Knocki: Steuere deine Geräte durch Klopfen auf Tische oder an Wände

Hartmut Schumacher 15. August 2015 0 Kommentar(e)

Erinnerst du dich an den Clapper, mit dem du elektrische Geräte durch Klatschen in die Hände ein- und ausschalten kannst? Mit Knocki soll nun bald eine High-Tech-Umsetzung dieser Idee auf den Markt kommen.
Auch interessant: Flic: der Tastenknopf, mit dem du dein Smartphone fernsteuern kannst

Das Knocki-Gadget, das es dir erlaubt, durch Klopfzeichen Geräte fernzusteuern, lässt sich ohne Schrauben oder Nägel montieren. (Foto: Swan Solutions, Inc.)

Das Knocki-Gadget, das es dir erlaubt, durch Klopfzeichen Geräte fernzusteuern, lässt sich ohne Schrauben oder Nägel montieren. (Foto: Swan Solutions, Inc.)

Mit dem neuen Gadget Knocki kannst du fast jede Oberfläche in eine Fernbedienung verwandeln. Du kannst also beispielsweise auf einen Tisch oder an eine Wand klopfen, um Geräte zu steuern. Verschiedene Klopfmuster rufen dabei unterschiedliche Funktionen auf.

Für das Übertragen der Befehle verwendet das Gerät eine WLAN-Verbindung zu einem Cloud-Server. Ansteuern lassen sich alle Geräte, die über eine Internet-Verbindung und über geeignete Schnittstellen verfügen. Dazu gehören hauptsächlich Geräte, die von den Hausautomatisierungssystemen Wemo, Nest und Philips Hue unterstützt werden. Auch Automatisierungsdienste wie IFTTT lassen sich ansprechen.

Konfigurieren kannst du die Knocki-Funktionen über eine Smartphone-App, die für die Betriebssysteme Android und iOS erhältlich ist. Nach dem Konfigurieren ist das Verwenden eines Smartphones nicht mehr nötig.

Auf den Tisch klopfen, um dein verlegtes Smartphone klingeln zu lassen

Einige konkrete Anwendungsbeispiele für Knocki: Du kannst zweimal auf den Tisch klopfen, um dein verlegtes Smartphone klingeln zu lassen. Oder dreimal, um den Fernseher einzuschalten. Oder einmal auf den Nachttisch, um das Licht auszuknippsen und den Wecker zu aktivieren. Oder wie wäre es damit, eine SMS-Nachricht zu erhalten, wenn jemand an deine Haus- oder Wohnungstür klopft?

Das Wechseln der AA-Batterien in dem Gerät soll lediglich alle 12 Monate erforderlich sein.

Bei Vorbestellungen bis zum 17. August kostet ein Knocki-Exemplar 59 US-Dollar. Später wird der Preis auf 99 Dollar steigen. Die ersten Geräte sollen im Spätjahr 2015 verschickt werden.

Knocki erkennt verschiedene Klopfmuster, so dass du durch Anklopfen beispielsweise deines Nachttischs mehrere Funktionen wie das Ausschalten der Lampe, das Stellen des Weckers oder das Einschalten der Kaffeemaschine steuern kannst. (Foto: Swan Solutions, Inc.)

Knocki erkennt verschiedene Klopfmuster, so dass du durch Anklopfen beispielsweise deines Nachttischs mehrere Funktionen wie das Ausschalten der Lampe, das Stellen des Weckers oder das Einschalten der Kaffeemaschine steuern kannst. (Foto: Swan Solutions, Inc.)

Quelle: Swan Solutions, Inc.

auf Facebook teilen auf Google+ teilen auf Twitter teilen
pic_HS

Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.