Die besten Apps des Jahres 2016 – Teil 4/7

5. November 2016 Kommentare deaktiviert für Die besten Apps des Jahres 2016 – Teil 4/7 Kommentar(e)

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zeit, es Revue passieren zu lassen und zu überlegen, welche Apps in diesem Jahr bedeutend waren. Solche Überlegungen stellen in unserem Team alle Redakteure an, wodurch eine Bewertung erzielt wird, die durchaus Aussagekraft hat, schließlich kennen wir fast jede App, die im Jahr 2016 neu erschienen ist. Aber nicht immer muss eine App neu sein, um gut zu sein. Im Gegenteil: In vielen Kategorien haben wir alte Bekannte erneut zu den Gewinnern gekürt. Lesen Sie hier, welche Apps die jeweils besten ihrer Kategorie sind.

Die beste Wecker-App – Sleep as Android

Diese ungewöhnliche Wecker-App zeichnet Schlafphasen auf, sodass man Schlafstörungen diagnostizieren und den optimalen Weckzeitpunkt festlegen kann. Die Erfassung des Schlafes erfolgt dabei live – man legt das Smartphone neben sich auf die Matratze, wo die App ­nächtliche Bewegungen und Geräusche erfasst.

Der integrierte Audio-Recorder zeichnet die Geräusche auf Wunsch sogar auf, was gerade für schlafwandelnde, im Schlaf sprechende oder aber auch mit Rhonchopathie (“schnarchen”) behaftete Menschen überaus nützlich sein kann. Basierend auf statistischen Daten vergleicht „Sleep as Android“ den aktuellen Schlafstatus und die eingestellte Weckzeit und sucht selbstständig innerhalb eines frei wählbaren Zeitfensters nach einer passenden Lücke in den Traumphasen, sodass man möglichst geruht und entspannt erwacht. Dafür bietet die App auch die Möglichkeit aus verschiedenen naturbetonten Wecktönen oder aber auch die eigenen Lieblingsmusik per Playlist zu wählen, auf Wunsch auch mit langsam ansteigender Lautstärke.

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Die beste Tuning-App – DU Cleaner & Cache Reiniger

Hier kommt die Müllabfuhr! Die App „DU Cleaner“ hilft Ihnen dabei, überflüssige Dateien zu löschen und mehr freien Speicherplatz auf Ihrem Smartphone zu schaffen. Sie kümmert sich dabei um vier Arten von Dateien: Unter der Überschrift „Cache“ listet die Software temporäre Dateien von installierten Apps auf. Derartige Dateien lassen sich in der Regel gefahrlos löschen.

App-Cache und APKs

Sinnvoll ist das Löschen von Cache-Dateien allerdings nicht immer: Wenn Sie beispielsweise die Miniaturvorschaubilder in der Fotogalerie einer App löschen, so muss die Anwendung diese bei der nächsten Gelegenheit wieder erzeugen. Ähnlich verhält es sich mit dem Cache des Internet-Browsers: Surfen Sie eine Website zum zweiten Mal an, beschleunigen die zwischengespeicherten Dateien den Seitenaufbau. Sie müssen also gegebenenfalls abwägen, ob Ihnen der Speichergewinn einen Geschwindigkeitsverlust wert ist. Glücklicherweise lässt Sie „DU Cleaner“ in jedem Fall selbst entscheiden, ob die App die Dateien tatsächlich löscht.
Neben Cache-Dateien kümmert sich die Müllabfuhr auch um „Useless APKs“ – so bezeichnet der „DU Cleaner“ Installationsdateien, die nicht mehr benötigt werden. Übersichtlicherweise markiert die App in der Liste auch diejenigen Installationsdateien, deren dazugehörige Apps derzeit nicht auf dem Smartphone installiert sind.

System-Cache

Im Listenabschnitt „System Cache“ können Sie den Zwischenspeicher des Betriebssystems löschen. Auch das ist unter Umständen sinnvoll – lässt sich aber auch ganz ohne „DU-Cleaner“ einfach in den Einstellungen des Betriebssystems erledigen (mit der „Speicher“-Funktion „Daten im Cache“ oder „Zwischengespeicherte Daten“, je nach Gerät).Unter der Überschrift „Memory“ schließlich finden Sie die Apps, die derzeit im Hintergrund laufen. Der Speicher, der hier bereinigt wird, ist der Arbeitsspeicher. Auf älteren Smartphones kann es hilfreich sein, diese Apps zu beenden, um für etwas mehr Arbeitsgeschwindigkeit zu sorgen. In der Regel aber kann das Betriebssystem sich gut selbst um die Speicherverwaltung kümmern. Eine verpasste Gelegenheit: Leider bietet die App keine Funktion, mit der sich doppelt vorhandene Dateien aufspüren und löschen lassen.

