So wird das Internet der Dinge deinen Alltag umkrempeln

Redaktion 30. Juli 2015 0 Kommentar(e)

Über das Internet der Dinge liest man in letzter Zeit immer häufiger, doch was ist das eigentlich genau? Und ist es eine gute Entwicklung oder birgt es auch Gefahren?

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Das Internet wie wir es heute kennen, ist das Internet of People, also das Internet der Menschen. Aktuell besitzen √ľber 3 Milliarden Menschen auf dem Planeten Zugang zum Internet, wo sie Informationen finden, Nachrichten und Entertainment-Angebote konsumieren und auf verschiedensten Wegen miteinander kommunizieren. Doch das Internet wie wir es kennen, wird es so nicht mehr lange geben ‚Äď es ist momentan dabei, sich gewaltig zu ver√§ndern und zwar in das Internet of Things (IoT) also das Internet der Dinge. Doch was f√ľr Dinge sind da gemeint, was haben die im Internet zu suchen und wird mich das betreffen?

Die Antwort auf letztere Frage lautet definitiv, ja! Doch der Reihe nach: Das Internet der Dinge bedeutet, dass der Computer als solches immer mehr aus unseren Leben verschwindet und durch smarte Gegenst√§nde, oder Dinge, ersetzt wird. Googles ehemaliger CEO, Eric Schmidt, erkl√§rte daher auch nicht ganz zu Unrecht, dass das Internet unsichtbar wird. Es wird uns k√ľnftig in vielen kleinen eingebetteten Computern umgeben, ohne uns abzulenken oder √ľberhaupt aufzufallen. All diese ‚ÄěDinge‚Äú werden also dank neuer Sensoren und Funkmodule pl√∂tzlich smart und mit dem Internet verbunden, damit die erhobenen Daten auch weitergegeben und -verarbeitet werden k√∂nnen. Jedes ‚ÄěDing‚Äú wird dann also nicht nur eine physische Repr√§sentation, sondern auch eine virtuelle besitzen.

Alles um uns herum wird plötzlich smart

Das klingt erst mal nach einer weit entfernten Zukunftsvision, doch das Internet of Things ist l√§ngst Realit√§t und umgibt uns bereits ‚Äď schon 2013 waren sch√§tzungsweise 9 Milliarden Maschinen oder Ger√§te mit dem Internet verbunden. Wenngleich es sich auch noch in einem sehr fr√ľhen Stadium befindet, ist dies doch eine aus mehreren Gr√ľnden wichtige Phase des IoT, in der es viele Fragen und Probleme zu kl√§ren gilt.

Smart Everything

Smartphone, Smartwatch, Smart Home, Smart Car, Smart Grid, Smart City ‚Äď es scheint nicht nur so, alles um uns herum wird tats√§chlich smart. Das ist aber nicht mit Intelligenz gleichzusetzen ‚Äď wir werden uns so schnell leider (oder eher zum Gl√ľck) nicht mit unseren Alltagsgegenst√§nden unterhalten k√∂nnen oder m√ľssen.

Smart werden Gegenst√§nde durch allerlei Sensoren verschiedenster Art und Zusammensetzung, sowie kleine Prozessoren, die nicht √ľber die Rechenleistung unserer Laptops oder Smartphones verf√ľgen, aber genug Leistung f√ľr wenige, spezielle Aufgaben besitzen. Diese Entwicklung geht nun pl√∂tzlich deswegen so schnell vonstatten, weil dank Moore‚Äės Law sich nicht nur die Rechenleistung in den letzten paar Jahren massiv erh√∂ht hat, sondern die physische Gr√∂√üe von Sensoren und Funkmodulen auch immer mehr geschrumpft ist. Au√üerdem sind die Preise f√ľr Chips√§tze aller Art, Funkmodule und Sensoren niedriger denn je zuvor. Diese kleinen g√ľnstigen Sensoren kann man also in allerhand Alltagsgegenst√§nde integrieren und somit interessante und wichtige Daten erfassen. Diese Daten, richtig ausgewertet, sollen unser Leben deutlich vereinfachen.

Es braucht nicht unbedingt Hacker, um aus dem IoT eine dystopische Vision zu kreieren.

