Wegwerf-Handynummern für mehr Privatsphäre

Redaktion 7. Dezember 2012 1 Kommentar(e)

Im heutigen Zeitalter der Mobiltelefone kann jedem Menschen eine Rufnummer zugeordnet werden. Um diese Zuordnung allerdings zu umgehen gibt es sogenannte Wegwerf-Nummern.

In den USA hat das Start-Up Unternehmen Burner diese Wegwerf-Nummern eingeführt und bietet den Dienst an. Mittels einer App kann man den Zeitraum, in der diese Rufnummer gültig ist, festlegen. Danach ist die Nummer nicht mehr gültig und kann niemandem mehr zugeordnet werden. Auf diese Weise geht man einen Schritt in Richtung Anonymität.

Burner bietet einen Service an, der eine Rufnummer für bestimmte Zeit gültig macht und nach einer Zeit verfällt.

Der eine oder andere wird sich jetzt allerdings fragen, ist das nicht extrem gefährlich im Hinblick auf illegale Aktivitäten. Nun ja, so einfach ist der Erwerb dieser Wegwerf-Rufnummern nicht. Selbstverständlich muss sich der Erwerber der Rufnummer ausweisen und identifizieren lassen. Burner legt zusätzlich noch fest, dass die Rufnummer an jene des Standard-Anschlusses des Kunden gekoppelt werden muss. Des Weiteren archiviert das Unternehmen das Nutzungsverhalten und gibt dieses auch an die Polizei weiter, sofern erforderlich.

Burner versteckt nur Nummern

Damit ist die Aufgabe von Burner lediglich die Verschleierung der eigentlichen Rufnummer durch eine sozusagen gefakte Nummer. Vor allem bei Szenarien, wie eBay-Geschäften, Jobsuche, etc. bei denen Rufnummern im Internet stehen, soll Burner vorwiegend eingesetzt werden.

Derzeit ist der Service nur in den USA zugänglich, allerdings ist eine Expansion in den europäischen Raum geplant. Was  haltet ihr davon?

Quelle: Pressetext

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