OnePlus Two: Nachfolger des GĂŒnstig-Phablets soll mit QHD-Display und Snapdragon 810 auf den Markt kommen (GerĂŒcht)

Peter Mußler 19. Januar 2015 2 Kommentar(e)

OnePlus‘ Chief Executive Carl Pei hat sich bereits vor knapp zwei Wochen zum Nachfolger-GerĂ€t des OnePlus One geĂ€ußert. Wie er in dem Interview bereits bestĂ€tigt hat, arbeitet das Unternehmen bereits an einem Nachfolger-GerĂ€t. Die ersten technischen Spezifikationen geistern bereits in der GerĂŒchtekĂŒche umher und lassen die Hoffnungen der Fans hochleben.

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Was das Design des OnePlus Two betrifft, geistern bereits viele Fakes im Internet umher. (Foto: GeekBuying)

Was das Design des OnePlus Two betrifft, geistern bereits viele Fakes im Internet umher. (Foto: GeekBuying)

Das OnePlus One im Überblick

Als Flaggschiff-Killer wurde uns das OnePlus One schmackhaft gemacht und tatsĂ€chlich wusste das Smartphone von dem jungen Startup-Unternehmen aus dem Reich der Mitte zu ĂŒberzeugen. Ein FullHD-Display mit 5,5 Zoll Bilddiagonale, Snpadragon 801-Prozessor mit 4 x 2,5 GHz, 2 GB Arbeitsspeicher, eine 13 MP Kamera an der RĂŒckseite, die eine besondere OberflĂ€cheneigenschaft des hinteren Teil des Covers und CyanogenMod 11S sind die Eckdaten des Smartphones gewesen. Bei dem einen hat vermutlich das ansprechende Design das „Will-Haben-GefĂŒhl“ ausgelöst, wĂ€hrend beim anderen die Anpassbarkeit durch das Betriebssystem ein absoluter Kaufgrund war. Das unschlagbarste Argument war aber mit Sicherheit der Preis von nur 300 Euro fĂŒr die 64 GB-Variante. Vergleichbare Flaggschiff-GerĂ€te ĂĄ la Galaxy S5, HTC One (M8) und Co. kosteten zu diesem Zeitpunkt fast das Doppelte, was das OnePlus One natĂŒrlich deutlich attraktiver machte. Leider gab es einen Haken, denn das Phablet konnte man nur mit einer Einladung kaufen, welche zu Beginn mehr als nur begrenzt waren.

Der "Ladies First"-Contest von OnePlus hat fĂŒr eine Menge negativer Reaktionen gesorgt.

Der „Ladies First“-Contest von OnePlus hat fĂŒr eine Menge negativer Reaktionen gesorgt.

Neues Display mit mehr Pixel

Auch beim Nachfolger können wir von einem Ă€hnlichen Preiskampf ausgehen. Dabei will man natĂŒrlich mit der Konkurrenz und den eigentlichen Gegnern Schritt halten. Entsprechend gehen natĂŒrlich auch die GerĂŒchte in jene Richtung. Sofern man diesen Glauben schenken darf wird das OnePlus Two mit einem 5,5 Zoll großen Quad HD-Display ausgestattet sein und mit 2560 x 1440 Bildpunkten auflösen. Die derzeitigen Flaggschiffe von LG (G3) und Samsung (Note 4) sind bereits mit einem solchen Bildschirm ausgestattet und erfreuen sich aufgrund des noch schĂ€rferen Bildes großer Beliebtheit.

Neuer Prozessor und mehr RAM

Doch nicht nur optisch bringt man das GerĂ€t auf den neuesten Stand, sondern auch im Innenleben soll sich was tun. Ein Qualcomm Snapdragon 810-Chip soll das GerĂ€t befeuern und gleichzeitig von 4 GB Arbeitsspeicher unterstĂŒtzt werden. Der Prozessor ist insofern eine gute Wahl, da er in der 64-Bit Architektur gefertigt wird und somit auf dem neuesten Stand ist. Der Akku von 3.300 mAh ist im Vergleich zum VorgĂ€ngermodell zwar nur geringfĂŒgig gewachsen, allerdings braucht es auch nicht mehr, da der Chip ja weniger Strom verbrauchen soll. Hoffentlich bringt Qualcomm auch die Überhitzungsprobleme, die angeblich derzeit vorhanden sein sollen, noch weg, denn sonst kommt nicht nur das OnePlus Two mit einem anderen Chip, sondern auch die GerĂ€tschaften von Samsung und Co.

Erscheinungstermin im Q3

Wie Carl Pei bereits im Interview von vor zwei Wochen verraten hat, wird das GerĂ€t spĂ€testens im 3. Quartal diesen Jahres erscheinen und wieder ĂŒber das Einladungssystem vertrieben. PrĂ€sentiert wird es natĂŒrlich schon frĂŒher, allerdings ist noch kein Termin genannt oder in Aussicht gestellt worden. Wir mĂŒssen uns also noch etwas gedulden.

Quelle: Phandroid

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschĂ€ftigt er sich gerne mit formschönen GerĂ€ten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes AlugehĂ€use. Als Redakteur fĂŒr die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.