon bald einen EchzeitĂŒbersetzer fĂŒr gesprochene SĂ€tze vor

Hartmut Schumacher 12. Januar 2015 0 Kommentar(e)

„Was heute noch wie ein MĂ€rchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein.“ Dies gilt zumindest fĂŒr den UniversalĂŒbersetzer aus dem „Star Trek“-Universum und den Babelfisch aus den „Per Anhalter durch die Galaxis“-Romanen.
Auch interessant: Google arbeitet an neuem Echtzeit-Übersetzer mit Konversationsmodus

Von der App „Google Übersetzer“ soll bald eine neue Version erscheinen, die leistungsfĂ€higer ist beim Übersetzen gesprochener SĂ€tze.

Von der App „Google Übersetzer“ soll bald eine neue Version erscheinen, die leistungsfĂ€higer ist beim Übersetzen gesprochener SĂ€tze.

Laut einem Bericht der „New York Times“ wird Google sehr bald eine neue Version seiner „Google Übersetzer“-App veröffentlichen. Diese Version soll Verbesserungen beim Übersetzen gesprochener SĂ€tze mit sich bringen. Prinzipiell kann die App zwar schon jetzt gesprochene SĂ€tze in ĂŒbersetzte Texte umwandeln. Die neue Version soll sich dabei jedoch als leistungsfĂ€higer erweisen und imstande sein, verbreitete Sprachen automatisch zu erkennen und zu ĂŒbersetzen.

Ziel: EchtzeitĂŒbersetzung

In einem Interview mit der britischen „Times“ hat der damalige Android-Vice-President Hugo Barra bereits im Jahr 2013 enthĂŒllt, dass Google an Übersetzungs-Software arbeitet, die es ermöglichen wird, dass beide GesprĂ€chspartner in Echtzeit die jeweiligen Übersetzungen zu hören bekommen.

Schon seit Dezember 2014 bietet der Video-Chat-Dienst Skype von Microsoft die Möglichkeit, gesprochene SĂ€tze in Echtzeit zu ĂŒbersetzen – allerdings bislang nur zwischen den Sprachen Englisch und Spanisch.

Übersetzen von fremdsprachigen Beschriftungen

DarĂŒber hinaus wird Google bald einen Dienst anbieten, der es ermöglicht, die Kamera des Smartphones beispielsweise auf ein fremdsprachiges Straßenschild (oder eine andere Beschriftung) zu halten und dann automatisch eine Übersetzung im Live-Kamerabild angezeigt zu bekommen. Höchstwahrscheinlich wird dieser Dienst auf der App „Word Lens“ basieren. Google hat im Mai 2014 den Hersteller dieser App, das Unternehmen Quest Visual, ĂŒbernommen. Seitdem ist die ehemals kostenpflichtige App kostenlos im Play Store erhĂ€ltlich. Du kannst also jetzt schon einen Blick in die Zukunft werfen. Word Lens funktioniert tatsĂ€chlich gut – und zwar auch ohne Internet-Verbindung.

Die App „Word Lens“ ist in der Lage, Beschriftungen beispielsweise von Straßenschildern zu ĂŒbersetzen und in das Kamerabild einzublenden.

Die App „Word Lens“ ist in der Lage, Beschriftungen beispielsweise von Straßenschildern zu ĂŒbersetzen und in das Kamerabild einzublenden.

Quellen: The New York Times, The Times

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren fĂŒr eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nĂŒtzliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person ĂŒber sich selbst.