Instant self-repair: So hat ein selbstheilendes Material zu funktionieren

Hartmut Schumacher 23. August 2015 1 Kommentar(e)

Müssen wir uns bald nie wieder über Kratzer auf dem Smartphone-Gehäuse ärgern? Es sieht ganz so aus: Die Selbstheilungstechnologie „Instant self-repair“ funktioniert bereits sehr gut.
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Die „Instant self-repair“-Technologie von Innerexile kann Kratzer auf der Oberfläche beispielsweise von Smartphone-Schutzgehäusen innerhalb von 1 Sekunde wieder verschwinden lassen. (Foto: Innerexile)

Die „Instant self-repair“-Technologie von Innerexile kann Kratzer auf der Oberfläche beispielsweise von Smartphone-Schutzgehäusen innerhalb von 1 Sekunde wieder verschwinden lassen. (Foto: Innerexile)

Das taiwanesische Unternehmen Innerexile stellt Schutzgehäuse für Smartphones her. Die Besonderheit dieser Gehäuse: Sie können sich selbst reparieren, um kleinere bis mittelgroße Kratzer wieder verschwinden zu lassen.

Diese „Instant self-repair“-Technologie basiert auf Mikrokapseln, die mit flüssigem Material gefüllt sind, das entstehende Kratzer automatisch ausgleicht. Und zwar innerhalb 1 Sekunde. Anschließend soll die Oberfläche wieder aussehen wie neu. (Bei Umgebungstemperaturen von unter 5 °C soll die automatische Reparatur etwas länger dauern – aber immer noch weniger als 5 Sekunden.)

Laut Hersteller hat das Gehäuse mehrere standardisierte Tests überstanden – mit entweder keinen Kratzern oder aber mit Kratzern, die automatisch sofort wieder repariert wurden.

Vergleichsvideo

Ein beeindruckendes Video zeigt ein Innerexile-Schutzgehäuse, das einem Kratztest unterzogen wird und dabei deutlich besser abschneidet als das Gehäuse eines „LG G Flex 2“-Smartphones, das ebenfalls Kratzer bis zu einem gewissen Grad selbstständig ausbessern kann.

Erhältlich sein sollen die Schutzgehäuse ab September 2015. Konkrete Preise sind noch nicht bekannt. Leider scheint sich der Hersteller – zumindest bislang – lediglich auf Gehäuse für iPhone-Modelle zu konzentrieren.

Quelle: Innerexile

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.