Abgesicherter Modus

Hartmut Schumacher 21. September 2014 0 Kommentar(e)

Ähnlich wie Windows-PCs verfügen Android-Smartphones über einen „abgesicherten Modus“. In diesem Modus startet das Smartphone nur das Betriebssystem, nicht aber die installierten Apps. Sinnvoll ist dies dann, wenn das Smartphone sich merkwürdig verhält – und du nicht weißt, ob das am System oder an den Apps liegt. Falls also im abgesicherten Modus die Störung nicht mehr auftritt, so weißt du, dass eine der installierten Apps der Übeltäter ist. In diesem Fall empfiehlt es sich, diejenigen Apps, die du in letzter Zeit installiert hast, nacheinander zu deinstallieren, um herauszufinden, welche von ihnen sich danebenbenimmt. Du hast dann die Möglichkeit, diese App dauerhaft deinstalliert zu lassen, sie versuchsweise neu zu installieren oder auf eine fehlerbereinigte Version zu warten.

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1) Nexus und HTC One

Es hängt vom Smartphone-Modell ab, wie du den abgesicherten Modus aufrufst. Bei den Nexus-Smartphones 4 und 5 beispielsweise (sowie beim HTC One) hältst du bei eingeschaltetem Gerät die Einschalttaste niedergedrĂĽckt , um das „Ausschalten“-Fenster …

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2) Neustarten

… erscheinen zu lassen. Tippe dort die Schaltfläche „Ausschalten“ lange an. Und tippe im Dialogfenster „Im abgesicherten Modus starten“ auf „OK“. AnschlieĂźend startet das Smartphone neu und befindet sich dann im abgesicherten Modus.

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3) Normaler Modus

In der linken unteren Bildschirmecke erscheint als Erinnerung der Hinweis „Abgesicherter Modus“. – Möchtest du den abgesicherten Modus wieder verlassen und zum normalen Modus zurückkehren, so startest du das Smartphone einfach auf die gewohnte Weise neu.

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4) Samsung, LG & Co.

Beim Smartphone Galaxy S4 zum Beispiel aktivierest du den abgesicherten Modus, indem du beim Neustarten des Geräts die „Lautstärke verringern“-Taste gedrückt hältst. Bei einigen anderen Geräten betätigst du stattdessen während des Startens die Menütaste.

 

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Hartmut Schumacher   Redakteur

Hartmut ist ganz vernarrt in Smartphones und Tablets. Allerdings hielt er auch schon Digitaluhren für eine ziemlich tolle Erfindung. Er betrachtet Gedankenstriche als nützliche Strukturierungsmittel – und schreibt nur gelegentlich in der dritten Person über sich selbst.