Die ersten Schritte auf Ihrem neuen Smartphone: So richten Sie Android perfekt ein

Hartmut Schumacher 4. August 2015 0 Kommentar(e)

Android-Smartphones sind inzwischen erfreulich einfach zu bedienen. Auspacken, einschalten und loslegen – das ist im Prinzip durchaus wirklichkeitsnah. Allerdings sind Sie gut beraten, wenn Sie nicht allzu ungestüm vorgehen, sondern gleich zu Anfang einige wichtige Dinge erledigen, die dafür sorgen, dass Ihr neues Smartphone Ihnen ohne Komplikationen so viel Nutzen und Vergnügen wie möglich bringt.

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1) Google-Konto einrichten

Diese Informationen benötigen Sie beim ersten Einschalten

Theoretisch können Sie ein Android-Smartphone oder -Tablet auch ohne ein Google-Konto verwenden. Wenn Sie aber Apps aus dem Play Store herunterladen sowie den E-Mail-Dienst GMail oder den Cloud-Speicher Google Drive benützen möchten, dann kommen Sie an einem Google-Konto nicht vorbei.

Nach dem ersten Einschalten Ihres Smartphones fragt das Gerät Sie nach den Zugangsdaten Ihres Google-Kontos (E-Mail-Adresse und Kennwort). Statt die Daten eines bereits vorhandenen Kontos einzugeben, können Sie auch direkt auf dem Smartphone ein neues Konto anlegen – indem Sie die Frage „Haben Sie ein Google-Konto?“ durch Antippen der Schaltfläche „Nein“ beantworten.
Im Fenster „Sicherung & Wiederherstellung“ sollten Sie die Option „Sichern Sie Ihre Daten […]“ eingeschaltet lassen. So erreichen Sie, dass die installierten Apps und die Systemeinstellungen in der Cloud abgelegt werden – und Ihnen später wieder zur VerfĂĽgung stehen (beispielsweise wenn Sie das Smartphone neu einrichten mĂĽssen oder aber ein weiteres Smartphone in Betrieb nehmen).

Beim ersten Einschalten Ihres Smartphones sollten Sie die Zugangsdaten Ihres Google-Kontos zur Hand haben.

Beim ersten Einschalten Ihres Smartphones sollten Sie die Zugangsdaten Ihres Google-Kontos zur Hand haben.

WLAN-Zugangsdaten

Zusätzlich zu Ihren Google-Kontodaten benötigen Sie die Zugangsdaten Ihres WLAN-Routers. Meist reicht das Kennwort. Wenn der Router jedoch seinen Namen (seine SSID) nicht ausstrahlt, dann brauchen Sie darüber hinaus eben diesen Namen. Achten Sie auch darauf, dass – zumindest kurzzeitig – der Router neue Geräte zulässt und den Zugang nicht etwa auf bereits bekannte Geräte beschränkt. Sie können dies in den Einstellungen Ihres Routers ändern.

Konto nachträglich einrichten

Und wenn Sie erst nachträglich ein Google-Konto auf dem Gerät einrichten möchten? Das erledigen Sie in der „Einstellungen“-App, indem Sie dort im Bereich „Konten“ die Schaltflächen „Konto hinzufügen“ und „Google“ antippen.

 

 

2) Adressbuch synchronisieren

Telefonnummern und Adressen ĂĽbernehmen

Höchstwahrscheinlich möchten Sie Ihr Adressbuch auch auf Ihrem neuen Smartphone zur Verfügung haben. Im einfachsten Fall geschieht das Übernehmen der Adressen automatisch. Nämlich dann, wenn Sie die Adressen schon in Ihrem Google-Konto gespeichert haben. Auf dem Smartphone finden Sie die Adressen und Telefonnummern in der App „Kontakte“.

   Sie können die Telefonnummern, die auf der SIM-Karte gespeichert sind, in Ihr Adressbuch übernehmen.

Sie können die Telefonnummern, die auf der SIM-Karte gespeichert sind, in Ihr Adressbuch übernehmen.

Von der SIM-Karte importieren

Haben Sie eine SIM-Karte in das Smartphone eingelegt, auf der bereits Telefonnummern gespeichert sind? Dann können Sie sie sehr einfach in die „Kontakte“-App (und damit in Ihr Google-Konto) übernehmen: Rufen Sie in dem Menü (über die Menütaste oder die Menüschaltfläche rechts unten) den Punkt „Importieren/Exportieren“ auf. Tippen Sie dann im Dialogfenster „Kontakte importieren/exportieren“ die Schaltfläche „Von SIM-Karte importieren“ an. Anschließend können Sie im Fenster „Kontakte für Import auswählen“ nacheinander diejenigen Einträge antippen, die Sie übernehmen möchten. Oder Sie rufen den Menüpunkt „Alle importieren“ auf. Die übernommenen Adressen stehen Ihnen nicht nur auf dem Smartphone zur Verfügung, sondern (über den GMail-Dienst) auch auf Ihrem PC.

