Beste Karten für den smarten Garten – Gardena Smart System

Martin Reitbauer 2. August 2016 0 Kommentar(e)

Der Garten ist ein Teil des Eigenheims, in den die Hersteller von leistbaren Smart Home-Lösungen bisher noch kaum vorgedrungen sind. Konsumenten waren entweder auf Bastellösungen in Eigenregie oder teure Profi-Lösungen angewiesen, die zudem schlecht an Smartphones angebunden waren. Das ist im Begriff, sich zu ändern: Gardena, der marktführende Hersteller von Gartengeräten, steigt mit dem „Gardena smart System“ in den Markt ein.

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Der Garten in der Cloud

Fürs erste bringt Gardena einen smarten, selbsttätigen Rasenmäher namens „smart Sileno“ sowie ein Bewässerungssystem auf den Markt. Wie die meisten Smart Home-Systeme ist der Grundbaustein ein „Gateway“, das per Netzwerkkabel oder WLAN ans Internet angeschlossen wird. Dieses Gateway hält mit den einzelnen Komponenten Funkkontakt und erlaubt (mittels Cloud-Service) deren ­Steuerung über das Internet – per Gardena-App auf dem Smartphone. Ein Minimalsystem besteht aus dem Gateway und zumindest einer weiteren Komponente – dem Rasenmäher oder dem Bewässerungscomputer („smart Water control“) . Optional lässt sich auch ein „Gardena smart Sensor“ ins System einbinden, der Temperatur, Sonneneinstrahlung und Bodenfeuchtigkeit misst – damit die Bewässerung nicht startet, wenn der Rasen oder die Beete ohnehin durchtränkt sind.

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Smarte Bewässerung

Für die meisten Nutzer ist wohl das Set aus Gateway, Bewässerungscomputer und Sensor interessant, das aktuell 499 Euro UVP kostet. Der Bewässerungscomputer wird dabei über einen herkömmlichen ¾“-Anschluss mit der Wasserzuführung verbunden und über ein gewöhnliches Gardena-Hahnstück an das Bewässerungssystem angeschlossen. Das kann zum Beispiel ein Gardena Micro-Drip-System sein, das Wasser über Schläuche und Tropfstücke zu den Pflanzen leitet. Oder ein Sprinklersystem für größere Flächen – auch bestehende Bewässerungssysteme lassen sich einfach nachrüsten.

Der Sensor wird nahe einem Tropfer in die Erde gesteckt. Sowohl Bewässerungscomputer als auch Sensor werden mit AA-Batterien bestückt und über die Gardena-App im System registriert. Die App erlaubt es, Zeitpunkt und -dauer für die Bewässerung festzulegen, und diese von den Daten abhängig zu machen, die der Sensor liefert. Außerdem kann man aus der Ferne aktuelle Informationen wie Temperatur, Bodenfeuchte und Lichteinstrahlung abrufen.

Das Gateway wird per WLAN oder Netzwerkkabel ans Internet angeschlossen und hält Funkkontakt mit den Komponenten. So kann es Befehle von der Gardena-App weitergeben.

Das Gateway wird per WLAN oder Netzwerkkabel ans Internet angeschlossen und hält Funkkontakt mit den Komponenten. So kann es Befehle von der Gardena-App weitergeben.

Robo-Mäher

Wer es satt hat, selbst Rasen zu mähen, kann sein Gardena smart System um den Akkumäher smart Sileno erweitern, der das Gras selbsttätig kürzt und dabei dank Elektroantrieb sehr leise vorgeht. Die Mähzeiten werden über die Gardena-App programmiert. Nach getaner Arbeit kehrt der der Robo-Mäher automatisch zu seiner Ladestation zurück.

Preis: EUR 499,00 (Gateway, Sensor, Bewässerungscomputer) bzw.  EUR 1.849 (mit Mäher)

Sensor: Sonneneinstrahlung, Bodenfeuchte, Temperatur

App-Plattformen: Android, iOS

www.gardena.com

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Martin Reitbauer   Chefredakteur

Als Chefredakteur von Android Magazin und der Plattform-agnostischen Zeitschrift SMARTPHONE ist Martin hauptsächlich mit den Print-Magazinen des Verlags hinter androidmag.de beschäftigt. Ab und an bleibt dennoch Zeit für einen Blog-Artikel. Neben Android gilt seine Begeisterung GNU/Linux und freier Software ganz allgemein.

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