Die besten Foto Handys: Ein Bild ist mehr als 1000 Pixel

Peter Mußler 14. Oktober 2015 0 Kommentar(e)

Die Fotografie ist heute circa 200 Jahre alt – sie hat die Welt ver√§ndert. Die digitale Fotografie gibt es mittlerweile auch schon Jahrzehnte und auch sie hat ebenfalls den Lauf der Dinge stark beeinflusst – im Zuge ihres qualita¬≠tiven Aufschwungs und sogleich eines preislichen Verfalls wurde das Bilder-¬≠Machen demokratisiert. Fast jeder kann heute so viele Fotos schie√üen wie er will und f√ľr die Nachbearbeitung braucht es auch keine mehrj√§hrige Ausbildung mehr.

Noch einmal massiv vereinfacht Рund damit die Zahl der gemachten Bilder in die Höhe getrieben Рhat die Verschmelzung von Telefon und Digitalkamera. Anfangs zwar noch mehr schlecht als recht brauchbar, ist das durchschnittliche Fotomodul in einem Smartphone heute weit mehr als nur ein Spielzeug, das Pixel-Ragout produziert und allenfalls zum Merken einer Hausnummer dient.

Die Speerspitzen unter den mobilen Alleskönnern machen sogar so gute Bilder, dass man diese im Großformat ausdrucken kann Рwenn gewisse Rahmenbedingungen gegeben sind. Denn noch immer gibt es Umstände, unter denen die ultrakompakten Foto-Chips nicht das Resultat eines Spezialgeräts von guter Kompakt- bis zur Spiegelreflexkamera abliefern können. Wir sagen, was beim Kauf eines Smartphones zu beachten ist, wenn Sie gern fotografieren, und vergleichen sechs aktuelle Flaggschiffe ob ihrer Kameraleistung. Cheese!

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Nicht immer sind Megapixel mega

Zu Beginn der √Ąra der Digitalfotografie war die Pixelzahl einer Kamera ihr Hauptverkaufsargument. Das war damals schon nicht ganz richtig und ist es heute noch weniger.

Wer viele Pixel auf seinem Fotochip hat, bekommt ein hochaufl√∂sendes Bild – das ist richtig. Aber hochaufl√∂send hei√üt nicht immer gut und brauchbar: Es ist ein Irrglaube, dass eine hohe Aufl√∂sung ein scharfes Bild garantiert. Mehr Pixel bedeuten zwar, dass eine gr√∂√üere Datenmenge vorliegt und man gegebenenfalls einen Ausschnitt des Bildes vergr√∂√üern und verwenden kann. Wenn dieser Ausschnitt aber unscharf, verschwommen oder nicht farbecht ist, kann man mit der h√∂heren Aufl√∂sung auch nichts anfangen. Viele Pixel k√∂nnen sogar kontraproduktiv sein – n√§mlich dann, wenn zu viele von Ihnen auf zu kleiner Fl√§che untergebracht sind. Das provoziert das gef√ľrchtete Bildrauschen, vor allem bei wenig Licht.

 

All you need is light

Große Chips & offene Blenden

Der Name ‚ÄúFotografie‚ÄĚ (,phos‚Äô, griech. f√ľr ,Licht‚Äô) sagt es bereits: Die wichtigste Zutat f√ľr tolle Bilder ist Licht. Wie bekommt man also genug davon?

Viele Bilder werden bei schlechten Lichtbedingungen gemacht: am Abend, in einer Bar, bei Kerzenlicht. Um dennoch gute Bilder zu bekommen, kann man entweder das ‚ÄúKamera-Auge‚ÄĚ, die Linse, weiter aufrei√üen, die Sensibilit√§t des Sensors erh√∂hen oder l√§nger belichten.

Mehr Licht f√§llt in die Kamera, wenn diese √ľber eine offene Blende verf√ľgt – je kleiner die Blendenzahl der Kamera, desto besser: f/1,9 bringt mehr Licht als f/2,3. Die Lichtempfindlichkeit ist theoretisch unendlich zu erh√∂hen. Der Nachteil: Die Bilder fangen schnell zu rauschen an, es entsteht Pixel-Schnee. Grund daf√ľr sind Interferenzen auf dem Foto-Chip; ein Pixel regt den Nachbar an, obwohl dort gar kein Licht hinf√§llt, das Bild franzt aus. Stabil sind hier Ger√§t mit gro√üen Pixeln bzw. viel Platz f√ľr diese. Viele Megapixel sind also nur dann gut, wenn der Sensor auch gen√ľgend Fl√§che f√ľr sie bietet. Mehr Licht bringt auch eine l√§ngere √Ėffnung der Blende. Dazu sollte sich aber das Objekt kaum bewegen und der Fotograf eine ruhige Hand haben. Wackler bei l√§ngerer Belichtungszeit kann bis zu einem gewissen Ma√ü ein Bildstabilisator ausgleichen. Am besten macht das ein optischer.