Verwalten Sie Ihr Adressbuch mit einem PC-Programm? Dann können Sie die Adressen dort als „vCard“-Datei (mit der Endung „vcf“) exportieren. Diese Datei übertragen Sie auf Ihr Smartphone (indem Sie sich die Datei selbst per E-Mail schicken und sie auf der Speicherkarte des Smartphones ablegen). Anschließend rufen Sie in der „Kontakte“-App den Menüpunkt „Importieren/Exportieren“ auf und tippen im Fenster „Kontakte importieren/exportieren“ die Schaltfläche „Aus Speicher importieren“ an.

 

 

3) Das Smartphone schützen

Gut vorbereitet auf Vergesslichkeit und Diebstahl

Im Laufe der Zeit sammeln sich auf Ihrem Smartphone viele Informationen an, die nicht jeden etwas angehen: beispielsweise Ihr Adressbuch, Ihre E-Mail-Nachrichten oder auch geschäftliche und private Unterlagen, die Sie auf dem Smartphone ablegen. Daher sollten Sie das Handy so bald wie möglich mit einer Sicherungssperre versehen, die nur Ihnen Zugang zu den Funktionen und Daten des Geräts gewährt. Dies erledigen Sie in der „Einstellungen“-App mit der „Sicherheit“-Funktion „Display-Sperre“. (Auf Samsung-Smartphones heißt die entsprechende Funktion „Sperrbildschirm“.) Relativ sicher sind die Sperrmethoden „Passwort“, „PIN“ und „Muster“. Dagegen ist die Methode „Face Unlock“ (bei der Ihr Gesicht sozusagen als Kennwort dient) vergleichsweise leicht zu überlisten – und funktioniert nicht bei schlechter Beleuchtung.

Statt eines Kennworts können Sie zum Entsperren ein Muster verwenden, das Sie auf dem Bildschirm zeichnen.

Statt eines Kennworts können Sie zum Entsperren ein Muster verwenden, das Sie auf dem Bildschirm zeichnen.

Infos ĂĽber den EigentĂĽmer

Für den Fall, dass Sie Ihr Smartphone verlieren, erweist sich die „Sicherheit“-Funktion „Info zum Eigentümer“ als nützlich (die auf einigen Smartphone-Modellen stattdessen den Namen „Info über Besitzer“ oder „Inhaberinformationen“ trägt). Sie erlaubt es Ihnen, auf dem Sperrbildschirm einen Text anzeigen zu lassen, der dem ehrlichen Finder verrät, wie er mit Ihnen Kontakt aufnehmen kann.

Smartphone orten

In der App „Google Einstellungen“ können Sie zudem die Funktion „Android Geräte-Manager“ einschalten. Dank dieser Funktion ist es möglich, aus der Entfernung das verlorengegangene oder verlegte Smartphone zu orten oder zu sperren oder aber seine Daten zu löschen. Das können Sie entweder vom PC aus erledigen (indem Sie im Web-Browser folgende Adresse aufrufen: www.google.com/android/devicemanager). Oder aber mit einer Smartphone-App, die verwirrenderweise ebenfalls den Namen „Android Geräte-Manager“ trägt.

 

 

4) Hintergrund ändern

Ihr Lieblingsfoto auf dem Startbildschirm

Den Startbildschirm Ihres Smartphones bekommen Sie sehr häufig zu sehen. Daher ist es wichtig, dass er Ihnen wirklich gefällt. Falls Ihnen das vorgegebene Hintergrundbild nicht zusagt, dann können Sie das sehr leicht ändern:

Tippen Sie eine leere Stelle des Startbildschirms lange an. Tippen Sie dann auf die Schaltfläche „Hintergründe“. Anschließend können Sie eines der vorinstallierten Hintergrundbilder auswählen. Tippen Sie stattdessen auf die Schaltfläche „Bild auswählen“, wenn Sie eines der Fotos im Speicher Ihres Smartphones als Hintergrundbild für den Startbildschirm verwenden möchten.

