Tipps zur App: Launcher Lab: Eigene Startbildschirme entwerfen

Hartmut Schumacher 16. Dezember 2015 0 Kommentar(e)

Mit der kostenlosen App „Launcher Lab“ können Sie Startbildschirme entwerfen, die hundertprozentig so aussehen, wie Sie sich das vorstellen. Und die exakt die ­Informationen anzeigen, die Sie benötigen.

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Ist es Ihnen zu banal, lediglich das Hintergrundbild Ihres Startbildschirms zu verändern? Dann ist die App „Launcher Lab“ ein empfehlenswertes Werkzeug für Sie. Denn diese Software ermöglicht es Ihnen, auf dem Startbildschirm ganz genau die informativen oder schmückenden Elemente zu platzieren, die Sie sich wünschen. Welche Elemente können Sie Ihrem Startbildschirm hinzufügen? Am wichtigsten sind wohl die Symbole, die Informationen anzeigen unter anderem über das Datum, die Uhrzeit, den ­Akkuzustand, den Standort und das Wetter.

Launcher Lab 02

Möchten Sie das Hintergrundbild verändern? Dazu tippen Sie etwa zwei Sekunden lang auf eine leere Stelle des Startbildschirms. In dem Dialogfenster tippen Sie dann die Schaltfläche „Wall­paper“ an. Und wählen in Ihrer Fotogalerie das gewünschte Bild aus.

 

Darüber hinaus dürfen Sie aber auch dekorative Elemente wie Textzeilen und Bilder sowie geometrische Formen (Rechtecke, Ovale und Viel­ecke) verwenden. Und nicht zuletzt können Sie auf fertig entworfene Startbildschirme von anderen Anwendern zurückgreifen, die im „Theme Store“ der App zu finden sind. Die Bedienung der Software ist zwar stellenweise etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Ergebnisse sind der Mühe wert. Und unsere Tipps helfen Ihnen bei den ersten Schritten.

In der Apps-Schublade können Sie die Reihenfolge der Symbole verändern: Rufen Sie über das Menüsymbol in der rechten unteren Ecke den Eintrag „Sortierung“ auf. – Mit Hilfe des Menüpunkts „Hiding“ können Sie Apps, die Sie nie verwenden, ausblenden.

In der Apps-Schublade können Sie die Reihenfolge der Symbole verändern: Rufen Sie über das Menüsymbol in der rechten unteren Ecke den Eintrag „Sortierung“ auf. – Mit Hilfe des Menüpunkts „Hiding“ können Sie Apps, die Sie nie verwenden, ausblenden.

 

Seiten hinzufügen

Sie können nicht etwa nur die vorhandenen Startbildschirmseiten verändern, ­sondern dürfen auch neue Seiten hinzufügen.

Schritt 1 von 3) Bildschirme bearbeiten

Tippen Sie auf dem Startbildschirm die Schaltfläche „LL Einstellungen“ an. Im Dialogfenster „Einstellungen“ tippen Sie auf die Schaltfläche „Bildschirme“ und anschließend auf die Schaltfläche „Bearbeite Bildschirme“.

 

Schritt 2 von 3) Neue Seite

Im Übersichtsfenster der Startseiten tippen Sie auf die große Schaltfläche „Neu“. Sie können in diesem Fenster auch die bereits vorhandenen Startbildschirmseiten ­löschen. Mit der Zurück-Schaltfläche gelangen Sie wieder zum eigentlichen Startbildschirm. Blättern Sie dort nach links oder nach rechts, um zu Ihrer neu geschaffenen leeren Seite zu gelangen.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Schritt 3 von 3) Bearbeitungsmodus

Tippen Sie etwa zwei Sekunden auf den Startbildschirm, um das Dialogfenster „Ladd Tools“ aufzurufen. Tippen Sie in diesem Fenster die Schaltfläche „hinzufügen“ an, wenn Sie der Seite Apps- und Ordner-Symbole oder App-Widgets hinzufügen wollen. Wenn Sie dagegen grafische Elemente und eigene Widgets hinzufügen möchten, dann tippen Sie stattdessen die Schaltfläche „Bearbeiten“ an. Sie landen dadurch im Bearbeitungsmodus, erkennbar an der (verschiebbaren) Werkzeugleiste am oberen Bildschirmrand.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Eigene Widgets entwerfen

Mit den Layout-Werkzeugen von Launcher Lab ist es recht einfach, einer Startseite selbstentworfene Widgets hinzuzufügen.

Schritt 1 von 4) Viele Elemente zur Auswahl

Ziehen Sie den Finger im Bearbeitungs­modus vom linken Bildschirmrand nach rechts. Dadurch rufen Sie eine Leiste auf, in der alle Elemente aufgeführt sind, die Sie der Seite hinzufügen können. Sie finden dort beispielsweise Text- und Bilderrahmen, Akku-Widgets, Uhrzeit- und Statusanzeigen sowie Wetterinfo-Widgets.

 

Schritt 2 von 4) Position und Größe

Tippen Sie einfach eines der Elemente an, um es der Seite hinzuzufügen. Anschließend können Sie es an die gewünschte Stelle der Seite ziehen. Zudem ist es möglich, die Größe des Elements zu verändern, indem Sie an seiner rechten unteren Ecke ziehen.

Screenshot: Androidmag.de

Screenshot: Androidmag.de

 

Schritt 3 von 4) Farbe und Schrift

Tippen Sie ein Element doppelt an, um ein Kontextmenü erscheinen zu lassen. Mit den Einträgen dieses Menüs können Sie das Element wieder löschen – oder aber seine Details wie Farbe und Schrift verändern.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 4 von 4) Hintergrundbild

Um ein anderes Hintergrundbild auszuwählen, tippen Sie ein beliebiges Element auf der Startseite an. Anschließend tippen Sie lange auf eine leere Stelle und danach in dem Dialogfenster „Background Setting“ auf die Schaltfläche „eigenes Bild“.

 

Aktionen und Töne

Sie können den einzelnen Elementen des Startbildschirms Aktionen und Töne hinzufügen.

Schritt 1 von 3) Aktion hinzufügen

Tippen Sie erst auf das Element, das Sie bearbeiten möchten, und dann auf die Schaltfläche „Attribute“ in der Werkzeugleiste. Tippen Sie im Register „Aktion“ auf die Schaltfläche „Setze eine Aktion“. Anschließend können Sie die App oder die Verknüpfung auswählen, die das Smartphone starten soll, wenn Sie dieses Element später antippen.

Screenshot: androidmag.de

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Schritt 2 von 3) Ton hinzufügen

Wechseln Sie zum „Attribute“-Register „Sound“. Schalten Sie dort die Option „Sound On“ ein. Verwenden Sie dann das Aufklappmenü „Current“, um den Ton auszuwählen, der erklingen soll, wenn Sie dieses Element antippen.

Screenshot: androidmag.de

Screenshot: androidmag.de

 

Schritt 3 von 3) Animationen

Im „Attribute“-Register „Animation“ können Sie festlegen, auf welche Art das Element sein Aussehen verändert, wenn Sie es antippen.

Screenshot: androidmag.de

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.