 

Smartphone oder echte Kamera? Pro & Contra

Kameras, die in Mobiltelefonen integriert sind, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Dennoch können sie die Kompakt- oder Systemkamera noch nicht ersetzen. Wir haben Vor- und Nachteile aufgelistet.

die Vorteile der Smartphone-CAM was die normale Kamera nicht kann

 

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Ihr gr√∂√üter Plus-Punkt: Sie ist immer dabei. Ob im B√ľro, beim Konzert, auf der Bergtour oder im Supermarkt. Always ready to shoot!

 

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Durch die Speicherm√∂glichkeit in der Cloud ist der Speicher quasi unbegrenzt, Motto: Schnappsch√ľsse ohne Grenzen!

 

+

Das Smartphone interagiert direkt mit sozialen Medien. Das Stadionfoto vom Rock-Konzert kann man direkt auf Facebook stellen.

 

+

Software-Updates kommen automatisch und durch massenweise Bildbearbeitungs-Apps ist auch das ‚ÄúVersch√∂nern‚ÄĚ schnell gemacht.

 

 

Die Nachteile der Smartphone-CAM was die normale kamera (noch) besser kann

 

-

Die ordinäre Smartphone-Knipse kann nicht optisch zoomen, es sind prinzipiell nur Weitwinkel-Aufnahmen möglich.

 

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Die kleinen Handy-Foto-Chips haben stärker mit schlechtem Licht zu kämpfen als die größeren in besseren Digitalkameras.

 

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Der schwache Blitz beim Smartphone, direkt neben der Linse, ist eher ein Notbehelf.

 

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Bei Sonneneinstrahlung und stark spiegelndem Display vermisst man den guten alten Sucher.

 

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Manuelle Einstellungen √ľber das Men√ľ fallen vergleichsweise schwer.

 

FAZIT: F√ľr viele Alltagssituation reicht die Kamera des Smartphones v√∂llig aus. Ausl√∂severz√∂gerung, Farben und Aufl√∂sung passen. Bei wenig Licht und Dauerbelastung ist die normale Digicam aber noch immer unschlagbar.

 

Der HDR-Modus: Was er kann und was nicht

Viele Foto-Apps bieten die sogenannte High Dynamic Range-Funktion, kurz HDR. Damit können Bilder verbessert werden Рaber auch verschlechtert.

Digitalkameras stellen sich auf gewisse Helligkeitsbereiche einer Szenerie ein, vornehmlich auf die, die im Fokus liegen. Dadurch werden manche Teile eines ungleichm√§√üig nat√ľrlich belichteten Settings ¬†zu dunkel und manche zu hell abgebildet. Die HDR-Automatik wirkt dem entgegen, indem sie quasi mehrere Bilder macht und diese ‚Äúoptimal‚ÄĚ zusammenlegt. Es entstehen, wie im Beispiel, gleichm√§√üigere, aber auch kr√§ftigere Bilder , die oft viel mehr Pep haben. Je nach Situation, Hardware und Software kann das Ergebnis aber auch extrem k√ľnstlich wirken.

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Top 5 Foto-Tipps

Mit dem Handy kann man fast unendlich Fotos machen – immer und √ľberall. Damit man sie auch gerne anschaut, sollten diese Regeln beachtet werden.

1. Ausschnitt richtig wählen

Die Bildkomposition ist das A & O der Fotografie. Hier helfen Apps, aber auch normaler Menschenverstand. Wichtig: Das Objekt nicht voll zentrieren!

2. Tiefe erzeugen

Interessant sind Bilder mit verschiedenen Ebenen: Eine Kaffeetasse im Vorder-, die Stadt im Hintergrund und dazwischen ein nettes Gesicht.

3. Gegenlicht vermeiden

Oft zu sehen in sozialen Medien: der Schnappschuss gegen die Sonne. Zu erkennen ist dann wenig, da die hellen Stellen das Bild dominieren.

4. Blitzlicht umgehen

Der Handy-Blitz ist kein Studiolicht und macht nur den direkten Vordergrund hell. Das sieht eher nach Polizei-Reportage aus und ergibt keine schönen Bilder.

5. Auf Digitalzoom verzichten

Das digitale Heranholen bewirkt nur, dass der gezoomte Teil aus dem Bild mit voller Auflösung herausgeschnitten wird Рdie Auflösung leidet erheblich.

