Saygus V2: Das erste Smartphone mit 320 GB Speicher [CES 2015]

Martin Reitbauer 8. Januar 2015 9 Kommentar(e)

Bereits im November kam das Gerücht auf, dass der Hersteller Namens Saygus ein Smartphone vorstellen wird, welches derartig gut ausgestattet sein muss, dass es kaum mehr zu glauben ist. Zuerst haben wir einen Fake vermutet, wie sich jetzt aber herausstellt ist das Gerät real, denn auf der CES wurde es schon gesichtet.

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Die Konkurrenten a la Samsung, LG und Co. werden ihren Augen nicht trauen, wenn sie diese Spezifikationen sehen: Snapdragon Quad Core-Prozessor mit 2,5 GHz Taktfrequenz, 3 GB Arbeitsspeicher und ein 5 Zoll großer Full HD-Touchscreen. Soweit ist noch alles glaubhaft. Auch die Kamera-Sensoren 21 MP hinten, 13 MP vorne und der Akku von 3.100 mAh liegen noch auf einer Augenhöhe mit gängigen Flaggschiffen.

320 GB Speicherplatz

Jetzt kommt allerdings der Knüller: Unter den Spezial-Features befinden sich ein 60 GHz WLAN-Modul, Harman Kardon-Lautsprecher und ein Energiespar-Chip der eine Einsparung von 50 Prozent ermöglicht. Dazu kommen auch noch ein Fingerabdruckscanner, kabelloses Laden und NFC. Ab Werk ist das Gerät mit Android ausgestattet, welches sogar schon gerootet ist. Den krönenden Abschluss macht ein interner Speicher von 64 GB, welcher mit zwei microSD-Karten mit maximalen 128 GB erweitert werden kann. Damit kommt man auf 316 GB Speicherplatz, was ja eigentlich ausreichen sollte, wenn man jetzt nicht unbedingt ein paar BluRay-Filme mit sich herumschleppt.

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Schlank und wasserresistent

Was das Design betrifft kann man sicher darüber streiten, denn als Material soll anscheinend Kevlar eingesetzt werden – nicht jedermanns Sache. Auf den Fotos macht das Smartphone aber einen erstaunlich dünnen Eindruck, trotz der Ausstattungsmerkmale und der IPX7-Zertifizierung.

Ist ja alles recht und gut, aber was soll denn dieses Saygus V2 nun kosten? Bevor wir euch das verraten, möchten wir euch fragen, was ihr für dieses Gerät bezahlen würdet. Schreibt uns eure Höchstgrenze in die Kommentare.

Laut der Aussage des Herstellers soll das V2 um 100 Dollar gĂĽnstiger angeboten werden als die High-End-Flaggschiffe. Jene werden meist fĂĽr um die 600 Dollar eingefĂĽhrt, folglich kann man mit 400-500 Dollar rechnen.

Quelle: Times of India

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und ANDROID APPS sowie als Redakteur der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsächlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschäftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit für einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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