Motorola: Moto X Style, Moto X Play und Moto G offiziell vorgestellt

28. Juli 2015 0 Kommentar(e)

Das Warten hat ein Ende: Motorola hat heute drei neue Smartphones vorgestellt – die durchaus mit einigen Ăśberraschungen aufwarten, beginnend bereits bei der Namensgebung: Das neue Moto X trägt den Zusatz „Style“, auĂźerdem gibt es eine „Play“-Variante des Flaggschiffs. Das Moto G behält den Namen hingegen. Wir stellen die drei neuen Modelle ausfĂĽhrlich vor.

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Lange mussten wir warten, ab sofort haben wir aber Gewissheit: Motorola hat unter großem Medienandrang drei neue Modelle vorgestellt; mit den Moto X-Brüdern zwei Kracher, mit dem Moto G (2015) ein Gerät für schmalere Geldbeutel. Wir beleuchten alle drei Smartphones näher, beginnend mit dem Flaggschiff.

Moto X Style

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Statt „2015“ entscheidet sich der Hersteller erstmals fĂĽr einen Namenszusatz, „Style“ suggeriert ein hĂĽbsches Ă„uĂźeres. Und tatsächlich: Das neue Moto X ist gewohnt schlicht gestaltet, vor allem beim Display ĂĽberzeugt das Modell allerdings mit Topwerten: 76 Prozent der Front nimmt der Bildschirm ein, ein hervorragender Wert, bei dem sogar das LG G4 das Nachsehen hat. Bis zu elf Millimeter ist das Gehäuse dick, was angesichts der ĂĽberzeugenden Optik aber als verzeihlich durchgehen sollte. Vor allem auch, weil sich das Moto X Style vielfältig konfigurieren lässt: Mit mehr Customizing-Optionen als alle bisherigen Modelle sollen alle Geschmäcker getroffen werden, zur Auswahl stehen neben leuchtenden Farben auch Premium-Materialien, wie echtes Saffiano-Leder oder FSC®-zertifiziertes Holz.

Unter der Haube werkeln durch die Bank potente Komponenten: Für ausreichend Power sorgt ein Snapdragon 808, kombiniert mit 3 GB RAM und 32 GB internen Speicher (erweiterbar). Das 5,7 Zoll-Display löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf, muss sich also ebenfalls nicht vor der Konkurrenz aus dem Hause Samsung oder LG verstecken. Erwähnenswert ist auch die Kamera: 21 MP rückseitig, 5 MP mit Weitwinkelobjektiv an der Vorderseite. Zu guter Letzt ist auch der Preis heiß: 499 Euro will Motorola für das Spitzenmodell, die individuellen Varianten beginnen ab 529 Euro.

Moto X Play

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Etwas ĂĽberraschend gibt es auch eine zweite, gĂĽnstigere und dementsprechend etwas abgespeckte Variante des Flaggschiffs – mit dem Beinamen „Play“. Das Gerät soll auch Fans handlicher Modelle ansprechen, wenngleich die Displaydiagonale von 5,5 Zoll noch immer nicht alle WĂĽnsche abdecken wird. Das Panel löst in Full HD auf, in Kombination mit dem starken 3.600 mAh-Akku soll die Akkulaufzeit bei bis zu 48 Stunden liegen. Zudem ist auch der Chipsatz etwas abgewertet (Qualcomm Snapdragon 615 Octa Core mit 1,7 GHz; 2 GB RAM), die Kameras hingegen bleiben gleich. Und: Dank TurboPower Charging soll das Gerät innerhalb weniger Minuten ausreichend geladen werden, in 15 Minuten fĂĽr bis zu 10 Stunden Laufzeit – ebenso wie das Moto X Style ĂĽbrigens.

Das Moto X Play wird ab August in verschiedenen Ländern in Europa, Lateinamerika und Kanada erhältlich sein – in Deutschland ab Ende August im Online- und Fachhandel mit 16 GB in schwarz und weiß für 349,- Euro. Wer es persönlicher mag: Über den Moto Maker kostet das Gerät mit 16 GB 379,- Euro und mit 32 GB 429,- Euro.

Moto G (2015)

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Das kleinste und schwächste Modell der Serie richtet sich an Kunden, die keine Unsummen in ein neues Smartphone investieren wollen. Die Ausstattung geht dennoch in Ordnung: Das 5 Zoll-Display löst mit 1280 x 720 Pixeln, also in HD, auf, die Pixeldichte liegt bei 294 ppi – keinerlei Veränderungen zum Vorgänger also. Anders sieht es unter der Haube aus: Ein Snapdragon 410 sorgt fĂĽr ausreichend Leistung, die vier Kerne sind mit je 1,4 GHz getaktet. Die Qual der Wahl hat der Nutzer beim Speicher: 16 GB interner Speicher mit 2 GB RAM oder 8 GB interner Speicher mit 1 GB RAM. Beide Varianten kommen mit einem microSD-Slot. Die rĂĽckseitige Kamera schieĂźt Fotos mit satten 13 MP, die Frontkamera mit 5 MP, wie bei den groĂźen BrĂĽdern also. Der Akku ist mit 2470 mAh ausreichend dimensioniert, auch dieses Gerät ist optisch anpassbar. Die Preise: Die Variante mit 1 GB/8 GB gibt es bereits fĂĽr 229 Euro, 2 GB RAM/16 GB Speicher kosten 299 Euro. Wer optisch konfiguriert, zahlt wie gewohnt noch mindestens 20 Euro drauf.

Quelle: PM Motorola

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂĽr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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