 

Spezial-Handys

Einige Hersteller versuchen, die L√ľcke zwischen Smartphone und Kompaktkamera zu schlie√üen, indem sie eine Kamera mit smarten Telefonfunktionen ausstatten bzw. ein Smartphone mit einem besonders starken Foto-Modul kombinieren.

Wir zeigen zwei konkrete Umsetzungen.

 

Asus Zenfone Zoom

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Kaum dicker als ein handels√ľbliches Smartphone und kann trotzdem mit einem 3-fach-Zoom aufwarten. Das beeindruckt.

 

Panasonic Smart Camera CM1

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Das Bild sagt mehr als 1000 Worte: Mit Pana­sonic meldet sich hier ein Kamera-­Spezialist, der seinem Gerät auch eine Kamera-Optik verpasst hat. Hinten aber alles smart.

 

Die Top Handys und ihre Kameras

Auch wichtig: die Software

Die Kamera kann auf dem Papier auch noch so gut sein – mit vielen Pixeln, kleiner Blendenzahl, gro√üem Fotosensor und hervorragender Optik (siehe Doppelseite zuvor) beeindrucken -, ein Garant f√ľr gute Bilder ist das immer noch nicht. Denn mehr noch als bei gro√üen Digitalkameras spielt beim Smartphone die Software eine gro√üe Rolle. Sie macht aus den rohen Sensordaten ein Kunstprodukt, das wir als Bild sehen. Mal kann das authentischer sein und manchmal eben k√ľnstlicher. Sobald Foto-Handys auch im RAW-Format aufnehmen, kann jeder sein Bild selbst entwickeln. Bis dahin hei√üt es: einfach probeschie√üen.

 

LG G4

Das beste Phone f√ľr Bilder!

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Die Kamera im G4 ist m√∂glicherweise die beste auf dem Markt. Unter den fantastischen Blendenwert von maximal f/1,8 kommt derzeit keine Linse eines Konkurrenten. Abgesehen davon wirken die Bilder sehr kr√§ftig und extrem scharf. Die Aufl√∂sung wurde im Vergleich zum bereits sehr guten Vorg√§nger auf 16 MP geschraubt und reicht v√∂llig aus. Obendrein wurde der Sensor vergr√∂√üert und einen optischen Anti-Verwackel-Mechanismus gibt es nat√ľrlich auch. Das G4 ist also die ‚ÄěWeapon of choice‚Äú f√ľr Foto-Verr√ľckte.

EINSCH√ĄTZUNG:

Beim G4 stimmen nicht nur die Daten schwarz auf weiß, sondern auch die Resultate bunt auf grau. Auch der Vorgänger ist recht interessant.

Preis: EUR 500,-

Android: 5.1
Display / Auflösung: 5.5“, 2560 x 1440
CPU: 2 x 1,8 + 4 x 1,4 GHz
Speicher: 32 GB (erweiterbar)
RAM: 3 GB
Akku: 3.000 mAh
Abmess. / Gewicht: 148,9 x 76,1 x 9,8 mm /155 g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE

Kamera-Daten:

Auflösung: 16.0 MP
Sensorgröße: 1/2.6“
Pixel/Fläche: 41.6
Blende: f/1.8
Brennweite: 28 mm
Autofokus: Laser
Bildstabilisator: optisch
Blitz: Single-LED

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,4

 

Samsung Galaxy S6

Nothing but perfect!

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Der K√∂nig unter den Smartphones gl√§nzt nat√ľrlich auch mit einer Spitzen-Kamera: Zun√§chst ist da die Pixelzahl¬†von 16 Millionen (das ist noch nicht zu viel f√ľr einen kleinen¬†Handy-Fotochip), au√üerdem¬†f√ľhrt eine extrem offene Blende (maximal ist ein Wert von f/1,9) viel Licht zum Sensor und als Mittel gegen verwackelte Bilder bei Dunkelheit und dementsprechend langer Belichtung tut ein optischer Bildstabilisator im S6¬†seinen Dienst. Eine Tracking-Funktion h√§lt bewegte Objekte im Fokus. Am Wichtigsten: Das Ergebnis √ľberzeugt.

EINSCH√ĄTZUNG:

Das S6 kann alles – auch fotografieren, und das sogar hervorragend. Statt Digicam und Handy besser einmal tiefer in die Tasche greifen.

