Nokia 1100: Ein weiteres Nokia-Gerät mit Android wurde gesichtet

Peter Mußler 5. März 2015 0 Kommentar(e)

Nachdem Nokia im letzten Jahr ein neues Tablet für den asiatischen Raum angekündigt und dieses bereits mit einer aufreizenden Dame bewirbt, taucht jetzt wieder ein neues Gerät mit der Bezeichnung „Nokia 1100“ auf. Vermutlich handelt es sich dabei um ein Tablet.

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Vor über 10 Jahren hat es das Nokia 1100 schon einmal gegeben. Zu diesem Zeitpunkt handelte es sich aber noch um ein Feature-Phone mit Symbian und entsprechend groß ist natürlich jetzt die Aufregung über ein neues Gerät mit dieser Bezeichnung.

Einsteiger-Gerät

Der Auszug aus der Geekbench-Datenbank zeigt ein Gerät mit Android 5.0 Lollipop und einem MediaTek Quad Core-Prozessor, welcher mit einer Taktfrequenz von 1,3 GHz arbeitet. Daraus schließen wir, dass es sich allem Anschein nach um ein relativ günstiges Gerät handeln wird. Neben der Bezeichnung des Geräts ist aber auch der Wert im Feld direkt neben dem Mainboard sehr auffällig. Dort ist nämlich der Hersteller Gionee zu finden. Es könnte sich beim Nokia 1100 um ein eingekauftes China-Gerät handeln, auf welches der finnische Hersteller nur sein Branding klebt.

Keine Ahnung ob Tablet oder Smartphone

Aus den aufgelisteten Daten geht leider nicht hervor, ob es sich bei dem Gerät um ein Smartphone oder Tablet handelt. Da Nokia allerdings im Rahmen des Microsoft-Deals nicht gestattet ist bis 2016 ein Smartphone auf den Markt zu bringen, ist ein Tablet durchaus realistisch. Natürlich könnte es sich dabei auch um einen Prototypen für ein Smartphone handeln. Sollte Letzteres der Fall sein, dann können wir die eben aufgetauchten Spezifikationen gleich wieder in den Wind schießen, denn bis nächstes Jahr wird sich in Sachen technischer Ausstattung noch so einiges tun.

Quelle: Geekbench (via: PhoneArena)

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.