Sicherheit für dein Smartphone: Bildschirmsperre

Hartmut Schumacher 9. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Sicherheit für dein Smartphone: Bildschirmsperre Kommentar(e)

94 Prozent der deutschen Smartphone-Benutzer schützen ihr Gerät durch eine Bildschirmsperre. Es gibt verschiedene Methoden, das Smartphone zu entsperren. Beispielsweise durch Kennwörter oder durch Fingerabdrücke. Die bequemsten Methoden sind jedoch nicht notwendigerweise auch die sichersten …
Sie erreichen die Bildschirmsperrfunktion in den Einstellungen über die Schaltflächen „Sicherheit“ und „Displaysperre“. Auf Galaxy-Smartphones: „Gerätesicherheit“ und „Sperrbildschirmtyp“.

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Geheimzahl

Der Klassiker – und ziemlich sicher: 78 Prozent der Smartphone-Nutzer verwenden (laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2017) eine Geheimzahl (oder ein Kennwort).
Der tatsächliche Grad der Sicherheit hängt von der Länge der verwendeten Geheimzahl ab: Acht Ziffern sollten es mindestens sein.

Kennwort

Ein Kennwort ist prinzipiell noch sicherer als eine Geheimzahl – einfach weil mehr Zeichen (also Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen) zur Auswahl stehen, aus denen sich ein Kennwort zusammensetzen kann. – Hinweise für sinnvolle Kennwörter finden Sie im Kasten „Sichere Kennwörter“.

Fingerabdruck

20 Prozent der Anwender entsperren ihr Smartphone mittels eines Fingerabdrucks. Das ist zwar bequem, je nach der verwendeten Methode lässt sich ein Fingerabdruck-Scanner jedoch mit ein wenig Aufwand überlisten. Anders als Kennwörter lassen sich Fingerabdrücke auch nicht ersetzen.

Augen

Teurere Smartphones erlauben es, die Bildschirmsperre durch einen Scan der Augen aufzuheben. Hier gilt Ähnliches wie bei Fingerabdrücken: Sehr komfortabel. Aber trotz der Versprechungen beispielsweise des Herstellers Samsung („so gut wie fälschungssicher“) gelingt es Experten, Augen-Scanner mit relativ geringem Aufwand auszutricksen.

Muster

34 Prozent der Smartphone-Besitzer benutzen zum Entsperren ein Muster, das sie auf den Bildschirm zeichnen. Diese Methode ist allerdings weniger sicher als das Verwenden einer Geheimzahl. Denn unter Umständen lässt sich das Muster anhand der Wischspuren auf dem Bildschirm oder aber durch Beobachten der Handbewegungen erkennen.

 

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.

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