Technik: Amazon Echo und Echo-Dot im Test

Peter Mußler 12. März 2017 Kommentare deaktiviert für Technik: Amazon Echo und Echo-Dot im Test Kommentar(e)

Es hat schon etwas Komisches, wenn man plötzlich mit einer künstlichen Intelligenz redet und die aber gar nicht so künstlich klingt. Das war unser erster Eindruck, als wir Alexa zum ersten Mal zum Leben erweckten, ihr einen Körper gaben. Dieser Körper heißt Echo bzw. Echo Dot und ist – komplett entzaubert – ein Lautsprecher mit Mikrofon und Internetanbindung. Gut, ein bisschen „lokales Hirn“ ist schon auch dabei, aber vieles von dem, was Alexa kann, vermag die virtuelle Gehilfin durch Rechenkraft aus der Cloud zu bewerkstelligen.

Der Echo ist eine smarte Box mit integrierter Assistentin. Hier soll es aber um seine Klangeigenschaften gehen: Verbaut sind ein 63-mm-Subwoofer und ein 50-mm-Hochtöner, beide vertikal. Der Schall wird nach unten abgegeben und soll sich so besser im Raum verteilen und den Eindruck erwecken, als käme der Klang von allen Seiten. Amazon spricht von einem „360° omnidirektionalen Sound“.

Der Echo ist eine smarte Box mit integrierter Assistentin. Hier soll es aber um seine Klangeigenschaften gehen: Verbaut sind ein 63-mm-Subwoofer und ein 50-mm-Hochtöner, beide vertikal. Der Schall wird nach unten abgegeben und soll sich so besser im Raum verteilen und den Eindruck erwecken, als käme der Klang von allen Seiten. Amazon spricht von einem „360° omnidirektionalen Sound“.

Doch nähern wir uns dem Phänomen ­lieber von der Wirkungsseite. Amazon möchte es schaffen, dass wir Nutzer nach Hause kommen und sagen können: „Alexa, bitte mach das Licht an und spiel‘ mir etwas aus meine Feier­abend-Playlist vor.“ Als Schaltzentrale, die Bluetooth-Gadgets aus der Smart Home-Abteilung einbindet, soll die Assistentin fungieren, aber auch externe Dienste managen. So kommuniziert sie mit anderen Datenbanken („Alexa, wann geht der erste Zug morgen nach Berlin?“), bestellt einem ein Taxi und kann auch Termine verwalten (dazu muss nur der Google­-Kalender verknüpft werden). Die Möglichkeiten sind unvorstellbar groß und Alexa soll ständig lernen.

Die Sensation sind also nicht die zwei Echo-Geräte, sondern Alexa selbst, die aber jetzt erst Einzug in unser Leben finden könnte. Für einsame Seelen könnte das verwirrend sein. Alexa ist nicht einmal ein Ding, klingt aber wie ein Mensch und – erzählt auf Geheiß sogar einen Witz.

Echo

Preis: EUR 179,99 I Konnektivität: WLAN, Bluetooth Stromversorgung: Micro-USB | Maße / Gewicht: 235 x 83,5 x 83,5 mm / 1.064 g / bit.ly/sm_echo

Echo Dot

Preis: EUR 59,99 I Konnektivität: WLAN, Bluetooth, AUX-Out I Stromversorgung: Micro-USB Maße / Gewicht: 83,5 x 83,5 x 32 mm / 163 g / bit.ly/sm_echo-dot

Alexa-App vonnöten

Um den Echo oder Echo Dot nutzen zu können, braucht es eine App mit Namen Alexa. In dieser loggt man sich mit den Anmeldedaten seines Amazon-Accounts ein und konfiguriert dann die Hardware, also gibt die WLAN-Daten an sein Echo-Gerät weiter.

Mit der App kann aber selbstverständlich auch Alexa selbst, die körperlose ­Assistentin, „eingerichtet“ werden: Welche Nachrichtenportale sind interessant? Will ich per Sprache einkaufen können? Soll mein Google-Kalender eingebunden werden oder ein Musik-Streaming-Dienst? Teach her! Play Store 

 

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Peter Mußler   Redakteur

Als Ästhet beschäftigt er sich gerne mit formschönen Geräten und Überschriften, so geschmeidig wie ein poliertes Alugehäuse. Als Redakteur für die Magazine des CDA-Verlags taucht er in die Tiefen der Recherche aber auch ab bis zum Grund. Denn: Eine Überschrift alleine macht noch keinen Artikel.

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