Wie gefährlich sind Smartphone-Akkus?

Hartmut Schumacher 13. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Wie gefährlich sind Smartphone-Akkus? Kommentar(e)

Was kannst du selbst tun, um zu vermeiden, dass der Akku deines Smartphones in Flammen aufgeht?

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(Fotos: Samsung)

(Fotos: Samsung)

Fehler beim Herstellungsprozess waren es wohl, die beim Smartphone „Galaxy Note7“ (siehe Bild) dazu geführt haben, dass die Akkus einiger Exemplare in Flammen aufgegangen sind – und teilweise ihre Benutzer verletzt haben.

Aber auch einwandfreie Smartphone-Akkus stellen eine gewisse Gefahr dar. Einfach weil sie auf kleinem Raum eine große Menge an Energie speichern. Und wenn diese Energie – wegen Herstellungsfehlern oder aber durch falsche Benutzung – schlagartig freigesetzt wird, entsteht Hitze, die das Elektrolyt des Akkus in Brand setzen kann.

Goldene Regeln gegen Akku-Brand

„Falsche Benutzung“? – Was sollte ich also beachten?

Du solltest dafür sorgen, dass das Smartphone nicht überhitzt. Konkret solltest du das Gerät also nicht für einen längeren Zeitraum starker Sonnenbestrahlung aussetzen. Ebenso solltest du darauf achten, dass das Smartphone beim Aufladen des Akkus nicht unter dem Kopfkissen liegt oder auf einer weichen Unterlage, in die es hineinsinken kann. (Sind die Temperaturen im Akku zu hoch, dann können Gase entstehen, die bestenfalls das Akkugehäuse aufblähen – und schlimmstenfalls ein explosionsartiges Abbrennen verursachen.)

Ist das Gehäuse des Akkus bereits aufgebläht oder weist sogar Risse auf, solltest du den Akku natürlich nicht weiterhin verwenden.

Darüber hinaus solltest du beim Kauf von Ladegeräten oder auch von Austauschakkus nicht zu den allerbilligsten Exemplaren greifen.

Und nicht zuletzt ist es empfehlenswert, das Smartphone zum Aufladen nicht etwa nur wenige Zentimeter von deinem Kopf entfernt auf dem Nachttisch liegend aufzubewahren.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.