HTC One M9: Ein wahrer „Schwächling“ im Biegetest

Redaktion 4. April 2015 3 Kommentar(e)

#BendGate – der Hashtag dürfte im Herbst 2014 der Marketingabteilung Apples zahlreiche schlaflose Nächte bereitet haben. Das neu vorgestellte iPhone 6 Plus verbog sich unter leichter Last und sorgte damit für Negativschlagzeilen. Ob jetzt HTC mit dem gleichen verheerenden Medienecho rechnen muss? Das neue One M9 macht im Biegetest mit dem Galaxy S6 Edge und iPhone 6 Plus die mit Abstand schlechteste Figur. 

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Kern des Problems: Der in der Mitte des HTC One M9 angebrachte Powerbutton. (Bild: SquareTrade/YouTube)

Kern des Problems: Der in der Mitte des HTC One M9 angebrachte Powerbutton. (Bild: SquareTrade/YouTube)

SquareTrade – ein amerikanisches Unternehmen, das Versicherungen für Mobiltelefone anbietet – hat das Samsung Galaxy S6 Edge, iPhone 6 Plus und HTC One M9 (Test) in einem „Bendtest“ gegeneinander antreten lassen. Dazu wurden spezielle Roboter eingesetzt, die exakt die eingesetzte Belastung auf das Gehäuse erfassen können. Nach 110 Pfund Druck verbogen sich im Test die Gehäuse des Samsung Galaxy S6 und iPhone 6 Plus. Zwar war das One M9 etwas widerstandsfähiger und verbog sich erst bei einem Druck von 120 Pfund, doch das Aluminium-Unibody des neuesten Topmodells aus dem Hause HTC brach dem One M9 das Genick – oder genauer: die Powertaste. Diese, die exakt in der Mitte des One M9 befestigt ist, war nach dem Belastungstest nicht mehr zu gebrauchen, womit sich das Smartphone nicht mehr anschalten lies und das HTC One M9 damit de facto unbrauchbar war.

One M9, Galaxy S6 Edge & iPhone 6 Plus im Biegetest

Test soll normale Belastungen simulieren

Natürlich hatte auch die Konkurrenz im Test mit Problemen zu kämpfen. Beispielsweise sprung das Display des Samsung Galaxy S6 Edge auf einer Seite des gebogenen Bildschirms beim eingangs erwähnten Druck von 110 Pfund. Doch sowohl das S6 als auch das iPhone 6 Plus funktionierten noch nach dem ersten Test Belastungstest. Bei 149 Pfund machte anschließend aber auch das Galaxy S6 Edge schlapp, das iPhone 6 Plus dann bei 179 Pfund.

Nun mag sich manch einer zurecht fragen, wie realitätsnah so ein maschineller Biegetest im Labor ist. Doch laut SquareTrade simulieren die Roboter, die den schönen Namen „BendBots“ tragen, nur die normalen Belastungen, wenn ein Nutzer sein Smartphone in der Gesäßtasche trägt und sich drauf setzt.

Was haltet ihr von solchen Tests, haben sie einen Einfluss auf eure Kaufentscheidung? 

Quelle: SquareTrend (via PhoneArena)

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