Derzeit versuchen viele Startups allerlei Alltagsger√§te auf den Markt zu bringen, die als smart bezeichnet werden, mal mehr, mal weniger sinnvoll oder n√ľtzlich. Dar√ľber, ob man einen smarten Toaster, Rauchmelder oder eine smarte Zahnb√ľrste braucht, l√§sst sich streiten, aber √§ndern wird diese Diskussion nicht viel daran, dass alle nur erdenklichen Gegenst√§nde in unserem Zuhause bald Informationen √ľber sich an uns √ľbermitteln. Das IoT beschr√§nkt sich dabei aber nicht nur auf unser Zuhause, wo unser Alltag erleichtert wird ‚Äď es bezeichnet auch Wearable Devices wie Fitness Tracker und andere Ger√§te, die Daten √ľber unsere Gesundheit erfassen und somit Krankheiten und Gesundheitsrisiken fr√ľh erkennen sollen, was das Gesundheitswesen ziemlich auf den Kopf stellen d√ľrfte.

Ebenso sind in dem Begriff auch Autos, beinhaltet, die den Straßenverkehr sicherer machen und unser Stadtbild stark verändern. Oder das Stromnetz, das durch Smart meter, intelligente Stromzähler, deutlich effizienter mit Ressourcen umgehen können soll. Aber auch in der Industrie werden immer mehr Geräte mit Sensoren ausgestattet, um Arbeitsabläufe zu optimieren und Produktionsketten effizienter zu gestalten.

IoT in allen Lebensbereichen

Das Internet der Dinge wird viele Bereiche unserer Gesellschaft stark beeinflussen. Viele Entwicklungen,¬≠ etwa bei Abl√§ufen in der Industrie, werden allerdings nur einen indirekten Einfluss auf unser Leben haben ‚Äď andere Bereiche, wie etwa Verkehr oder Haushalt, haben hingegen einen viel direkteren, unmittelbaren Einfluss auf unseren Alltag.

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Verkehr

Autos werden immer st√§rker vernetzt und uns in naher Zukunft sogar vollkommen autonom ans Ziel bringen, ohne dass wir das Steuer selber in die Hand nehmen m√ľssen.

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Haushalt

Das Smart Home wird zunächst aus vielen einzelnen smarten Haushaltsgeräten wie Thermostat oder Beleuchtung bestehen, bevor sich komplett integrierte Lösungen durchsetzen.

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Wearables

Smartwatches, Fitness Tracker und Smart Glasses gibt es heute schon zu Hauf zu kaufen, doch in Zukunft werden die Sensoren und Prozessoren direkt in die Kleidungsst√ľcke integriert.

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Industrie

Neben vielen Produktions­abläufen, die Smart Devices in der Industrie optimieren, wird uns vor allem das Smart Grid, das kluge Stromnetz, im Alltag beeinflussen.

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Gesundheit

√Ąrzte k√∂nnen in Zukunft dank Zugriff auf Daten von vielen verbundenen Gegenst√§nden wie Glucose-messenden Kontaktlinsen, deutlich genauere und schnellere Diagnosen stellen.

Big Data

All diese Daten, die die vielen Sensoren um uns herum erfassen sind f√ľr sich genommen aber nutzlos. Es reicht nicht, die Daten einfach zu sammeln, sie m√ľssen auch entsprechend ausgewertet werden. Daf√ľr kommen einerseits nat√ľrlich unsere Smartphones mit der stetig steigenden Rechenleistung in Frage, allerdings sto√üen sie auch schnell an ihre Grenzen. Aus diesem Grund werden viele Daten in die Cloud √ľbertragen, wo sie mit der Rechenpower der gro√üen Server-Farmen von schlauen Algorithmen ausgewertet und verarbeitet werden. Hier werden auch Daten von allerhand anderer Dinge gesammelt und mit den eigenen Daten in Verbindung gesetzt, um bestimmte Abl√§ufe zu automatisieren und ein umfassenderes Bild zu erlangen.

Was soll das?