Preis: EUR 540,-

Android: 5.0
Display / Auflösung: 5,1“, 2560 x 1440
CPU: 4 x 1,5 + 4 x 2,1 GHz
Speicher: 32 GB
RAM: 3 GB
Akku: 2.550 mAh
Abmess. / Gewicht: 143,4 x 70,5 x 6,8mm / 138g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE

 

Kamera-Daten:

Auflösung: 16.0 MP
Sensorgröße: 1/2.6“
Pixel/Fläche: 41.6
Blende: f/1.9
Brennweite: 25.25 mm
Autofokus: Kontrastvergleich
Bildstabilisator: optisch
Blitz: Single-LED
Selfie-Kamera: 5 MP

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,1

 

Huawei P8

Stark bei wenig Licht

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Bei der Kamera seiner neuen Nummer Eins hat sich Huawei m√§chtig ins Zeug gelegt. Neben einem optischen Bildstabilisator gibt es einen unabh√§ngigen Bildprozessor f√ľr Fotoaufgaben, einen neu entwickelten Sensor mit zus√§tzlichen wei√üen Pixeln. Mit 13 Millionen wurden nicht zu viele Bildpunkte auf dem Chip untergebracht. Die Rechnung ist aufgegangen: Gerade bei schlechten¬†Lichtverh√§ltnissen kann der Shooter des P8 punkten. Lediglich der Fokus d√ľrfte schneller zu Werke gehen. Ansonsten: Empfehlung!

EINSCH√ĄTZUNG:

Wer sich wegen der Kamera f√ľr das P8 entscheidet, macht nichts falsch und bekommt obendrein noch ein g√ľnstiges Top-Smartphone.

Preis: EUR 439,-

Android: 5.0
Display / Auflösung: 5,2“, 1920 x 1080
CPU: 4 x 2,0 + 4 x 1,5 GHz
Speicher: 16 GB (erweiterbar)
RAM: 3 GB
Akku: 2.680 mAh
Abmess. / Gewicht: 144,9 x 71,8 x 6,4 mm / 144 g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE

Kamera-Daten:

Auflösung: 13.0 MP
Sensorgröße: 1/3.06“
Pixel/Fläche: 39.8
Blende: f/1.9
Brennweite: 28.9 mm
Autofokus: Kontrastvergleich
Bildstabilisator: optisch
Blitz: DUAL-LED
Selfie-Kamera: 8 MP

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,4

 

Apple Iphone 6 Plus

Alte Technik, starke Software

iPhone 6 Plus

Das iPhone ist ein wundersames Ding – das wissen wir schon lange. Beim Thema Kamera allerdings wird das ganz besonders deutlich: Der Sensor ist mit der kleinste auf dem Markt, die Pixelzahl ist mit 8 Millionen sehr gering und auch die Blende zeigt sich eher verschlossen (f/2,2). Dennoch gelingen gute Bilder. Der Schl√ľssel dazu liegt – wie so oft bei Apple – in der Software. Nat√ľrlich, die geringe Aufl√∂sung reduziert die Rauschanf√§lligkeit, st√∂rt aber beim Hineinzoomen nicht. Das 6 Plus gl√§nzt √ľberdies mit optischem Bildstabilisator.

EINSCH√ĄTZUNG:

Die Kamera des iPhone 6 wei√ü trotz vermeintlich schwacher Hardware zu √ľberzeugen. Man sieht, was gute Software ausmacht.

Preis: EUR 720,-

Android: iOS 8.4
Display / Auflösung: 5,5“, 1920 x 1080
CPU: 2 x 1.40GHz
Speicher: 16 GB (erweiterbar)
RAM: 1 GB
Akku: 2.915 mAh
Abmess. / Gewicht: 158,1 x 77,8 x 7,1 mm / 172 g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE

Kamera-Daten:

Auflösung: 8.0 MP
Sensorgröße: 1/2.3“
Pixel/Fläche: 18.4
Blende: f/2.2
Brennweite: 29 mm
Autofokus: Phasenvergleich
Bildstabilisator: optisch
Blitz: DUAL-LED
Selfie-Kamera: 1.2 MP

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,4

 

Sony Xperia Z3+

Pixel­stark, auch unter Wasser

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Sony hat bereits mit seinem letzten Flaggschiff bewiesen, dass auch knapp 21 Millionen Pixel auf einem Smartphone-Fotochip unterzukriegen sind. Naja, er ist bei den Japanern auch nicht ganz so klein wie bei den h√§rtesten Konkurrenten. Ganz √ľberzeugt haben die Bilder jedoch beim Z3 schon nicht (sie zeigten einen deutlichen Blaustich). Das Z3+ kann das schon besser. Dennoch, ganz in den Griff hat man die Probleme nicht bekommen, denn jetzt hakt es ein wenig an der Sch√§rfe. Daf√ľr gelingen Unterwasserbilder!

