Nexus Band: Tüftelt Google an einem eigenen Fitness-Tracker?

Redaktion 24. November 2015 0 Kommentar(e)

Steigt Google bald in den Fitnessmarkt ein? Dieser Auffassung sind zumindest die Analysten von CCS Insight, die für 2016 einen Fitness-Tracker des US-amerikanischen Technologie-Konzerns voraussagen. Ihrer Meinung zufolge könne es sich Google nicht länger leisten, den lukrativen Absatzmarkt Konkurrenten wie Jawbone oder Fitbit alleine zu überlassen. 

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Jabbone UP Verpackung mit USB-Ladekabel

Fitness-Tracker wie der Jawbone UP erfreuen sich großer Beliebtheit – ein Grund für Google, in den lukrativen Fitness-Markt einzusteigen?

52 Prozent der Erwachsenen in Deutschland, also mehr als jeder Zweite, sind übergewichtig. Die vielen Pfunde schaden nicht nur der Wirtschaft, sondern sind vor allem eine Gefahr für die eigene Gesundheit und können im schlimmsten Fall zum Tode führen. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und natürlich viel Bewegung sind der bekannteste Schutz gegen Übergewicht. Bei letztgenanntem können Fitness-Tracker wahre Wunder bewirken, da sie den Nutzern en détail über ihre Trainingserfolge auf dem Laufenden halten. Die bekanntesten dieser Sorte sind Jawbone, Fitbit oder auch das Nike Fuelband. Mit Google könnte nächste Jahr aber ein weiterer Gigant diesen Milliardenmarkt betreten.

Das glauben zumindest die Analysten von CCS Insight in ihrer „Predictions for 2016 and Beyond report“-Studie, die sich auf Vorhersagen im IT-Sektor bezieht. Demzufolge wird Google im kommenden Jahr einen günstigen Fitness-Tracker vorstellen, der auf einer angepassten Version von Android Wear basieren soll. Der Name des Geräts, so die Vermutung, soll „Nexus Band“ lauten. „Google kann es sich nicht leisten, sich weiterhin die gigantische Datenmenge durch die Finger gehen zu lassen, die durch Fitness-Tracker generiert werden“, heißt es in der Studie. Ein eigener Fitness-Tracker soll Google also mehr Nutzerdaten bescheren, die der Konzern im Umkehrschluss dazu nutzen kann, mit zielgerichteter Werbung mehr Geld zu verdienen. Da der Suchmaschinenanbieter mit Google Fit bereits eine ausgereifte Fitness-App in petto habe, wäre ein eigener Fitness-Tracker CCS Insight zufolge die logische Konsequenz.

Überflüssig durch Android Wear?

Tatsächlich ergibt die Argumentation der Analysten aus dieser Sichtweise eine Menge Sinn. Gleichwohl muss aber jedoch auch betont werden, dass es sich hier lediglich um eine Vorhersage seitens CCS handelt. Darüber hinaus besitzen alle Android Wear-Smartwatches bereits Fitness-Tracker-Funktionen, weshalb ein eigener Fitness-Tracker in vielerlei Hinsicht überflüssig wäre. Die Zukunft wird also zeigen müssen, inwieweit sich die Prognosen von CCS Insight bewahrheiten.

Würdet ihr einen Fitness-Tracker von Google kaufen? Und wenn ja, wie viel darf das Wearable maximal kosten? 

Via: Wearable.com

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