In Deutschland ist die beliebteste Spieleplattform das Smartphone

Redaktion 22. Dezember 2021 Kommentare deaktiviert für In Deutschland ist die beliebteste Spieleplattform das Smartphone Kommentar(e)

Der Computer oder die Konsole sind in Deutschland nicht die beliebteste Spielplattform, sondern Smartphones. Smartphone-Spiele sind mittlerweile ein Milliardengeschäft. Auf dem mobilen Gerät spielt inzwischen schon jeder Vierte. Daher sind mobile Games richtige Umsatzbringer geworden.

Fische fressen, Bonbons zerkleinern oder Autorennen fahren – das alles geht auf dem Smartphone schnell, einfach und unabhängig vom Ort, an dem sich der Zocker gerade befindet. Auf dem Handy spielen auch die Studentin Valeria aus Frankfurt und ihr Freund Simon regelmäßig. Sie können so besser entspannen und bräuchten nicht so viel zu denken. Valeria teilt mit, dass sie abends vor dem Schlafengehen noch spielen würde. Sie würden wettstreiten, wer schneller vorankomme.

In Deutschland ist die beliebteste Spieleplattform das Smartphone

Bildquelle: Pexels

Vor allem in der Corona-Zeit machen es viele wie die beiden. Im vergangenen Jahr griffen in Deutschland laut dem Game Verband 22,6 Millionen Menschen zum Handy, um zu spielen. Das Marktforschungsunternehmen GfK hat diese Daten ermittelt. Im Vergleich dazu weitere Statistiken: Im gleichen Zeitraum spielten an der Konsole 17,2 Millionen Menschen und 15,2 Millionen Menschen spielten am Computer. Vergleichsweise spielen am Tablet mit 9,9 Millionen Menschen eher wenige Spieler. Daher ist das Smartphone im Bereich der Games die Nummer eins.

Neben Games gibt es außerdem Online Casinos. Dort können Zocker um echtes Geld spielen und dem Spiel durch Spannung und die Hoffnung auf echte Gewinne Würze verleihen. Casino Apps sind auf vielen Smartphones ein alltäglicher Begleiter und die Gambler sind mit Spaß und Eifer am Spielen.

Von der Frankfurt University of Applied Sciences teilt der Professor für Wirtschaftsinformatik, Lutz A. mit, dass vermutlich nicht zuletzt die Corona-Krise für die wachsende Beliebtheit verantwortlich sei. Mit dem Games-Markt beschäftigt er sich bereits seit Jahren. Er sagt, dass die Menschen zu Hause waren, die Schulen auch geschlossen waren und dadurch zum Spielen mehr Zeit blieb. Zudem sei das Handy eine Art Eintrittskonsole, denn jeder Bürger habe ein Smartphone und deshalb könne jeder sofort ohne Kosten beginnen zu spielen.

Dass ein Teil des Erfolges die unentwegte Verfügbarkeit des Handys ist, glauben auch Valeria und Simon. Für Simon spielen jedoch noch weitere Aspekte eine Rolle. Er erklärt, dass die Konsolen und deren Spiele immer teurer werden würden. Außerdem erfolge der Wandel immer schneller. Der Konsolenspieler habe immer eine veraltete Konsole, nicht mehr ein aktuelles Modell. Darüber hinaus machen es die App-Stores möglich, eine App einfach zu öffnen und dann gleich zehn Spiele herunterzuladen.

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