EINSCH√ĄTZUNG:

Die Sony-Kamera ist ein Pixelprotz, sogar mit echtem Auslöser. Andere Hersteller erzielen dennoch bessere Ergebnisse.

Preis: EUR 600,-

Android: 5.0
Display / Auflösung: 5,2“, 1920 x 1080
CPU: 4 x 2,0 + 4 x 1,5 GHz
Speicher: 32 GB (erweiterbar)
RAM: 3 GB
Akku: 2.930mAh
Abmess. / Gewicht: 146,3 mm x 71,9 x 6,9 / 144 g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE, Dual-SIM

Kamera-Daten:

Auflösung: 20.7 MP
Sensorgröße: 1/2.3“
Pixel/Fläche: 47.6
Blende: f/2.0
Brennweite: 25 mm
Autofokus: Kontrastvergleich
Bildstabilisator: –
Blitz: Single-LED
Selfie-Kamera: 5 MP

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,4

 

HTC One M9

Löst superschnell aus

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Auch HTC hat aufger√ľstet und spielt nun mit im Pixel-Olymp. Wie jedoch auch bei Sony hinken die Ergebnisse den beeindruckenden Zahlen ¬†hinterher. Trotz ebenfalls 20,7 Megapixeln hauen einen die Fotos, die mit dem neuen One gemacht worden sind, nicht um, reichen aber in ihrer Qualit√§t ungef√§hr an die des Z3+ heran. Selbst bei gutem Licht wirken die Aufnahmen dennoch ein wenig blass und bei wenig Licht setzt fr√ľh grobes Rauschen ein. Die Kamera l√∂st aber schnell aus und f√§llt nur im Spitzenvergleich leicht zur√ľck.

EINSCH√ĄTZUNG:

Rein aus fototechnischer Sicht muss man nicht zum M9 greifen. Seine St√§rken liegen daf√ľr beim Design und bei der √ľbrigen Hardware.

Preis: EUR 549,-

Android: 5.0
Display / Auflösung: 5,0“, 1080 x 1920
CPU: 4 x 1.5 + 4 x 2,0 GHz
Speicher: 32 GB (erweiterbar)
RAM: 3 GB
Akku: 2.840 mAh
Abmess. / Gewicht: 144,6 x 69,7 x 9,6 mm / 157 g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE

Kamera-Daten:

Auflösung: 20.7 MP
Sensorgröße: 1/2.4“
Pixel/Fläche: 49.7
Blende: f/2.2
Brennweite: 27.8 mm
Autofokus: Kontrastvergleich
Bildstabilisator: –
Blitz: DUAL-LED
Selfie-Kamera: 4 MP

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,4

 

Nokia Lumia 930

Bilder im RAW-Format!

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Die Automatikbilder der 20-Megapixel-Kamera die im Windows Phone-Flaggschiff verbaut ist, sind keine Wucht. Das liegt weniger am Sensor und auch nicht an den technischen Gegebenheiten wie der relativ vergleichsweise kleinen Blende (f/2,4) oder den vielen Pixeln, sondern vielmehr an der Software, die nicht immer im besten Sinne handelt, wenn sie extrem authentisch abbildet. Kluges HDR und gesteigerte Farbs√§ttigung machen manchmal durchaus Sinn. Daf√ľr bietet das Lumia als einziges Ger√§t RAW-Format-Bilder.

EINSCH√ĄTZUNG:

Der optische Bildstabilisator¬†und die M√∂glichkeit, RAW-Bilder zu erhalten, machen das Lumia 930 interessant f√ľr die digitale Dunkelkammer.

Preis: EUR 369,-

WP: 8.1
Display / Auflösung: 5,0“, 1920 x 1080
CPU: 4 x 2,2 GHz
Speicher: 32 GB
RAM: 2 GB
Akku: 2.420 mAh
Abmess. / Gewicht: 137 x 71 x 9,8 mm / 167 g
Ausstattung: WLAN, Bluetooth, NFC, LTE

Kamera-Daten:

Auflösung: 20.0 MP
Sensorgröße: 1/2.5“
Pixel/Fläche: 50.0
Blende: f/2.4
Brennweite: 26 mm
Autofokus: Kontrastvergleich
Bildstabilisator: optisch
Blitz: DUAL-LED
Selfie-Kamera: 1.2 MP

Gesamtnote Smartphone: Sehr Gut 1,4

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Peter Mu√üler   Redakteur

Als √Ąsthet besch√§ftigt er sich gerne mit formsch√∂nen Ger√§ten und √úberschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugeh√§use. Als Redakteur f√ľr die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine √úberschrift alleine macht noch keinen Artikel.