GOOGLE CITY – Baut Alphabet eine smarte Stadt?

Torsten Kautz 31. Juli 2016 0 Kommentar(e)

Intelligente Technologien sollen in der Zukunft unser Alltagsleben komfortabler und sicherer machen. Doch die Erprobung in bestehenden Städten ist schwierig. Deshalb baut man am besten gleich eine eigene Stadt.

Sidewalk labs ¬ĽSidewalk Labs ist eine neue Art von Unternehmen, das mit St√§dten zu¬≠sammenarbeitet, um Produkte zu entwickeln, die deren wichtigste Probleme l√∂sen.¬ę So steht es auf der Internetseite der 2015 gegr√ľndeten Tochterfirma von ¬≠Google-Mutter Alphabet. Dabei arbeitet man an nicht weniger als einer vierten technischen Revolution nach Dampfmaschine, Elektrizit√§t und Automobil .¬≠¬≠So lautet zumindest die eigene Aussage. Unter der Leitung von Dan Doctoroff forscht Sidewalk Labs auf den Gebieten St√§dtebau und Infrastruktur. Digitalisierung soll moderne L√∂sungsans√§tze in den gro√üen Problembereichen bieten. Zu den Grundprinzipien der Firma geh√∂rt, dass St√§dte die Menschen sind, die darin leben. Verbessert man die t√§glichen Er¬≠fahrungen der Menschen, verbessert man die Stadt. Das Team, das an diesem ehr¬≠geizigen Ziel arbeitet, besteht aus Experten in allen Bereichen, vom Transportwesen √ľber die Gesundheit bis zur Sicherheit.

Sidewalk labs
¬ĽSidewalk Labs ist eine neue Art von Unternehmen, das mit St√§dten zu¬≠sammenarbeitet, um Produkte zu entwickeln, die deren wichtigste Probleme l√∂sen.¬ę So steht es auf der Internetseite der 2015 gegr√ľndeten Tochterfirma von ¬≠Google-Mutter Alphabet. Dabei arbeitet man an nicht weniger als einer vierten technischen Revolution nach Dampfmaschine, Elektrizit√§t und Automobil .¬≠¬≠So lautet zumindest die eigene Aussage. Unter der Leitung von Dan Doctoroff forscht Sidewalk Labs auf den Gebieten St√§dtebau und Infrastruktur. Digitalisierung soll moderne L√∂sungsans√§tze in den gro√üen Problembereichen bieten. Zu den Grundprinzipien der Firma geh√∂rt, dass St√§dte die Menschen sind, die darin leben. Verbessert man die t√§glichen Er¬≠fahrungen der Menschen, verbessert man die Stadt. Das Team, das an diesem ehr¬≠geizigen Ziel arbeitet, besteht aus Experten in allen Bereichen, vom Transportwesen √ľber die Gesundheit bis zur Sicherheit.

Smart Mobility, Smart Living, Smart Energy etc.: Es gibt kaum einen Bereich, den das Internet der Dinge noch nicht erfasst hat. Der gr√∂√üte gesellschaftliche Nutzen wird erreicht, wenn statt eines Flickenteppichs aus ambitionierten Einzelprojekten ein Gesamt¬≠konzept gebildet wird, das die moderne Technik ¬≠allen ¬≠Menschen zug√§nglich macht. So entsteht die Smart City.Viele Konzepte und Technologien f√ľr deren Verwirklichung sind bereits vorhanden oder in der Entwicklung. Schwieriger wird es, diese in der Realit√§t auf ihre Alltagstauglichkeit zu pr√ľfen. Da ist zum einen das Problem der beh√∂rdlichen Genehmigungen, die fast bei jedem Umdrehen eines Pflastersteins erforderlich sind. Zum anderen bestehen gewachsene Strukturen in den St√§dten, welche die notwendigen Tests oft erschweren, verf√§lschen oder gar unm√∂glich machen.

