Schritte, die man beim Verkauf von Smartphone oder Tablet beachten sollte

Redaktion 20. Juli 2013 1 Kommentar(e)

Heutzutage kaufen wir durchschnittlich alle zwei Jahre ein neues Smartphone oder Tablet. Dabei stellt sich oftmals die Frage, wohin mit dem alten Gerät. Nicht selten landen die Alltagsbegleiter auf Plattformen wie eBay oder im Amazon Marketplace. Der Verkauf ist allerdings nicht  ohne, lagern doch meist sensible Daten auf den Alleskönnern. Wir haben für euch die wichtigsten Schritte für einen erfolgreichen und sicheren Verkauf zusammengefasst.

Bevor ein in die Jahre gekommenes Smartphone (hier: HTC Desire) verkauft werden kann stehen einige wichtige Schritte auf dem Plan. (Foto: Archiv)

Bevor ein in die Jahre gekommenes Smartphone (hier: HTC Desire) verkauft werden kann, stehen einige wichtige Schritte auf dem Plan. (Foto: Archiv)

In Zeiten von Auktionsplattformen wie eBay ist es eine selbstverständliche Sache, doch nicht alle wissen Bescheid: Die Rede ist vom Smartphone- und Tabletverkauf im Internet oder auf anderen herkömmlichen Wegen. Um euch einen Leitfaden zu geben, haben wir die wichtigsten Schritte zusammengefasst.

1. Hardware

Das Entfernen der Simkarte ist eines der ersten, wichtigen Schritte. (Bild: androidcentral)

Das Entfernen der Simkarte ist einer der ersten wichtigen Schritte. (Bild: androidcentral)

Zuerst befassen wir uns mit der Hardware rings um das Gerät selbst. Das wichtigste Element ist dabei die SIM-Karte. Oftmals finden sich dort neben Daten zur eigenen Person auch Mobilfunknummern oder bei älteren Exemplaren auch SMS-Nachrichten. Deshalb ist ein Entfernen unabdingbar. Dies geschieht bei jedem Gerät anders, deshalb zu diesem Zweck bei Bedarf die Gebrauchsanweisung befragen.

Der Trend geht zum Festspeicher und der Cloud, jedoch gibt es sie in zahlreichen Smartphones trotzdem: SD-Karten-Steckplätze. Je nachdem, ob man den erweiterten Speicher dem Käufer als Bonus mitgeben möchte oder nicht, sollte die microSD aus dem Handy entfernt werden. Zählt die SD-Karte zum Angebotsumfang, so ist ein gründliches Löschen persönlicher Daten und Programme wichtig.

Wird das Gerät von Silikonhüllen oder ähnlichem geschützt? Dann raus damit. So ist das Smartphone oder Tablet authentisch und als positiver Nebeneffekt sieht man auf Artikelbildern das gut gepflegte Gehäuse. Des Weiteren sollte man nachträglich installierte, größere Akkus, die nicht zum ursprünglichen Lieferumfang gehörten, entfernen und durch die Original-Energiespender ersetzen. Dies erhöht meist den Wiederverkaufswert.

2. Software

Das Rücksetzen auf die Werkseinstellungen ist unabdingbar. (Screenshot: androidcentral)

Das Rücksetzen auf die Werkseinstellungen ist unabdingbar. (Screenshot: androidcentral)

Im Laufe eines Smartphonelebens sammeln sich allerhand Daten auf dem Speicher an. Um diese auch nach dem Verkauf nutzen zu können ist es wichtig ein Backup dieser Daten zu erstellen. Bei Googles Android-Betriebssystem ist dies besonders einfach, da der Zugriff über den üblichen Datei-Explorer auf dem PC möglich ist. Mittels Drag-and-Drop gelangen die Elemente sicher auf den Rechner.

Der nächste Punkt bezieht sich auf die Bastler unter euch: Käufer sehen es meist nicht gern, wenn angepasste ROMs auf dem Gerät installiert wurden. Das heißt: Ursprungsabbild zurück auf das Smartphone spielen. Dies gelingt wie auch die Installation des Custom-ROMs. Dazu allerdings die Hinweise der Ersteller beachten. Außerdem solltet ihr beim Verkauf angeben, dass das Gerät gerootet wurde – immerhin erlischt dadurch der Garantieanspruch.

Der letzte Punkt ist der wohl wichtigste: Das Rücksetzen auf den Auslieferungszustand. Dazu geht man in das Einstellungsmenü des Telefons oder Tablets und wählt dort den Unterpunkt „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“. Dieser Schritt gestaltet sich bei den allermeisten Android-Geräten ähnlich.

Beachtet ihr diese Schrittfolge, so steht einem erfolgreichen und sicheren Verkauf des eigenen Smartphones nichts mehr im Wege.

Was veranstaltet ihr mit euren alten Schätzchen – verkauft ihr die Geräte, gebt sie Verwandten weiter oder landen sie einfach im Schrank?

Quelle: androidcentral

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