Sony Ericsson Xperia ray

Redaktion 4. Dezember 2011 0 Kommentar(e)
Sony Ericsson Xperia ray Androidmag.de 3 3 Sterne

Viel Technik

fĂŒr wenig Geld

Mit dem Xperia ray zeigt Sony Ericsson ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Das Mobiltelefon ist klein, bringt ausreichend Power und bietet starke Multimedia-Features.

Design & Form

Das Xperia ray ist ein kleines und mit 100g Gewicht sehr leichtes Smartphone, das ausgezeichnet in der Hand liegt. Die RĂŒckseite besteht aus matt gehaltenem Kunststoff, der zwar leicht gummiert ist, aber dennoch keinen guten Halt bietet, was die RutschfĂ€higkeit betrifft. Die Vorderseite hingegen ist glĂ€nzend angelegt, was Fingerprints deutlich zu Tage treten lĂ€sst. Gleich unterhalb des Displays findet man zwei Touch-Tasten und eine bogenförmige physische Taste. Auch die restlichen Tasten, wie zum Beispiel die Lauter- und Leiserwippe sind zufriedenstellend ausgefĂŒhrt: Druckpunkte und Positionierung sind jeweils okay.

Display

Das Display des Smartphones ist mit 3,3-Zoll bzw. 8,4 cm nicht allzu groß. WĂ€hrend andere Hersteller bei ihren Smartphones immer mehr auf ein grĂ¶ĂŸeres Display setzen, bleibt Sony Ericsson hier demonstrativ bei einer kleinen Anzeige, die mit einer sogenannten FWVGA-Auflösung auflöst. FWVGA steht als AbkĂŒrzung fĂŒr Full Wide Video Graphics Array und bietet eine Auflösung von 854 Pixeln in der Höhe und 480 Pixeln in der Breite. Diese Werte erzeugen eine sensationell hohe Pixeldichte von 296 ppi (Pixel pro Zoll). Daraus ergibt sich eine nahezu „pixelfreie“ Sicht auf das Display. Das heißt, Bilder und Text werden quasi kantenlos dargestellt. Sony Ericsson holte sich die Technologie bezĂŒglich Display im Übrigen vom Mutterkonzern und verwendet die in den Sony-Fernsehern verbaute „BRAVIA“-Technologie auch im Xperia ray. „BRAVIA Mobile Engine“ nennt sich die auf Sony Ericsson Smartphones ĂŒbertragene Technologie. Sie soll ein natĂŒrliches und realistisches Bild bieten, was in der Tat auch zutrifft.

Die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen gut. Die herausstehende Hardware-Taste am unteren Ende des Xperia ray ist aber Geschmackssache.

OberflÀche

Das Smartphone wird softwareseitig von Android 2.3.3, alias Gingerbread, angetrieben. Sony Ericsson legt darĂŒber seine eigene BenutzeroberflĂ€che namens „Sony Ericsson Timescape UX“.  Diese OberflĂ€che bietet, wie die OberflĂ€chen anderer Hersteller auch, mehrere Homescreens, die mit Apps und Widgets frei belegbar sind. ZusĂ€tzlich zu den nativen Android-Widgets, bringt die Timescape-OberflĂ€che eigene Widgets, wie zum Beispiel ein kleines 3D-Rad, das sich vertikal scrollen lĂ€sst und Bilder aus der Galerie anzeigt. Weiterhin ĂŒberzeugt die OberflĂ€che im App-MenĂŒ: Der Nutzer kann die Applikationen sortieren. HierfĂŒr stehen ihm vier Möglichkeiten zur VerfĂŒgung: eine eigene Sortierung, alphabetisch, kĂŒrzlich installiert oder am hĂ€ufigsten verwendet.

Performance

Das Sony Ericsson Xperia ray ist zwar ein Smartphone der Mittelklasse, dennoch ĂŒberzeugt es, was die Performance betrifft. Die MenĂŒs, die Animationen oder das Öffnen von Applikationen: alles funktioniert recht flott und ruckelfrei. In unserem Benchmark-Test mit „Quadrant Advanced“ erzielte das GerĂ€t 1.715 Punkte. FĂŒr Smartphones mit nur einem Prozessorkern ist dieser Wert ĂŒberdurchschnittlich gut.

Kamera & Multimedia

Auch auf der multimedialen Seite gibt sich das Xperia ray stark. Die Kamera löst mit acht Megapixeln auf. Bei sechs Megapixeln und einem BildverhĂ€ltnis von 16:9 wird das Motiv flĂ€chenfĂŒllend auf dem Display angezeigt. Erst bei voller Auflösung (8MP; BildverhĂ€ltnis 4:3) wird das Bild links und rechts beschnitten und mit MenĂŒelementen ĂŒberdeckt.  Die Kamera liefert qualitativ gute Ergebnisse: Die Bilder sind scharf, sie haben satte Farben und wenig Bildrauschen. Auch der Musik-Player konnte ĂŒberzeugen: Das Umschalten von einem Titel auf den nĂ€chsten klappte nahtlos. FĂŒr Fans von Bewegtbildern bietet das ray die Möglichkeit der Videoaufnahme mit einer Auflösung von 720p und 30 Bildern pro Sekunde.

Die acht Megapixel Kamera liefert gestochen scharfe und farbenfrohe Bilder. Eine spezielle Taste fĂŒr den Auslöser fehlt aber.

GesprÀchsqualitÀt, Akku & Preis

Mit der GesprĂ€chsqualitĂ€t des Xperia ray waren wir zufrieden. Auf der RĂŒckseite des Telefons befindet sich ein zweites Mikrofon, das fĂŒr eine aktive GerĂ€uschunterdrĂŒckung sorgt. Der 1500 mAh starke Akku ließ uns das GerĂ€t knapp zwei Tage lang ausfĂŒhrlich testen. Bei der Standby-Nutzung hielt der Akku etwas lĂ€nger als fĂŒnf Tage. Um stromsparender zu arbeiten, empfehlen wir das Aktivieren der automatischen Displayhelligkeit, darĂŒber hinaus sollten die Animationen in den Einstellungen deaktiviert werden.

Fazit

Das Sony Ericsson Xperia ray bietet viel Technik fĂŒr wenig Geld. Die geringe DisplaygrĂ¶ĂŸe von nur 3,3 Zoll macht das Handy zu einem kompakten Begleiter mit guter Hardware. Vielen dĂŒrfte der Bildschirm aber zu klein sein, zudem ist die Verarbeitung nur durchschnittlich.

  • Gutes Display
  • Klangvolle Lautsprecher
  • Keine dedizierte Taste fĂŒr die Kamera
  • MittelmĂ€ĂŸige Verarbeitung
Aktueller Preis auf Amazon:
EUR 47,84
 
Android
2.3.4
3,3"
480x854
Gewicht
100 g
8 MP
MP
Kamera
1 GB
32 GB
Speicher
5 GB
RAM
1x
1 GHz
CPU



OK MicroSD OK USB OK Audio OK GPS OK WLAN (b,g,n) OK Bluetooth 2.1
Abmessungen: : 111x53x9 (in mm - Höhe x Breite x Tiefe)

Display: 3 Sterne
Speed: 2 Sterne
Akku: 3 Sterne
Verarbeitung: 3 Sterne
Ausstattung: 3 Sterne
Design: 3 Sterne
Haptik: 3 Sterne
Kamera: 3 Sterne
Leistung:
4555
 
Grafik:
0
 
Browser:
732
 
Akku:
455
 
Max. 80627
Max. 4942
Max. 7176
Max. 910
Gesamtwertung: 24/40
 

GerÀtevergleich Rang 1

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