Eine Firma, die sich ausschlie√ülich mit diesem Thema befasst, ist Sidewalk Labs. Das Unter¬≠nehmen wurde vor einem Jahr von Alphabet, Googles Konzernmutter, gegr√ľndet und k√ľmmert sich um die st√§dtebauliche Umsetzung der unterschiedlichen Digitalisierungsprojekte des Konzerns. Aufgrund der zahlreichen H√ľrden verfolgt man dort offenbar einen radikalen Ansatz. Firmenchef Dan Doctoroff sagte im Februar in einer Rede an der New Yorker Universit√§t, ¬≠bisherige Anstrengungen, St√§dte mithilfe neuer Technologien smart zu machen, seien ¬≠daran gescheitert, dassTech-Unternehmer und St√§dteplaner einander nicht verstanden ¬≠h√§tten. Hier sehe er den gro√üen Vorteil seiner Zusammenarbeit mit dem Giganten aus dem Silicon Valley. Er gab dabei auch einen Hinweis auf seine k√ľnftigen Pl√§ne: ‚ÄěWas w√ľrden Sie tun, wenn Sie eine Stadt von Grund auf neu bauen k√∂nnten? Wie w√ľrden Sie √ľber die technologischen Grundlagen denken?‚Äú

Stadt in der Stadt

Nun klingt der komplette Neubau einer Stadt selbst f√ľr Alphabet ziemlich ambitioniert. Kleine Br√∂tchen werden deshalb noch lange nicht gebacken. Wie das Wall Street ¬≠Journal unter Berufung auf Menschen, die mit ¬≠Doctoroff gesprochen haben, berichtet, sucht er mit seinem Team nach einem Testgebiet innerhalb einer Stadt. Ideal w√§re ein Bezirk, der aus wirtschaftlichen Gr√ľnden vom Verfall bedroht ist und den die Stadtverwaltung restrukturieren m√∂chte. Dort soll der Prototyp einer Stadt der Zukunft entstehen. Der ¬≠wichtigste Punkt f√ľr Sidewalk d√ľrfte dabei die Unabh√§ngigkeit beh√∂rdlicher Auf¬≠lagen sein. N√§here Details sind zwar nicht bekannt, doch das Ganze klingt nach einem typischen Alphabet-Projekt: unm√∂glich, aber vielversprechend. Und wie Konzernchef und ¬≠Google-Mitgr√ľnder Larry Page einmal sagte, gibt es ‚Äěkaum Konkurrenz beim Erforschen technologischer Grenzen, weil niemand so verr√ľckt ist, es zu versuchen¬ę.

Orwell City? Au√üerhalb von Europa gibt es wenig Bedenken √ľber Einschnitte in Privatsph√§re und Datenschutzrechte, die die smarte Stadt vielleicht mit sich bringt.

Orwell City?
Au√üerhalb von Europa gibt es wenig Bedenken √ľber Einschnitte in Privatsph√§re und Datenschutzrechte, die die smarte Stadt vielleicht mit sich bringt.

Leben in der Stadt der Zukunft

Einer der gr√∂√üten Stressfaktoren in den ¬≠St√§dten weltweit ist der Stra√üenverkehr. ¬≠Dieser kann in der intelligenten Stadt durch Digitalisierung enorm entlastet werden. Sensoren √ľberall an und in den Stra√üen liefern Verkehrsinformationen in Echtzeit und erm√∂glichen zusammen mit bereits vorhandenen sowie zus√§tzlichen Details, z. B. aus Maps, die optimale Regelung des Verkehrsflusses. Eine Plattform daf√ľr namens Flow hat Sidewalk k√ľrzlich vorgestellt. Nicht zuletzt helfen die Daten fahrerlosen Transportmitteln bei der Navigation. In der n√§chsten Stufe wird durch diese der gesamte Verkehr auto¬≠matisiert. Die Zahl der Verkehrstoten und -verletzten verringert sich erheblich, da hier in den meisten F√§llen menschliche Fehler die Hauptrolle spielen. Alphabets selbstfahrende Autos beispielsweise erfassen Objekte in einem Radius der L√§nge zweier Fu√üballfelder rundum: Fahrzeuge, Fu√üg√§nger, Radfahrer, selbst V√∂gel und herumflatternde Plastik¬≠t√ľten. Sie werden nicht m√ľde und sind nie abgelenkt. Und davon abgesehen, dass stressfreies Navigieren von A nach B den Alltag f√ľr alle B√ľrger verbessert, haben auch √§ltere Menschen, Sehbehinderte und andere ¬≠Ge¬≠handicapte keinerlei Einschr√§nkungen. Staus gibt es dank optimaler Verkehrs¬≠f√ľhr¬≠ung nicht mehr, au√üerdem machen neue Car¬≠sharing-Modelle den privaten Besitz von ¬≠Autos weitgehend √ľberfl√ľssig.