Sie können vorgegebene Bilder oder aber eigene Fotos als Hintergrund für den Startbildschirm verwenden.

Sie können vorgegebene Bilder oder aber eigene Fotos als Hintergrund für den Startbildschirm verwenden.

Abhängig vom Smartphone-Modell

Bei etwas älteren Smartphones erscheint nach dem langen Antippen des Startbildschirms ein Dialogfenster, in dem Sie zunächst angeben, ob Sie ein normales Hintergrundbild, eine Animation („Live-Hintergründe“) oder ein Foto („Galerie“ oder „Fotos“) auswählen möchten.

Beim Galaxy S5 können Sie auf dem Startbildschirm die Finger zusammenziehen und dann die Schaltfläche „Hintergrund“ antippen. Beim Galaxy S4 betätigen Sie auf dem Startbildschirm die Menütaste und tippen dann die Schaltfläche „Hintergrundbild festlegen“ an.

Auf dem HTC One ziehen Sie den Finger vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die Benachrichtigungsleiste zu öffnen, und tippen dort auf die Schaltfläche „Personalisieren“. Kommen Sie auf diesen Wegen nicht zum Erfolg, dann suchen Sie in der „Einstellungen“-App nach Optionen wie „Display“ oder „Hintergrundbild“. Und nicht zuletzt können Sie in der Bildanzeige-App „Fotos“ das zurzeit ausgewählte Foto über den Menüpunkt „Einstellen“ als Hintergrundbild für den Startbildschirm festlegen.

 

 

5) Klingeltöne und Sounds anpassen

Wer will schon denselben Klingelton wie alle anderen verwenden?

Die Klingeltöne Ihres Smartphones legen Sie in der „Einstellungen“-App mit der Funktion „Töne“ (oder „Ton“ oder „Sound“) fest. Tippen Sie die Schaltfläche „Klingelton“ an, um einen anderen Klingelton auszuwählen. Die Option „Beim Klingeln vibrieren“ sorgt – natürlich – dafür, dass das Smartphone nicht nur klingelt, sondern auch vibriert, wenn ein Anruf eintrifft.

Über die Schaltfläche „Standard-Benachrichtigungston“ wählen Sie den Ton aus, den das Smartphone verwendet, um Sie auf das Eintreffen einer Benachrichtigung (beispielsweise wegen eines anstehenden Termins) hinzuweisen.

In diesem Fenster legen Sie fest, welche Klingel- und Benachrichtigungstöne Ihr Smartphone benützt.

In diesem Fenster legen Sie fest, welche Klingel- und Benachrichtigungstöne Ihr Smartphone benützt.

Geräusche beim Antippen

Darüber hinaus können Sie mit der Option „Töne bei Berührung“ einstellen, ob das Smartphone ein Geräusch von sich geben soll, wenn Sie auf den Bildschirm tippen. Und mit der Option „Wähltastentöne“ legen Sie fest, ob Töne erklingen sollen, wenn Sie auf der Zifferntastatur der „Telefon“-App eine Nummer eingeben.

(Wie immer haben diese Optionen bei den diversen Smartphone-Modellen der verschiedenen Hersteller leicht unterschiedliche Bezeichnungen – beispielsweise „Benachrichtigungen“, „Benachrichtigungston“, „Ton beim Tippen“ und „Tastentöne“.)

Individuelle Klingeltöne

Es ist zudem möglich, den einzelnen Einträgen in Ihrem Adressbuch unterschiedliche Klingeltöne zuzuweisen, so dass Sie schon am Klingeln erkennen, wer gerade anruft. Wählen Sie zu diesem Zweck in der „Kontakte“-App einen Adresseintrag aus und rufen dann den Menüpunkt „Klingeltonwahl“ auf. Um die Klingeltöne auszuschalten, halten Sie die Einschalttaste des Smartphones lange gedrückt. Ist dann das Dialogfenster „Ausschalten“ erschienen, so tippen Sie dort entweder die Lautlos- oder die Vibrations-Schaltfläche an. Bei einigen Smartphones können Sie dies über eine Schaltfläche in der Benachrichtigungsleiste erledigen.

 

 

6) Google Now aktivieren

Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit

Google Now ist ein Assistent, der Sie mit Informationen versorgt, ohne dass Sie ihn darum bitten müssen. Die Funktion zeigt Ihnen beispielsweise Wetterinformationen an, die Fahrzeit bis zu Ihrer Arbeitsstätte sowie aktuelle Nachrichten, die Ihren Interessen entsprechen.