Die Gr√ľnde f√ľr diese Entwicklung sind recht einfach erkl√§rt. Es geht haupts√§chlich darum, unsere Leben zu vereinfachen, sicherer zu machen und Abl√§ufe wie den Stra√üenverkehr, unser Stromnetz und vieles mehr effizienter zu gestalten. Dadurch verspricht man sich nicht nur einen schonenderen Umgang mit wichtigen Rohstoffen, sondern nat√ľrlich auch einen finanziellen Nutzen durch sinkende Kosten, die durch Effizienzsteigerung bedingt werden¬≠. Damit die Kosten gesenkt werden k√∂nnen, muss aber zun√§chst Geld in die Technologien gesteckt werden ‚Äď man muss also Geld ausgeben um Geld zu sparen. Doch wird unser Leben sicherlich nicht bedeutend besser, nur weil unsere Jalousien oder unser Thermostat zuhause smart sind und aus der Ferne √ľber unser Smartphone gesteuert werden k√∂nnen. Erst wenn diese Ger√§te zusammenarbeiten und untereinander kommunizieren, k√∂nnen sich gro√üe Vorteile f√ľr den Nutzer und im gr√∂√üeren Kontext f√ľr die Gesellschaft ergeben.

Ein St√ľck Science Fiction wird Realit√§t ‚Äď Eine zentrale Rechen¬≠einheit, wie etwa ein Tablet, wird zur Kommando¬≠zentrale und zum Bordcomputer des ¬≠eigenen Zuhauses, und steuert alle wichtigen Funktionen.

Ein St√ľck Science Fiction wird Realit√§t ‚Äď Eine zentrale Rechen¬≠einheit, wie etwa ein Tablet, wird zur Kommando¬≠zentrale und zum Bordcomputer des ¬≠eigenen Zuhauses, und steuert alle wichtigen Funktionen.

Die Zukunft ist offen?

Ger√§te k√∂nnen derzeit nicht ohne weiteres miteinander kommunizieren, egal, wie smart sie sind. Da die verschiedenen Hersteller versuchen, ihre eigene Plattform zu etablieren, sprechen die meisten smarten Gegenst√§nde ihre eigenen Sprachen. Hier wird eines der gro√üen Probleme mit dem derzeitigen Status des Internets der Dinge deutlich. Viele Unternehmen dr√§ngen mit aller Macht auf den Markt und nahezu alle nutzen f√ľr ihre smarten Ger√§tschaften propriet√§re Standards und Protokolle, die untereinander nicht kompatibel sind. Statt zu warten, bis die Marktdynamik in Gang kommt und sich ein Standard durchsetzt. Doch bis dahin wird es zum Gl√ľckspiel, ob die Gl√ľhbirnen sich mit den Jalousien und dem Heimkino verstehen, um zusammen zu arbeiten, wenn man z.B. einen Film gucken will. Es ist also dringend n√∂tig, dass hier alle Hersteller auf offene Standards und Protokolle setzen, da uns sonst eine fragmentierte Zukunft bevorsteht, die unsere Leben nicht einfacher macht, wie es eigentlich der Fall sein sollte, sondern deutlich schwerer. Manche Player bem√ľhen sich zwar, diese offene Zukunft zu bauen – etwa IBM, ARM und andere mit dem HyperCat-Standard oder Samsung und Intel mit dem Internet-der-Dinge-Konsortium. Auf der anderen Seite stehen aber u.a. Google und Apple mit ihren eigenen L√∂sungen, von denen zumindest letztere nicht gerade f√ľr ihr gutes Verh√§ltnis zu offenen Standards bekannt ist.

Das Stromnetz geh√∂rt k√ľnftig auch zum Internet der Dinge. S√§mtliche Haushaltsger√§te sind dann √ľber das Internet mit dem Stromnetz verbunden und k√∂nnen die gew√ľnschte Energie gezielt und effizient nutzen.

Das Stromnetz geh√∂rt k√ľnftig auch zum Internet der Dinge. S√§mtliche Haushaltsger√§te sind dann √ľber das Internet mit dem Stromnetz verbunden und k√∂nnen die gew√ľnschte Energie gezielt und effizient nutzen.

 

Sicherheit ist sicher?

