Thync: Gadget ver├Ąndert ├╝ber elektrische Impulse den Gem├╝tszustand

11. Juni 2015 2 Kommentar(e)

In den USA sorgt seit wenigen Tagen ein neues Gadget f├╝r Aufsehen: Thync ist eine kleine, leicht geschwungene Platte, die am Kopf angebracht wird. ├ťber eine App lassen sich dann verschiedene Gem├╝tszust├Ąnde festlegen, das Wearable sorgt also daf├╝r, dass der Nutzer motiviert oder m├╝de wird.┬á

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Wer kennt das nicht: Die Nacht war zu kurz, die Motivation fehlt – also ab zur Kaffeemaschine. Oder, nicht minder l├Ąstig: Vor dem Schlafengehen drehen noch gef├╝hlte tausend Gedanken ihre Runden im┬áFrontallappen, an erholsamen Schlaf ist also nicht zu denken. Das k├Ânnte sich in Zukunft ├Ąndern: In den USA ist seit kurzem ein Wearable im Handel erh├Ąltlich, das sich um derartige Probleme k├╝mmern kann – genannt Thync. Die Anwendung ist dabei recht simpel: Das kleine Gadget wird am Vorderkopf angebracht, ein Gestell am Ohr sorgt f├╝r den notwendigen Halt. Danach wird einfach die Verbindung zum Smartphone hergestellt und die zugeh├Ârige App gestartet. Der Nutzer kann sich nun quasi selbst manipulieren: Einen Schlafvorbereitungsmodus gibt es beispielsweise ebenso wie eine Modus, der f├╝r die notwendige Motiviation sorgt – beispielsweise nach dem Aufstehen. „Kickstart your day“ nennt der Hersteller das.

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Das Ganze funktioniert ├╝ber elektrische Impulse: Diese werden ├╝ber das kleine Gadget direkt in Richtung Gehirn entsandt, was das besagte ├ändern der Gem├╝tszust├Ąnde zur Folge haben soll. Wie gut das wirklich klappt, wird freilich erst ein ausf├╝hrlicher Test zeigen, erste Tester zeigen sich aber durchaus begeistert. Entwickelt wurde Thync ├╝brigens von Neurowissenschaftler der renommierten Universit├Ąten Stanford, Harvard und vom MIT. Rund 15 Millionen Dollar sind in die Entwicklung geflossen, verkauft wird das Gadget f├╝r 299 US-Dollar. Im Paket enthalten sind allerdings nur jeweils zehn Streifen zur Beruhigung oder zum Pushen, dementsprechend m├╝ssen immer wieder neue Bestandteile nachgekauft werden. Ohne die Streifen ist das Gadget nutzlos.

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Wer bestellen will: Die Lieferung findet im Oktober dieses Jahres statt, etwas Geduld ist also noch vonn├Âten.

Quelle: Thync, via Futurezone

 

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews f├╝r die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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