Guide: Das Smartphone zum 3D-Drucker machen

14. Mai 2016 0 Kommentar(e)

Ein ambitioniertes Projekt hat sich ein Unternehmen aus San Francisco vorgenommen: Es m├Âchte jedes Smartphone zum 3D-Drucker machen und hat zu diesem Zweck auf Kickstarter bereits ├╝ber 2 Mio. US-Dollar eingesammelt.

Am 21. M├Ąrz auf Kickstarter gestartet, am 20. April waren ├╝ber 2,2 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit ist OLO eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte aller Zeiten.

Am 21. M├Ąrz auf Kickstarter gestartet, am 20. April waren ├╝ber 2,2 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit ist OLO eines der erfolgreichsten Crowdfunding-Projekte aller Zeiten.

Mittels eigener App sollen sich mit dem Projekt namens OLO Objekte drucken lassen, die bis zu 172 x 115 x 148 mm gro├č sein und bis zu 780 Gramm schwer sein d├╝rfen.

Wir werden uns also kein neues Fernsehtischchen ausdrucken k├Ânnen, aber immerhin kleine Schmuckst├╝cke, Ziergegenst├Ąnde und andere mehr oder weniger n├╝tzliche Dinge.

Besonders praktisch: Wir fotografieren unseren vierbeinigen Liebling Hasso und drucken uns ein Modell von ihm aus. Das k├Ânnen wir prinzipiell sogar mit zweibeinigen Lieblingen machen.

Mittels einer eigenen App lassen sich mit OLO Objekte drucken, die bis zu 172 x 115 x 148 mm gro├č und bis zu 780 Gramm schwer sein d├╝rfen.

Mittels einer eigenen App lassen sich mit OLO Objekte drucken, die bis zu 172 x 115 x 148 mm gro├č und bis zu 780 Gramm schwer sein d├╝rfen.

Drucken mit Licht

Die Technik dahinter entspricht jener des DLP-┬şVerfahrens (Digital Light Processing). Hier wird als Lichtquelle ein DLP-Projektor verwendet. Bei OLO dient hingegen das Smartphone als Lichtquelle. Das Licht des Displays wird verwendet, um das fl├╝ssige wachsartige Material zu h├Ąrten.

Alles was wir tun m├╝ssen: eine Objekt ausw├Ąhlen, wobei wir dabei auf Vorlagen aus dem Internet zugreifen k├Ânnen, ebenso aber eigene Objekte fotografieren ÔÇô von mehreren Seiten versteht sich. Dann tippen wir auf ÔÇ×DruckenÔÇť. Mehr gibt es nicht zu tun. Ach ja, die OLO-Druckbox m├╝ssen wir nat├╝rlich zuvor noch ├╝ber dem auf dem Tisch liegenden Smartphone positionieren. Dann noch oben das fl├╝ssige Ausgangsmaterial einf├╝llen ÔÇô fertig. Nach wenigen Minuten halten wir das gedruckte Ergebnis in H├Ąnden.

Die eigenen Schachfiguren sind schnell erstellt.  Einfach die OLO-Druckbox ├╝ber das Handy auf dem Tisch stellen. Dann noch das fl├╝ssige Ausgangsmaterial einf├╝llen ÔÇô fertig.

Die eigenen Schachfiguren sind schnell erstellt. Einfach die OLO-Druckbox ├╝ber das Handy auf dem Tisch stellen. Dann noch das fl├╝ssige Ausgangsmaterial einf├╝llen ÔÇô fertig.

Mehr als erfolgreich

OLO ist erst Mitte M├Ąrz auf Kickstarter gestartet und hat jetzt schon weit mehr als die geplanten 80.000 Dollar Finanzierungsziel erreicht. Knapp vor dem Zeitablauf waren es rund 2,3 Millionen US-Dollar.

Wir d├╝rfen davon ausgehen, dass diesem Projekt ein recht gro├čer Erfolg beschieden sein wird. Es lohnt sich also mitzumachen und OLO zu unterst├╝tzen. Das kann man ab 19 Dollar machen. Ab rund 100 Dollar darf man sogar den 3D-Printer preordern. ├ťbrigens: Mehr als 16.000 Unterst├╝tzer haben diesen innovativen 3D-Drucker inzwischen vorbestellt.

Die meisten Unterst├╝tzer hat das 129 Dollar teure PRO PACK. Es wird im September 2016 ausgeliefert. F├╝r die Lieferung nach Deutschland oder ├ľsterreich muss man noch einmal 29 Dollar drauflegen.

Die 3D-Bibliothek von OLO bietet zahlreiche Vorlagen f├╝r den Druck von 3D-Objekten. Man kann aber auch die eigene 3D-Software f├╝r Vorlagen verwenden.

Die 3D-Bibliothek von OLO bietet zahlreiche Vorlagen f├╝r den Druck von 3D-Objekten. Man kann aber auch die eigene 3D-Software f├╝r Vorlagen verwenden.

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Harald Gutzelnig   Herausgeber

Harald hat eigentlich als Herausgeber und Gesch├Ąftsf├╝hrer des hinter dem Portal stehenden Verlags gar nicht viel Zeit Artikel zu schreiben, aber es macht ihm so viel Spa├č, dass er daf├╝r sogar ab und an aufs Schlafen verzichtet. Er hofft nat├╝rlich, dass dieser Schlafentzug seinen Artikeln nicht anzumerken ist.

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