Kein Stress im Stra√üenverkehr Sensoren an den Stra√üen und miteinander kommunizierende Autos erm√∂glichen eine optimale Verkehrsf√ľhrung. Staus geh√∂ren der Vergangenheit an.

Kein Stress im Straßenverkehr
Sensoren an den Stra√üen und miteinander kommunizierende Autos erm√∂glichen eine optimale Verkehrsf√ľhrung. Staus geh√∂ren der Vergangenheit an.

B√ľrgerfreundliche Digitalbeamte

Eine intelligente Stadt hat selbstverst√§ndlich eine intelligente Verwaltung. √úberlastete √Ąmter mit missmutigen Bediensteten geh√∂ren der Vergangenheit an. Antr√§ge stellen und Dokumente einreichen kann der B√ľrger digital erledigen. Nat√ľrlich ben√∂tigt daf√ľr in der Smart City nicht jeder eine eigene technische Aus¬≠r√ľs¬≠tung. Dem B√ľrger stehen tausende frei zug√§ngliche Terminals zur Verf√ľgung, √§hnlich denen von Link NYC. Bei den in New York bereits in der Erprobungsphase befindlichen Ger√§ten handelt es sich um Informationss√§ulen mit integrierten Android-Tablets. Sie bieten neben Internetdiensten freies WLAN f√ľr alle und kostenloses Telefonieren. F√ľr die Vertraulichkeit der Gespr√§che gibt es Kopf¬≠h√∂reranschl√ľsse. Ein Notrufknopf sorgt jederzeit f√ľr schnelle Hilfe. Auch das Wohnen ist in der Smart City durch neue Raumkonzepte erschwinglich und durch intelligente ¬≠Technik angenehm und komfortabel. Zahlreiche ¬≠elektronische Helfer entlasten die Menschen von unbequemen Alltagst√§tigkeiten. Selbst Eink√§ufe k√∂nnen rollende Roboter √ľbernehmen, die vielleicht sogar einen eigenen Fahrstreifen haben.

Sidewalk Labs und ‚ÄěLink NYC‚Äú Die Terminals von ‚ÄěLink NYC‚Äú sind eines der wenigen bereits realisierten Projekte von Googles ‚ÄěSidewalk Labs‚Äú. Die Terminal-S√§ulen haben in New York an zahlreichen Standorten alte Telefonzellen ersetzt und bieten Gratis-WLAN, Zugang zu administrativen Services und Strom f√ľr leere Smartphones. Im Endausbau werden 7.500 S√§ulen √ľber die ganze Stadt verteilt sein. Finanziert wird das Projekt durch prominente Werbe-Displays auf den S√§ulen selbst.

Sidewalk Labs und ‚ÄěLink NYC‚Äú

Die Terminals von ‚ÄěLink NYC‚Äú sind eines der wenigen bereits realisierten Projekte von Googles ‚ÄěSidewalk Labs‚Äú. Die Terminal-S√§ulen haben in New York an zahlreichen Standorten alte Telefonzellen ersetzt und bieten Gratis-WLAN, Zugang zu administrativen Services und Strom f√ľr leere Smartphones. Im Endausbau werden 7.500 S√§ulen √ľber die ganze Stadt verteilt sein. Finanziert wird das Projekt durch prominente Werbe-Displays auf den S√§ulen selbst.

