Übersetzen von Anwendungen lohnt sich finanziell

Tam Hanna 16. Oktober 2012 1 Kommentar(e)

Android ist für sein extrem flexibles Übersetzungssystem bekannt – kaum ein anderes Betriebssystem macht es so leicht, Anwendungen zu übersetzen. Eine Untersuchung von Distimo ergab nun, dass sich das lohnt.

Obwohl Englisch nach wie vor die Lingua Franca der Mobilcomputeranwendungen ist, holen „nur-landessprachliche“ Applikationen in vielen Ländern auf. Besonders populäre Beispiele dafür sind Italien, China, Deutschland, Russland und Japan.

Je nach Land ist die Topliste anders zusammengesetzt (Bild: Distimo)

Das Ausliefern einer fremdsprachigen Version gilt bei den meisten Anbietern als „Update“ und berechtigt zu einem Platz auf der Frontseite. Deshalb ist es nicht wirklich verwunderlich, dass diese Applikationen in der Woche nach dem Update im Durchschnitt um 128% mehr Downloads bekamen.

Unsere Frage an euch ist nun: sind euch deutsche Übersetzungen von Programmen wichtig?

P.S. Wir wissen, dass diese Statistik aus dem iPhone-Bereich stammt. In der Vergangenheit war die Korrelation zwischen iOS und Android-Trends aber so eindeutig, dass – zumindest der seit 2004 im Mobilcomputermarkt befindliche Autor dieser Zeilen – Analogschlüsse für zulässig erachtet!

Quelle: MBB

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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