Folgendermaßen aktivieren Sie Google Now: Rufen Sie die App „Google Einstellungen“ auf. Tippen Sie die Schaltfläche „Suche & Google Now“ an. Und schalten Sie schließlich die Option „Google Now“ ein.

Google Now macht sich automatisch durch Benachrichtigungen bemerkbar, die oben in der Statusleiste erscheinen. Ziehen Sie diese Leiste nach unten, und tippen Sie die Benachrichtigungen an, die Sie interessieren.

Darüber hinaus können Sie Google Now aufrufen, indem Sie – je nach Smartphone-Modell – auf dem Startbildschirm mehrmals den Finger von links nach rechts ziehen, um zum äußersten linken Startbildschirm zu gelangen, auf dem Google Now residiert. Alternativ dazu können Sie den Finger von der Startbildschirm-Schaltfläche nach oben ziehen. Oder aber die Startbildschirm-Taste lange gedrückt halten.

Der digitale Assistent Google Now beliefert Sie automatisch mit hilfreichen Informationen.

Der digitale Assistent Google Now beliefert Sie automatisch mit hilfreichen Informationen.

Informationen verbessern

Um die Nützlichkeit der automatischen Informationen zu verbessern, tippen Sie ganz unten auf dem Google-Now-Bildschirm die Zauberstab-Schaltfläche an. Sie können dann unter anderem angeben, für welche Sportmannschaften und Aktienkurse Sie sich interessieren, ob Sie Wettervorhersagen erhalten möchten, wo sich Ihr Zuhause und Ihre Arbeitsstätte befinden, welche Art von Verkehrsmittel Sie benützen und ob Google Now Sie informieren soll, wenn Web-Sites, die Sie häufig besuchen, aktualisiert wurden.

 

 

7) Apps und Spiele installieren

1,2 Millionen Apps – und wie Sie die besten finden

Sie sind hungrig auf zusätzliche Software für Ihr Smartphone oder Tablet? Kein Problem: Im Play Store finden Sie über 1,2 Millionen Apps und Spiele. Die meisten davon sind kostenlos erhältlich. Um Software aus dem Play Store herunterzuladen und zu installieren, verwenden Sie die App mit dem originellen Namen „Play Store“. Tippen Sie in dieser App links oben die Play-Store-Schaltfläche an, um die Seitenleiste erscheinen zu lassen. Dort können Sie über die Schaltfläche „Meine Apps“ eine Liste der von Ihnen bereits installierten Apps aufrufen. Auch zu den Einstellungen der App gelangen Sie über diese Leiste.

Der Play Store hält über 1,2 Millionen Apps und Spiele für Sie und Ihr Smartphone bereit.

Der Play Store hält über 1,2 Millionen Apps und Spiele für Sie und Ihr Smartphone bereit.

Wichtige Einstellungen

Standardmäßig platziert der Play Store für jede neu installierte App ein Symbol auf dem Startbildschirm. Das ist nützlich, kann aber auch nerven. Abstellen können Sie dieses Verhalten, indem Sie in den Einstellungen die Option „Symbol zu Startbildschirm hinzufügen“ ausschalten.

Möchten Sie vermeiden, dass Sie (oder Ihre Kinder) versehentlich kostenpflichtige Apps herunterladen? Dann schalten Sie die Option „Passwort für Käufe erforderlich“ ein.
Manchmal ist es bequemer, auf dem PC im Play Store zu stöbern. Sie erreichen ihn über folgende Adresse: play.google.com. Wenn Sie im Web-Browser die „Installieren“-Schaltfläche einer App anklicken, dann installiert der Play Store diese App automatisch auf Ihrem Smartphone – sobald das Smartphone wieder mit dem Internet verbunden ist.

Die allerbesten Apps

Trotz der Kategorien und der Benutzerbewertungen kann der Play Store recht unübersichtlich sein. Was dazu führt, dass nützliche Apps nur allzu leicht in der Menge des Angebots untergehen. Abhilfe schafft da das Programm „AppCheck“ (aus unserem Hause), das Sie täglich über neue und wirklich empfehlenswerte Apps informiert.

 

 

8) Apps, Widgets und Ordner hinzufĂĽgen

Mehr Infos und mehr Ăśbersicht auf dem Startbildschirm

Statt die Apps in der Apps-Schublade zu suchen, um sie zu starten, können Sie sie direkt vom Startbildschirm aus aufrufen. Vorausgesetzt natürlich, Sie platzieren sie zuvor dort. Das erledigen Sie, indem Sie ein App-Symbol in der Apps-Schublade lange antippen und dann an die gewünschte Stelle auf dem Startbildschirm ziehen.

