TerroranschlÀge in Belgien: So trauert die Welt auf Twitter, Facebook und Co.

23. MĂ€rz 2016 1 Kommentar(e)

Auch im Internet beherrschen die tragischen Terrorakte von gestern in BrĂŒssel Foren, Netzwerke und Nachrichten. Das Netz trauert und spricht den Angehörigen der ĂŒber 30 Toten MitgefĂŒhl aus. 

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Es ist kaum in Worte zu fassen, was da gestern Vormittag in Belgien, respektive BrĂŒssel, passiert ist. Über 30 Tote und deutlich ĂŒber 100 schwer verletzte Personen gehen auf das Konto eines brutalen Anschlags, zu dem sich die Terrorvereinigung IS mittlerweile bekannte. Die Welt zeigt sich erschĂŒttert – und versucht, MitgefĂŒhl zu zeigen. Wie schon bei den nicht minder tragischen Angriffen in Paris aktivierte Facebook beispielsweise den Safety Check, damit Angehörige unkompliziert mit ihren Verwandten und Freunden in BrĂŒssel in Kontakt treten können.

Einen Tag spĂ€ter wird das Netz immer noch von Entsetzen und Trauer beherrscht. Bereits gestern wurde der Hashtag #openhouse viral, mit dem Personen ihre Wohnungen anboten, da viele Betroffene aufgrund der kompletten Sperre der öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt fest saßen. Heute versuchen die Nutzer auf Twitter, Facebook und Co. ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen – und der belgischen Bevölkerung gleichzeitig zu zeigen, dass sie nicht allein gelassen wird.

Die dominierenden Hashtags: #prayforbrussels, #prayforbruxelles oder #prayforbelgium. Zahlreiche Prominente zeigen ebenso ihre Anteilnahme wie zigtausende Betroffene rund um den Globus.

Dabei werden auch vergangene AnschlÀge nicht vergessen:

Berlin zeigt SolidaritÀt:

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Daneben gibt es natĂŒrlich die ĂŒblichen kritischen Stimmen: So wird beispielsweise mitunter die Frage aufgeworfen, warum man beten soll – weil religiöse Aspekte ja erst zu den Terrorakten gefĂŒhrt hĂ€tten. Das muss wohl jeder fĂŒr sich selbst entscheiden. Davon abgesehen findet man selbstverstĂ€ndlich auf wieder jede Menge Stumpfsinn aus dem rechten Lager – die wir aus Respekt an dieser Stelle aber nicht teilen. Vielmehr sollte in diesen Stunden den Opfern gedacht werden. Wir drĂŒcken an dieser Stelle unser MitgefĂŒhl aus.

Quelle: Twitter

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Oliver Janko   Redakteur

Studiert in Wien und schreibt Reportagen, Tests und Reviews fĂŒr die Printausgaben des Verlags. Bei Fragen – Facebook, Google+ und Co. sind allzeit bereit.

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