X-Runner (Spiel der Woche)

Tam Hanna 5. Dezember 2012 0 Kommentar(e)
X-Runner (Spiel der Woche) Androidmag.de 3 3 Sterne

Seit dem durchschlagenden Erfolg von Temple Run gibt es kaum ein Softwarehaus, das sein Glück nicht an einem Runner probiert. Das bekannte Studio DroidHen wirft X-Runner ins Feld – überzeugt das Spiel im Test? (kostenlos)

Von der Handlung

Runner sind primitiv. Die Spielfigur flüchtet vor einer nicht näher definierten Bedrohung durch ein Minenfeld, der Spieler muss durch rasche Reaktion das Überleben des kopflos herumlaufenden Protagonisten retten, so lange dies eben möglich ist.

Währenddessen läuft im Hintergrund ein Punktezähler mit, der die gelaufenen Meter zählt und daraus einen Highscore errechnet. Der Sinn des Spiels besteht nun darin, einen möglichst hohen Score zu erreichen – langfristig ist dies allerdings genauso langweilig, wie es klingt.

In X-Runner geht DroidHen gar nicht auf die Hintergrundstory ein. Nach dem Klick auf Start läuft deine Spielfigur mit hohem Tempo durch futuristische Landschaften – der Grund für die nervenaufreibende Odyssee wird im weiteren Spielverlauf nicht aufgeklärt.

Gimme Coins, Joanna!

DroidHen steigert die Weiterspiel-Motivation durch verschiedene Pick-Ups. Sammelst du beispielsweise einen Magneten ein, so wandern die Münzen automatisch in deine Geldtasche – das stressige Hin- und Hermanövrieren der Spielfigur entfällt. Der „Totenkopf“ zombifiziert den Spieler und macht ihn so für die diversen am Spielfeld verteilten Hindernisse unverwundbar.

Leider ist die Wirksamkeit aller Upgrades nur von kurzer Dauer. Dieses Problem lässt sich durch die schon zuvor angesprochenen Münzen beheben: Hast du genügend davon eingesammelt, so investiere diese zur Steigerung der Lebenszeit eines Pick-Ups.

Dieses Mädel leidet offensichtlich unter schlechten Augen - der Spieler muss aushelfen. Investieren sie Münzen, um die Lebensdauer der eingesammelten Pick-Ups zu erhöhen.

Dieses Mädel leidet offensichtlich unter schlechten Augen – der Spieler muss aushelfen. Investiere Münzen, um die Lebensdauer der eingesammelten Pick-Ups zu erhöhen.

Technisches

Die 3D-Grafik von X-Runner ist zeitgemäß, auch die Soundeffekte und die Hintergrundmusik passen zum Spiel. Auf einem doppelkernigen Galaxy SII läuft der Titel ohne jedes Problem – die etwas lange Ladezeit nach dem Starten des Programms ist lästig.

Da DroidHen auf das „Unter-Hindernissen-Durchrutschen“ verzichtet, ist die Steuerung äußerst simpel und nicht wirklich fehleranfällig.

Fazit

DroidHen ist zu lange im Geschäft, um sich ein schlechtes Spiel zu erlauben. X-Runner ist technisch sauber realisiert, bietet eine ansprechende Grafik und ist trotz des kostenlosen Downloads nicht allzu störend monetisiert. Wer das Genre mag, soll zuschlagen.

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Tam Hanna   Redakteur

Tam Hanna entwickelt Software für verschiedene Plattformen, beschäftigt sich mit Mobilgeräten und Prozessrechnern und betreibt einen YouTube-Channel mit zehnminütigen Clips zu Interessantem und Lehrreichem aus der Welt der Elektronik.

 

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