Obox: Android-Spielekonsole von Snail Games vorgestellt [CES 2015]

Peter Mußler 5. Januar 2015 1 Kommentar(e)

Mit ĂŒber 8 Millionen US-Dollar ist die OUYA-Spielekonsole das Dritt-erfolgreichste Projekt der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Leider hat die Konsole nie den Erfolg verzeichnen können, den sie eigentlich verdient hĂ€tte. Um Android jetzt endgĂŒltig fĂŒr die Spielekonsolen fit zu machen, bringt Snail Games jetzt ein neues GerĂ€t mit dem Namen „Obox“.

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obox

OUYA lĂ€sst grĂŒĂŸen

Bei der Obox handelt es sich prinzipiell um eine OUYA-Ă€hnliche Konsole, die auch auf Android als Betriebssystem zurĂŒckgreift. Angetrieben wird das GerĂ€t von einem nVidia Tegra K1 Prozessor, der derzeit auch die Benchmarklisten anfĂŒhrt (siehe Tablet-Rangliste). Alternativ gibt es aber auch vom Hersteller die Option einen anderen Prozessor auszuwĂ€hlen. Außerdem sind auch unterschiedliche Speichervarianten verfĂŒgbar. Angefangen von 500 GB bis 4 Terabyte kann die installierte Festplatte fassen. Die HDD ist sogar wechselbar, was ein spĂ€teres upgraden ermöglicht.

Was das Ausgabeformat betrifft, greift Snail Games ganz oben ins Regal. 3D trifft bei der OBox auf 4K Auflösung und zÀhlt somit zu einer der fortgeschrittensten Konsolen auf dem Markt.

PlayStation Vita mit Android

ZusĂ€tzlich zu der stationĂ€ren Konsole hat der Hersteller auch noch eine portable Version in petto, welche auf den Namen „W 3D“ hört und etwas aussieht wie eine PlayStation Vita. Doch nicht nur in Sachen GehĂ€use gleicht sie dem Handheld von Sony, sondern auch was die Buttons und die Joysticks betrifft.

3D-Effekt ohne Brille

Die Besonderheit an dem GerÀt ist, dass es einen 3D-Effekt generiert, welcher ohne eine entsprechende Brille simuliert werden kann. Dazu wird eine Eye-Tracking-Technologie verwendet, Àhnlich wie beim Amazon Fire Phone.

Die Spiele laufen auf einem MediaTek MTK6595 Octa Core-Prozessor, welcher mit einer Taktfrequenz von 2,2 GHz pro Kern arbeitet. Angezeigt wird das Ganze anschließend auf dem 5,5 Zoll großen Display, welches ersten Berichten zufolge einen sehr hochwertigen Eindruck macht.

Preis und VerfĂŒgbarkeit

Was den Preis betrifft, hat sich noch niemand zu den beiden GerĂ€ten geĂ€ußert. Es wird aber gemunkelt, dass die GerĂ€te zwischen 99 und 499 Dollar kosten werden – abhĂ€ngig von dem Modell und der Speichervariante. Sollte dieser Preis wirklich realistisch sein, dann sollten wir den Launch-Termin im 2. Quartal in China und im 3. Quartal in den USA nicht ĂŒbersehen, denn fĂŒr so wenig Geld bekommt man echt viel Android geboten.

Quelle: Snail Games, TheVerge

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschĂ€ftigt er sich gerne mit formschönen GerĂ€ten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes AlugehĂ€use. Als Redakteur fĂŒr die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.