Wer soll das bezahlen?

Ein Projekt dieser Gr√∂√üenordnung ¬≠kostet etliche Milliarden Dollar und wird ¬≠normaler¬≠-weise √ľber Jahre oder Jahrzehnte durch eine Vielzahl von Investoren be¬≠w√§ltigt. Wie Alphabet die Finanzierung stemmen m√∂chte, ist bislang nicht bekannt.

Nicht nur Licht, auch Schatten

Die moderne Technik in den ¬≠intelligenten St√§dten kann das Leben angenehmer ¬≠machen. Sie birgt aber auch Gefahren.¬†F√ľr viele Menschen ist ihre Bedienung heute noch nicht einfach genug. Sie fallen ¬≠schlimmstenfalls durch die Maschen. Google arbeitet ¬≠allerdings l√§ngst schon an der Ent¬≠wicklung ¬≠k√ľnstlicher Intelligenz und will in ¬≠naher Zukunft unsere Bed√ľrfnisse erahnen, bevor wir sie selbst erkennen. F√ľr ¬ĽGoogle City¬ę k√∂nnten also bald praxistaugliche Konzepte bereitstehen. Dann bedient die Technik den B√ľrger und nicht der B√ľrger die Technik. Um die Stadt der Zukunft m√∂glichst effi¬≠zient zu planen, zu verwalten und zu versorgen, ist zudem das Sammeln und ¬≠Verwerten sehr gro√üer Datenmengen notwendig. ¬≠Insbesondere wenn es um die Sicherheit geht, k√∂nnte bei den Verantwortlichen die Idee entstehen, diese Daten auch zur √úberwachung der Menschen zu nutzen. ¬ĽOrwell City¬ę ist dann nicht mehr weit. Es ist daher wichtig, dar√ľber nachzudenken, wie die Anonymit√§t des Individuums gew√§hrleistet werden kann. ¬ĽSie k√∂nnen eine Stadt von Grund auf neu bauen und die gro√üen Qualit√§ten vorhandener St√§dte kopieren oder emulieren – es wird ¬≠immer ein steriler Ort sein.¬ę Dieser Satz stammt von Glen Kuecker, Geschichts¬≠professor an der DePauw-Universit√§t. Er hat die Songdo City in der N√§he von Seoul und ¬≠andere am Rei√übrett geplante und aus dem Boden gestampfte St√§dte studiert. Nun m√∂chte ¬≠Sidewalk seine Smart City nicht komplett neu errichten, sondern in eine vor¬≠handene ¬≠integrieren und hat die Chance, ¬≠solche Effekte zu ver¬≠meiden. Die ¬≠Herausforderung f√ľr die Planer ist, bei aller Optimierung und ¬≠Digitalisierung die ¬≠gewachsene Lebenskultur in der ¬ĽTeststadt¬ę bestm√∂glich zu erhalten. Hier kann Dan Doctoroff auf breite Erfahrung aus seiner Zeit als stellvertretender ¬≠B√ľrgermeister von New York zugreifen. ¬≠Zust√§ndig f√ľr √∂konomische Entwicklung und Neustrukturierung der Stadt hat er mehrere erfolgreiche Gro√üprojekte geleitet, darunter den Wiederaufbau nach den Anschl√§gen vom 11. September 2001.

So könnte die Stadt der Zukunft aussehen

Unabhängige Energieversorgung

Die Smart City setzt auf regenerative ¬≠Energien und ist unabh√§ngig von fossilen Brennstoffen. Verteilte Windkraft¬≠anlagen sind au√üerhalb und Solaranlagen innerhalb der Wohngebiete installiert. Dazu sind je nach Lage weitere Konzepte wie Geothermie und Wasserkraft, zum Beispiel Gezeitenkraftwerke, m√∂glich. So wird gen√ľgend Strom und W√§rme f√ľr die Versorgung der Stadt erzeugt.