Ein weiteres gro√ües Problem, das es f√ľr das Internet der Dinge noch zu l√∂sen gilt, ist das der Sicherheit. Wenn diverse Sensoren pers√∂nliche und teils sensitive Daten √ľber uns sammeln, etwa √ľber unseren Gesundheitszustand, oder unser Alltagsverhalten, lassen sich leicht h√∂chst detaillierte Benutzerprofile erstellen. Diese Daten m√ľssen also gut abgeschirmt sein. Doch dies k√∂nnte ein gewaltiges Problem werden, denn alles (!) kann gehackt werden.

Im Falle eines Toasters oder einer Zahnb√ľrste ist dies vielleicht etwas l√§stig, aber nicht wirklich gef√§hrlich, doch wenn uns pl√∂tzlich die Kontrolle √ľber unser Auto entzogen wird, weil eine Sicherheitsl√ľcke ausgenutzt wird, oder medizinische Ger√§te wie Herzschrittmacher oder Insulinpumpen einem Hackerangriff zum Opfer fallen, sind schnell Menschenleben in Gefahr. Und der Bereich Sicherheit ist ohne Frage eines der gr√∂√üten Problemfelder, das es f√ľr das IoT zu l√∂sen gilt. Bereits heute werden immer h√§ufiger gro√üe Unternehmen Opfer von Hackerangriffen und auch die Zahl und Schwere der Sicherheitsl√ľcken w√§chst stetig. Wenn Unternehmen heute schon nicht in der Lage sind, unsere Daten entsprechend zu sichern, wie soll es denn erst aussehen, wenn das Internet der Dinge die prognostizierte Menge von bis zu 50 Milliarden verbundenen Ger√§ten bis 2020 erreicht? Dieses Wachstum macht das Internet um einen unvorstellbaren Faktor komplexer, als es ohnehin schon ist. Aber nicht nur die Unternehmen und deren Server sind eine m√∂gliche Gefahrenquelle f√ľr unsere Daten, auch die Ger√§te selber k√∂nnen gehackt werden, und solange die Hersteller nicht regelm√§√üige Updates ausliefern um bekannte Sicherheitsl√ľcken zu schlie√üen ‚Äď was heutzutage bei Smartphones oder Laptops schon nicht der Fall ist ‚Äď erschaffen wir ein Paradies f√ľr Hacker. Und dann ist da ja noch der Nutzer selber, der es ebenfalls in den meisten F√§llen nicht schafft, die n√∂tigsten Sicherheitsvorkehrungen zu treffen ‚Äď wer erstellt denn schon sichere Passw√∂rter? Und wer hat bei wichtigen Netzwerkger√§ten wie z.B. dem heimischen Router das Passwort (und ich meine nicht das WLAN-Passwort) ge√§ndert? Wer jetzt beide Fragen mit ‚Äěich‚Äú beantwortet, hat zwar ein Lob verdient, geh√∂rt aber leider einer Minderheit an.

Wearable Devices sind bereits ein wachsender Markt, der sich aber in Zukunft nochmals massiv wandeln wird. Gadgets wie Fitness Tracker werden dann durch allerlei, direkt in die Kleidungsst√ľcke eingebettete Sensoren ersetzt.

Wearable Devices sind bereits ein wachsender Markt, der sich aber in Zukunft nochmals massiv wandeln wird. Gadgets wie Fitness Tracker werden dann durch allerlei, direkt in die Kleidungsst√ľcke eingebettete Sensoren ersetzt.

 

Das Ende der Privatsphäre?

