Neptune Suite: Crowdfunding-Projekt will Smartwatch und externe Displays verbinden

17. M├Ąrz 2015 1 Kommentar(e)

Neptune l├Ąsst mit einem ambitionierten Projekt aufhorchen: Mit der Neptune Suite versucht das Startup, Wearables, Tablets und Smartphones zu vereinen, wobei der smarten Uhr die tragende Rolle zugeteilt wird. Wir erkl├Ąren das innovative Konzept.

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Das Unternehmen ist bekannt: Schon Ende 2013 machte ein junger Mann auf sich aufmerksam, mit dem ersten Neptune-Modell sollte der damals noch stark unterrepr├Ąsentierte Smartwatch-Markt revolutioniert werden. Durchschlagender Erfolg stellte sich jedoch nicht ein, kein Grund allerdings, nicht flei├čig an neuen Konzepten zu werkeln. Anfang des Jahres machte dann die Neptune Duo in einschl├Ągigen Gazetten und Blogs die Runde, nun wird nachgelegt: Neptune Suite hei├čt das neueste Modell des Unternehmens, ein komplett ├╝berarbeitetes Konzept soll Kritiker und K├Ąufer ├╝berzeugen.

Der Grundgedanke ist simpel: Sechs verschiedene Ger├Ąte will Neptune auf den Markt bringen, die allesamt miteinander kompatibel sein sollen. Als Hauptkomponente dient die Smartwatch: Die futuristische Uhr, genannt „Hub“, schmiegt sich recht auff├Ąllig rund┬áum das Armgelenk, ein 2,4 Zoll gro├čer Touchscreen soll eine intuitive Bedienung erm├Âglichen. Ein 3G bzw. ein LTE-Modul soll ebenfalls an Bord sein, softwareseitig kommt Android 5.0 zum Einsatz. Die Uhr sorgt also f├╝r die Rechenpower, zwei verschiedene Komponenten dienen als┬áBildschirmerweitertung: Es soll einen „Pocket Screen“, der quasi das Smartphone ersetzt, und einen „Tab Screen“, der als Tablet fungiert, geben. Die Displays werden mittels WiFi 802.11ad WiGid mit der Uhr verbunden.

Au├čerdem plant der Hersteller drei Zubeh├Ârmodule: Eine physische Tastatur steht da ebenso am Zettel wie ein HDMI-Dongle, mit dem die Uhr auch mit anderen Bildschirmen verbunden werden kann, und ein kabelloses Headset. Der Vorteil liegt auf der Hand: Je nach Einsatzgebiet soll der Nutzer zwischen den verschiedenen Komponenten w├Ąhlen k├Ânnen. Wer also gerne Filme schaut, wird vielleicht eher zum Tab Screen greifen, wer ein herk├Âmmliches Smartphone in der Tasche haben will, legt sich den Pocket Screen zu. Da die einzelnen Screens lediglich Inhalte anzeigen k├Ânnen, also stets auf die Uhr angewiesen sind, sollen sich zudem auch die Preise in Grenzen halten.

Alle sechs Komponenten sollen f├╝r 899 US-Dollar den Besitzer wechseln, wer auf Indiegogo zuschl├Ągt, ├╝berweist als Early Bird gar nur 599 US-Dollar. In rund einem Jahr soll die Neptune Suite dann an die K├Ąufer geliefert werden. Glaubt ihr an das Konzept? Oder denkt ihr, dass sich auch der neue Versuch von Neptune nicht durchsetzen wird k├Ânnen? Meinungen in die Kommentare!

Quelle: TheVerge [via Indiegogo]

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f├╝r die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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