LithiumCard Pro: Der kleinste und gleichzeitig schnellste Akku-Pack sucht auf Kickstarter nach UnterstĂĽtzern.

Hartmut Schumacher 16. März 2015 1 Kommentar(e)

Die „LithiumCard Pro“ stellt laut Hersteller „eine radikal andere Herangehensweise
daran dar, wie Smartphones und andere mobile Geräte aufgeladen werden“. Was hat man sich darunter vorzustellen?


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 Die LithiumCard Pro lädt unterwegs den Akku von Smartphones und anderen mobilen Geräten auf. (Foto: LinearFlux)

Die LithiumCard Pro lädt unterwegs den Akku von Smartphones und anderen mobilen Geräten auf. (Foto: LinearFlux)

Die „LithiumCard Pro“ ist ein Ladegerät mit eigenem Akku, mit dem sich die Akkus von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten aufladen lassen. Die LithiumCard Pro wiegt 107,5 Gramm und misst 1,4 mal 5,8 mal 8,9 Zentimeter, ist also in der Breite und der Höhe lediglich etwa so groß wie eine Kreditkarte.

Die Kapazität der Karte beträgt 3000 mAh, das reicht aus, um den Akku eines typischen Smartphones aufzuladen. Das Gerät ist in zwei Ausführungen erhältlich: Die eine ist für die Lightning-Schnittstelle des iPhones gedacht, die andere für MicroUSB-Schnittstellen, wie sie die meisten Android-Smartphones besitzen.

Schnelles Aufladen

Die Ausgangsleistung der LithiumCard Pro liegt bei 15 Watt. Das soll fĂĽr eine Aufladerate von etwa einem Prozent pro Minute sorgen (wenn das Smartphone dabei mitspielt). Nach beispielsweise 30 Minuten Aufladen soll der Akkustand also um 30 Prozentpunkte zugenommen haben.

Wenn du die Einschalttaste betätigst, zeigt die Karte über eine Farbveränderung in einem kleinen Display den ungefähren Ladezustand des internen Akkus an. Ist der interne Akku der LithiumCard Pro leer, dann ist es möglich, diesen Akku und den Akku eines angeschlossenen Smartphones gleichzeitig aufzuladen.

Dank der „NanoStik“-Oberfläche lässt sich die LithiumCard Pro ohne die Verwendung von Klebstoff am Smartphone befestigen.

Die LithiumCard Pro ist in der Breite und der Höhe lediglich etwa so groß wie eine Kreditkarte. (Foto: LinearFlux)

Die LithiumCard Pro ist in der Breite und der Höhe lediglich etwa so groß wie eine Kreditkarte. (Foto: LinearFlux)

Finanzierungsziel erreicht

Die Kickstarter-Finanzierungskampagne für die LithiumCard Pro endet am 17. April dieses Jahres. Bislang hat sie bereits 37.790 US-Dollar eingebracht und damit das Ziel von 10.000 Dollar weit überschritten. Die ersten Geräte sollen im Mai ausgeliefert werden. Der Preis beträgt 79,99 Dollar. Vom Vorgänger, der LithiumCard, wurden nach Angaben des Herstellers über 250.000 Exemplare verkauft.

In drei verschiedenen Farben wird die LithiumCard Pro ab Mai für umgerechnet etwa 75 Euro erhältlich sein. (Foto: LinearFlux)

In drei verschiedenen Farben wird die LithiumCard Pro ab Mai für umgerechnet etwa 75 Euro erhältlich sein. (Foto: LinearFlux)

Quellen: LinearFlux, LinearFlux auf Kickstarter

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.