Smarte Armbänder für die Pebble-Time-Smartwatch

Hartmut Schumacher 20. März 2015 0 Kommentar(e)

Nach den eigentlichen Armbanduhren sollen nun auch deren Armbänder smart werden. Zumindest wenn es nach dem Smartwatch-Hersteller Pebble Technology geht.
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Auf der Rückseite der „Pebble Time“-Smartwatch befindet sich ein Anschluss, über den die Komponenten des Armbands Daten mit Apps austauschen können. (Foto: Pebble Technology)

Auf der Rückseite der „Pebble Time“-Smartwatch befindet sich ein Anschluss, über den die Komponenten des Armbands Daten mit Apps austauschen können. (Foto: Pebble Technology)

Pebble Technology, der Hersteller der beliebten Pebble-Smartwatches hat ein neues Projekt vorgestellt: Pebble Smartstraps. Dabei handelt es sich um Uhrenarmbänder, die elektronische Komponenten enthalten können. Diese Komponenten sind in der Lage, mit den Apps Daten auszutauschen, die auf der „Pebble Time“-Smartwatch laufen.

Der große Vorteil dabei: Es ist möglich, die Smartwatch-Funktionen zu erweitern, ohne aber die Ausmaße der eigentlichen Armbanduhr zu erhöhen – und ohne Anwender für Funktionen zahlen zu lassen, die sie nicht benötigen.

Die smarten Armbänder sollen beispielsweise Platz bieten für einen GPS-Empfänger, einen Herzfrequenzsensor, einen NFC-Chip oder einen zusätzlichen Akku. Da sich die Armbänder nach Herstellerangaben in maximal 10 Sekunden wechseln lassen, ist es auch möglich, abwechselnd mehrere Armbänder mit unterschiedlichen Funktionen zu verwenden.

1 Million US-Dollar fĂĽr Smartstrap-Entwickler

Pebble Technology wird in Zukunft unter Umständen eigene Pebble Smartstraps produzieren. Gegenwärtig aber wünscht sich das Unternehmen, dass andere Entwickler geeignete Armbänder entwerfen.

Um für zusätzliche Motivation bei den Entwicklern zu sorgen, hat Pebble Technology sich gestern verpflichtet, 1 Million US-Dollar in Smartstrap-Projekte zu investieren. Das Unternehmen wird sich alle derartigen Projekte anschauen, die auf Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter veröffentlicht werden, – und dann die besten dieser Projekte finanziell unterstützen.

Ein Projekt, an dem Entwickler bereits arbeiten, kombiniert das Mobilfunkmodul „Spark Electron“ mit der Pebble-Time-Smartwatch. Das Resultat: eine Smartwatch, die nicht mehr auf ein Smartphone angewiesen ist, sondern selbst über einen Internet-Zugang verfügt.

Die „Pebble Time“-Smartwatch lässt sich durch smarte Armbänder um Komponenten wie Sensoren und Akkus erweitern. (Foto: Pebble Technology)

Die „Pebble Time“-Smartwatch lässt sich durch smarte Armbänder um Komponenten wie Sensoren und Akkus erweitern. (Foto: Pebble Technology)

Quellen: Pebble Technology, Pebble Technology bei Kickstarter, Pebble Technology bei Kickstarter

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.