Passen Smartphones mit Bildschirmgrößen jenseits der 6 Zoll bald in jede Hosentasche?

Johannes Gehrling 10. November 2016 Kommentare deaktiviert für Passen Smartphones mit Bildschirmgrößen jenseits der 6 Zoll bald in jede Hosentasche? Kommentar(e)

Wenn es nach dem Technologie-Giganten Samsung geht, ja. Wie kürzlich aufgetauchte Patente zeigen, arbeiten die Koreaner nämlich an einer Möglichkeit, Smartphones in der Mitte zusammenzuklappen.

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So zusammenklappen, wie es bei gewöhnlichen Handys lange Zeit sehr angesagt war. Dadurch wären viel größere Geräte als bisher möglich, die dann trotzdem noch Platz in der Hosen- oder Hemdtasche finden.

Allerdings ist das ganze bei modernen Geräten etwas komplizierter als bei den alten Nokias und Co.: Immerhin muss sich der Bildschirm ohne Schaden verbiegen lassen, auch vor dem Akku macht die ungewöhnliche Falttechnik nicht halt – ganz neue Herausforderungen also, für die Lösungen gefunden werden müssen.

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Samsung hat Erfahrung

Schon das Ende 2010 erschienene Google Nexus S, das von Samsung produziert wurde, hatte einen leicht gewölbten Bildschirm. Seitdem hat der Hersteller weitere Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt, beispielsweise mit den abgerundeten Displays der aktuellen Edge-Geräte. Wenn es also einem Unternehmen zuzutrauen ist, solche außergewöhnlichen Smartphones herzustellen, dann wohl Samsung.

Erstes Gerät vielleicht schon nächstes Jahr

Gerüchte gehen davon aus, dass das erste faltbare Gerät der Koreaner nächstes Jahr erscheint. Ob es wirklich so schnell geht, bleibt abzuwarten, vor allem angesichts der technischen Herausforderungen, die damit einhergehen. Samsung jedenfalls möchte sich aktuell nicht zu den Spekulationen äußern.

Quelle: SamMobile

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Johannes Gehrling   Redakteur

Johannes ist seit Jahren Android-Fan und Nexus-Liebhaber – kein Wunder also, dass er seit eh und je versucht, jeden von den Google-Geräten zu überzeugen. Außer auf Android Mag kann man vom ihm auch Artikel auf anderen Plattformen und in verschiedenen Print-Formaten lesen – und immer geht es um Technik oder Videospiele. Letztere testet er deswegen auch beruflich.

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