Es braucht nicht unbedingt eine Gruppe von Hackern um aus dem eigentlich positiven Bild des IoT mit all seinen M√∂glichkeiten eine dystopische Vision zu kreieren ‚Äď die Tatsache alleine, dass gro√üe Unternehmen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon Daten in rauen Mengen √ľber uns besitzen und s√§mtliche Ger√§te √ľber uns und unser Verhalten Bescheid wissen und dar√ľber mit anderen Ger√§ten kommunizieren, wirft durchaus die Frage auf, was dies f√ľr unsere Privatsph√§re bedeutet. Es wird sicher nicht einfacher, uns vor ma√ügeschneiderten Werbeanzeigen und Kaufangeboten zu sch√ľtzen, geschweige denn ein bisschen Privatsph√§re zu behalten, wenn jeder Gegenstand im Haus wei√ü, wann ich mich in welchem Raum aufhalte, das Auto wei√ü, wann ich wohin gefahren bin und unsere Fitness Tracker jede noch so kleine Bewegung dokumentieren? Ob es √ľberhaupt m√∂glich sein wird, sich vor der √úberwachung der Unternehmen zu sch√ľtzen, ist sehr schwer einzusch√§tzen ‚Äď da es aber im derzeitigen Internet schon kaum m√∂glich ist, sieht die Zukunft auch nicht gerade rosig aus. Die √úberwachung durch die Geheimdienste √∂ffnet noch mal ein ganz neues Kapitel in der dystopischen Zukunftsvision. Mit dem Internet der Dinge und all den Daten unserer Smart Devices vereinfachen wir NSA, BND und GCHQ die Arbeit noch viel mehr, als wir es mit Laptops, Tablets und vor allem Smartphones ohnehin schon tun. Die einzige M√∂glichkeit, den Nutzer zu sch√ľtzen ist, wie auch bei Kommunikation per E-Mail oder Instant Messenger sowie jeglicher √úbertragung von Daten an Server, eine sichere Verschl√ľsselung, deren Schl√ľssel im Idealfall der Nutzer selber besitzt.

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Das Auto der nahen Zukunft wird nicht nur Informationen √ľber die Verkehrs- oder Wetterlage aus dem Internet beziehen, sondern auch mit anderen Fahrzeugen und Sensoren auf der Stra√üe kommunizieren.

Utopia oder Dystopia?

In den Anfangstagen des Internet herrschte das Gef√ľhl, man h√§tte ein Paradies erschaffen. Je gr√∂√üer es jedoch wurde, desto spannender und lukrativer wurde es auch f√ľr Unternehmen, was dem Idealismus der Anfangstage zumindest einen D√§mpfer verpasst hat. Derzeit sieht es mit dem Internet der Dinge √§hnlich aus. Wenn man sich die M√∂glichkeiten ansieht, die durch die smarten Ger√§te um uns herum entstehen k√∂nnen ‚Äď und noch all die Innovationen hinzurechnet, die heute noch gar nicht vorstellbar sind-, f√§llt es sehr schwer, nicht in Euphorie zu verfallen und die Kreditkarte zu z√ľcken. Zur Anfangszeit des Internet hat noch niemand an Sicherheitsl√ľcken gedacht, oder an Trojaner und Phishing-E-Mails oder sonstige Betrugsmaschen und sicher auch nicht an die Geheimdienste, deren √úberwachung durch das Internet eine ganz neue Dimension erhielt. Wir haben diese Entwicklung mit all ihren Fehlern und negativen Aspekten nun aber gut beobachtet und k√∂nnen diese Probleme auf die Entwicklung des IoT √ľbertragen – und haben somit eine gute Ausgangsposition, das Schlimmste zu verhindern.

Selbstvermessung

Die Idee des Quantified Self nimmt eigentlich erst mit den Sensoren der Smart Devices so richtig Fahrt auf. Die so gewonnenen Daten sollen Erkenntnisse √ľber unseren sportlichen und gesundheitlichen Zustand liefern.

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1. Smart Glasses

Mit Datenbrillen wie Google Glass können die Informationen und Daten beim Workout jederzeit abgelesen werden, ohne auf das Smartphone zu blicken.

2. Tech-Shirt

Auch T-Shirts werden ¬≠k√ľnftig mit Sensoren ausgestattet um etwa die K√∂rpertemperatur oder die Schwei√ümenge zu messen.

3. Fitness-Tracker

Die Ger√§te, die man √ľblicherweise am Handgelenk tr√§gt, und die neben Schritte z√§hlen auch den Schlaf messen, werden k√ľnftig noch genauer und komplexer.

4. In-Ear-Kopfhörer

Kopfh√∂rer der Zukunft geben nicht nur Musik wieder, sondern dienen auch als Pulsmesser und √ľbernehmen noch viele weitere Funktionen.

5. Smartwatch

Das Smartphone werden ­Smart­watches wohl nie ganz ersetzen, aber als Informationszentrale reduzieren sie zumindest die Ablenkung davon.

1. NFC-Ring

Ein Ring am Finger mit ­NFC-Chip reicht aus, um den Träger an seinem Smartphone oder im Fitness­-Studio zu identifizieren.

 

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