Befinden sich sehr viele App-Symbole auf dem Startbildschirm, dann leidet die Übersicht darunter. Daher ist es sinnvoll, die Symbole in Ordnern zu organisieren. Sie legen einen Ordner an, indem Sie ein App-Symbol lange antippen und dann relativ schnell auf ein anderes App Symbol ziehen. – Auf Galaxy-Smartphones können Sie stattdessen ein App-Symbol lange antippen und es dann auf die Beschriftung „Ordner erstellen“ am oberen Bildschirmrand ziehen.

Viele Apps kommen mit Widgets daher, die direkt auf dem Startbildschirm nĂĽtzliche Informationen anzeigen.

Viele Apps kommen mit Widgets daher, die direkt auf dem Startbildschirm nĂĽtzliche Informationen anzeigen.

Widgets

Widgets sind kleine Symbole auf dem Startbildschirm, die nicht lediglich zum Aufrufen einer App dienen, sondern selbst direkt Informationen anzeigen können – beispielsweise das Wetter, eingetroffene E-Mail-Nachrichten oder Informationen über den Akku. Einige Widgets sind bereits vorinstalliert. Andere erhalten Sie, indem Sie die dazugehörigen Apps aus dem Play Store installieren. Prinzipiell verfahren Sie bei Widgets genauso wie bei App-Symbolen. Sie ziehen sie also aus der Widgets-Liste auf den Startbildschirm. Wo allerdings genau sich diese Widgets-Liste befindet, das ist abhängig von der Betriebssystemversion: Entweder finden Sie die Widgets in einem getrennten Register der Apps-Schublade. Oder aber Sie tippen eine leere Stelle auf dem Startbildschirm lange an und tippen dann auf die Schaltfläche „Widgets“.

 

 

9) Cloud-Speicher einrichten

Internet statt Festplatte

Cloud-Speicher-Dienste erlauben es, Dateien auf Servern abzulegen, auf die Sie über das Internet Zugriff haben. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihre Dateien von mehreren Geräten (Smartphones, Tablets und PCs) aus zu verwenden, ohne dass Sie diese Dateien auf jedes dieser Geräte kopieren müssen.

Auf einen bekannten Cloud-Dienst können Sie ohne große Umstände zugreifen: Google Drive – denn für diesen Dienst sind Sie als Google-Benutzer ohnehin bereits angemeldet. Sie müssen lediglich noch die „Google Drive“-App aus dem Play Store installieren.

Weitere bewährte Cloud-Speicher-Dienste sind beispielsweise Dropbox, OneDrive und Box. Für diese Dienste sind ebenfalls Apps im Play Store zu finden. Und nichts spricht dagegen, dass Sie sich bei mehreren dieser Dienste anmelden, um in den Genuss von mehr Speicherplatz zu kommen.

Erste Schritte 09

Quick-Tipps fĂĽr Google Drive

Erste Schritte 10

Dateien öffnen und hochladen

Die App Google Drive listet Ihnen die vorhandenen Dateien auf. Tippen Sie eine Datei an, um sie zu öffnen. Tippen Sie sie lange an, um sie auf dem Smartphone zu speichern, so dass Sie sie auch offline verwenden können. Über die Schaltfläche „Hochladen“ können Sie eine Datei aus dem Speicher Ihres Smartphones hochladen. – Tippen Sie die Schaltfläche …

 

 

Erste Schritte 11

Neue Ordner und Office-Dateien anlegen

… „Erstellen“ an, um einen neuen Ordner anzulegen oder aber eine neue Text-, Tabellen- oder Präsentationsdatei. Die Funktion „Scannen“ erlaubt es Ihnen, ein Foto anzufertigen, das die App dann als PDF-Datei hochlädt. – Vom PC aus können Sie auf den Google-Drive-Dienst sehr einfach zugreifen, indem Sie im Web-Browser folgende Site aufrufen: drive.google.com

 

 

Erste Schritte 12

Texte, Tabellen und Präsentationen bearbeiten

Wenn Sie Text-, Tabellen- und Präsentationsdateien direkt aus Google Drive heraus bearbeiten möchten, benötigen Sie zusätzlich folgende Apps: „Google Docs“, „Google Tabellen“ und „Google Präsentationen“. Das klappt nicht nur mit Dateien in den Google-eigenen Formaten, sondern auch mit Dateien, die in den verbreiteten Microsoft-Office-Formaten vorliegen.

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.