Hochgeschwindigkeitszug Hyperloop wird Realität – zumindest ein bisschen

Hartmut Schumacher 29. Juli 2016 0 Kommentar(e)

Die Deutsche Bahn möchte ihre Züge digital aufpeppen – durch Techniken, die für das Hochgeschwindigkeitssystem Hyperloop entwickelt wurden.

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(Foto: Hyperloop Transportation Technologies Inc.)

(Foto: Hyperloop Transportation Technologies Inc.)

Das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies entwickelt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn einen „Innovationszug“. Dabei handelt es sich um einen konventionellen Zug, in dem neue Techniken zum Einsatz kommen, die von Hyperloop Transportation Technologies für das Hochgeschwindigkeitssystem Hyperloop entwickelt wurden. Diese Techniken sollen die Effizienz des Zuges erhöhen und digitale Lösungen in den Zug integrieren.

Zu diesen digitalen Lösungen gehören ein Entertainment-System mit digitalem Reisebegleiter sowie eine Augmented-und-Virtual-Reality-Lösung, die in die Fensterscheiben des Zuges Informationen beispielsweise über Sehenswürdigkeiten einblendet.

Dirk Ahlborn, der Geschäftsführer von Hyperloop Transportation Technologies, erläutert: „Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn ist für uns besonders wichtig, denn nur hier gelingt es uns, eine reale Betriebssituation prototypisch mit Kunden und Fahrgästen zu testen. Für zukünftige Mobilitäts-Projekte profitieren nicht nur wir davon, sondern auch die Deutsche Bahn, die so zum Beispiel Ideen für neue Fahrzeuggenerationen ableiten und entwickeln kann.“

Anfang 2017 soll der Innovationszug bereit sein, von Fahrgästen getestet zu werden.

Hyperloop ist ein Konzept für ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem, bei dem Kapseln auf Luftkissen durch Röhren rasen – mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.200 Stundenkilometern. Das Open-Source-Konzept stammt vom bekannten Unternehmer Elon Musk.

Quellen: Hyperloop Transportation Technologies Inc., Deutsche Bahn AG

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.