Die besten Cloudspeicher-Apps für Android

lukas 5. Dezember 2012 1 Kommentar(e)

Die Cloud hat inzwischen auch die Smartphone-Welt erobert. Der Vorteil: Du kannst von jedem Endgerät überall auf die Daten zugreifen. Für Android gibt es einige gute Apps, die wir uns für euch genauer angesehen haben.

Box

Hinter dem etwas unprätentiösen Namen „Box“ verbirgt sich ein ähnliches Angebot wie bei Dropbox. Hier sind es fünf Gigabyte Speicher, die dem Anwender in der Personal-Edition kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dies sind 3 GB mehr als bei Dropbox. Praktisch: Die Arbeit mit dieser App gestaltet sich wie bei einem Dateimanager, der uns ja allen vertraut sein dürfte. Auch die Verwaltung der freigegebenen Nutzer ist recht komfortabel und bietet keinen Anlass zur Kritik. Lediglich beim Upload größerer Dateimengen kann es gelegentlich vorkommen, dass einzelne Dateien auf dem Weg in die Wölkchen irgendwo verschluckt werden und nicht mehr auftauchen. Damit beginnt die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Abhilfe schafft da nur ein organisierter Upload in mehreren kleineren Datenblöcken.
Der Aufbau der App und das allgemeine Handling sind in etwa vergleichbar mit den anderen Testkandidaten. Leider gilt auch für Box, dass keine deutsche Version verfügbar ist.

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Dropbox

Dropbox ist ja inzwischen so was wie der Klassiker für Cloud-Anwendungen. Neben der PC-Variante gibt es natürlich auch Versionen für alle gängigen mobilen Endgeräte – darunter eben auch für Android. Für Dropbox sprechen mehrere Gründe. Zunächst einmal ist die Verbreitung inzwischen sehr hoch. Hinzu kommt, dass die nötige Software (und eben auch die App) in Deutsch verfügbar ist. Ein Account ist schnell angelegt, allerdings gibt es von vornherein nur 2 Gigabyte kostenlosen Speicher.
Für jede Anwerbung werden aber 500 MB zusätzlicher Speicher draufgepackt. Nach erfolgter Anmeldung steht der Speicher umgehend zur Verfügung und kann mit beliebigen Personen geteilt werden.
Neben dem Gratis-Account können größere kostenpflichtige Speicherplätze erworben werden. Die monatlichen Kosten liegen bei € 19,99  für 100 GB.
Installation und Anmeldung der Dropbox sind völlig unkompliziert und der Anbieter „beglückt“ den Anwender hinterher nicht ständig mit irgendwelchen „sensationellen Angeboten“. Eine gute Alternative.

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Google Drive

Wenn es um Dinge wie Cloud-Computing geht, darf Google natürlich nicht fehlen. Google Drive heißt die neueste Errungenschaft des Konzerns und bietet 5 GB kostenlosen Speicher. Der Umfang der Freigaben zaubert dem einen oder anderen Anwender die Schweißperlen auf die Stirn, lässt sich aber mit den Funktionen der App erklären. Zu den unbestrittenen Vorteilen zählt, dass diese App einerseits in Deutsch erhältlich ist und andererseits der Anmeldeprozess entfällt. Der Zugang erfolgt über das eigene Google-Konto, das ja schon existiert, wenn du vom Play Store regen Gebrauch machst.
Die App ist funktionell, übersichtlich aufgebaut und lässt sich – auch durch eine praktische Anleitung – recht schnell erfassen.

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Syncplicity

Dieser Kandidat hört auf den etwas unhandlichen Namen Syncplicity, ein Kunstbegriff, der sich wohl aus den Begriffen Synchronize (Synchronisieren) und Simplicity (Einfachheit) zusammensetzt. Den damit gestellten Ansprüchen wird diese App durchaus gerecht. Die Daten sind in der Tat leicht zu verwalten und der gesamte Aufbau lässt sich problemlos durchschauen. Lediglich die Tatsache, dass diese App nur in englischer Sprache verfügbar ist, trübt dieses Bild ein wenig. Neben einem kostenpflichtigen Paket kannst du die „Personal Edition“ auswählen, die dir 2 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung stellt.
Syncplicity bietet zwar nicht gerade rekordverdächtig viel Speicherplatz, wer aber mit 2 GB auskommt, kann hier zugreifen.

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Lukas Wenzel   Projektleitung Print

Lukas ist seit 2009 im CDA-Verlag tätig. Er ist als Projektleiter für die Koordination der Redaktion und der Grafikabteilung zuständig.

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