Smart Living

Die Menschen wohnen in Smart Homes. Das sind Häuser und Wohnungen mit durchdachten Raumkonzepten und elektronischer Steuerung, die das Leben in ihnen komfortabel macht und einen energiesparenden Betrieb ermöglicht. Die Wohngebiete sind gemeinschafts­freundlich gestaltet, um Anonymisierung zu vermeiden.

Optimale Gesundheitsversorgung

√úberall in der Stadt befinden sich ¬≠medizinische Zentren. Durch digitale Pa¬≠tientenakten, Telemedizin und intelligente Notrufsysteme werden kranke Menschen bestm√∂glich¬† betreut. Landefl√§chen f√ľr Luftfahrzeuge in dichten Abst√§nden erm√∂glichen im Notfall jederzeit den schnellen Transport in ein Krankenhaus.

Intelligenter Warentransport

Die Stadt wird ober- und unterirdisch durch selbststeuernde Transportsysteme versorgt. Die Fahrzeuge sind in der Gr√∂√üe bedarfsgerecht angepasst. Riesige Last¬≠wagen, welche den Stadtverkehr belasten, sind nicht notwendig. Optimale Logistik minimiert au√üerdem Leerfahrten und sorgt f√ľr einen umweltfreundlichen Betrieb mit geringer Strapazierung der Stra√üen.

Smart Mobility

Stau und Stress im Stra√üenverkehr geh√∂ren der Vergangenheit an. Der Verkehrsfluss wird digital auf Grundlage von Echtzeit¬≠informationen geregelt. Selbstfahrende Transportmittel bestimmen das Bild. Im √∂ffentlichen Nahverkehr gibt es keine festen Fahrpl√§ne, Abfahrtszeiten und Fahrzeuggr√∂√üen werden automatisch an den Bedarf angepasst. Durchdachte Car¬≠sharing-Systeme mit √ľber die Stadt verteilten Centern machen den Besitz eigener Autos im Individualverkehr √ľberfl√ľssig.

Im Porträt: Dan Doctoroff

Google City 5

Daniel L. Doctoroff ist Vorsitzender und Gesch√§ftsf√ľhrer von Sidewalk Labs. Zusammen mit einem Team aus St√§dtebauspezialisten forscht er an der Stadt der Zukunft. Dabei kann er selbst auf wertvolle Erfahrungen aus seinen vorherigen T√§tigkeiten zugreifen.

Bis 2014 war Doctoroff Gesch√§ftsf√ľhrer von Bloomberg L. P., dem f√ľhrenden ¬≠Informationsdienstleister im ¬≠Finanzbereich. Er lotste das Unter¬≠nehmen durch die Finanzkrise, indem er das Kerngesch√§ft ausbaute und weitere Gesch√§ftsbereiche erschloss. Trotz der Krise hatte sich der Unternehmens¬≠gewinn nahezu verdoppelt. Zuvor war er als stellvertretender B√ľrgermeister von New York zust√§ndig f√ľr die √∂ko¬≠nomische Entwicklung und Neustrukturierung der Stadt. ¬≠Zusammen mit ¬≠B√ľrgermeister Michael M. ¬≠Bloomberg ¬≠leitete er den wirtschaftlichen Wiederaufbau New Yorks w√§hrend der Krise nach den Anschl√§gen vom 9. November 2001. Seine auf f√ľnf Verwaltungsbezirke bezogene Entwicklungs¬≠strategie umfasste auch das ehrgeizigste Raumneu¬≠planungskonzept in der neueren Geschichte New Yorks. Die Idee zur Gr√ľndung von Sidewalk Labs entwickelte der Harvard-Absolvent gemeinsam mit Google-CEO Larry Page. Mit Alphabet-Chef Eric Schmidt war er schon seit Jahren bekannt. Doctoroffs Beitrag zu Sidewalk Labs ist aufgrund von st√§dtebaulicher Expertise und seinen pers√∂nlichen Netzwerken wohl ¬≠unsch√§tzbar. Er selbst sieht in seinem neuen Job die B√ľndelung seiner F√§higkeiten gefordert ‚Äď zu einer Zeit, da St√§dte das gut gebrauchen k√∂nnen.

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