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Die beste Banking-App – Banking4

Als beste Banking-App des ­Jahres hat unsere Jury 2016 Banking4 von Subsembly gewählt. Die App glänzt durch Feature-Umfang und überzeugt durch Sicherheit. Zudem werden über 3000 Banken und Kreditinstitute unterstützt. Somit können beinahe alle heimischen Bankinstitute, Bitcoin- Konten, PayPal und Kreditkartenkonten von einer App verwaltet werden und man verliert nie den Überblick.

Die neuste Version der beliebten ­Software überzeugt durch ein überarbeitetes User- Interface und bietet sehr viele nützliche Features. Hinzugekommen ist unter anderem die Möglichkeit der QR Überweisung. Ist auf beiden Smartphones Banking4 installiert, so kann direkt mittels QR Scan Geld ­transferiert werden. Besonders gut hat uns auch die Möglichkeit gefallen, avisierte Buchungen in grauer Schrift anzeigen zu lassen. So weiß man stets welche Zu- und Abgänge in nächster Zeit zu erwarten sind und kann bei Bedarf – beispielsweise einer ungerechtfertigten Abbuchung – rechtzeitig mit der betreffenden Bank Kontakt aufnehmen.

Eine präzise und detaillierte Geldflussanalyse erlaubt einen genauen und stets aktuellen Überblick über den eigenen Vermögensstatus. Dabei werden nicht nur die Bankkonten, sondern auch PayPal, Kreditkarten und sogar Bitcoin-Konten berücksichtigt. Umbuchungen zwischen den eigenen Konten werden erkannt und ausgeklammert.

Auch Firmenkunden und ­Selbstständige profitieren von den vielen Features der umfangreichen Software. Besonders erwähnenswert ist hier die neue Lastschriftmandatsverwaltung. Mit ihrer Hilfe können Lastschriften bequem und kontoübergreifend eingesehen und verwaltet werden. Zudem kann die Software Konten auch in verschiedenen Währungen verwalten und unterstützt Sammelüberweisungen.
Banking4 ist für alle gängigen ­Plattformen in den Stores verfügbar: Auf Android unter Banking 4A, im Microsoft Store unter ­Banking 4W, auf dem iPhone unter Banking 4i und bei MacOS X unter dem Namen Banking 4X.

Alle Versionen sind perfekt aufeinander ­abgestimmt und mandatsfähig. So können Firmen- und Privatkonten leicht voneinander getrennt und mit jedem beliebigen System verwaltet werden. Alle Daten werden in einem verschlüsselten Datentresor gespeichert und lassen sich nur per Fingerabdruck oder Passwort einsehen.

Nach wie vor gefällt uns die ­­Banking-Lösung Banking4 sehr gut. In Sachen Sicherheit und Feature-Vielfalt ist die App zweifelsohne eine der besten Banking Apps und absolut empfehlenswert.

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Die beste Cloud-Speicher-App – Google Drive

Bei „Google Drive“ Dateien abzulegen, ist vor allem deshalb praktisch, weil dieser Online-­Dienst es Ihnen ermöglicht, von mehreren Geräten darauf zuzugreifen – beispielsweise von Ihrem Smartphone, Ihrem Tablet, Ihrem Notebook oder Ihrem Desktop-PC.

Üppiger Gratisspeicher

Immerhin 15 GByte Online-Speicherplatz ­stehen Ihnen kostenlos zu Verfügung – allerdings muss sich Google Drive diesen Speicherplatz mit allen anderen Google-Diensten teilen, darunter die speicherintensiven Services „Gmail“ und „Google Fotos“. Bei letzterem wird die Sache noch etwas komplizierter, da sich nur jene Bilder auf die Speicherbilanz schlagen, die in Originalqualität hochgeladen wurden. Ob die Foto-Dateien aus Google Fotos auch in einem Ordner in der Drive-App aufscheinen (statt sich nur in der Google Fotos-App zu zeigen), können Sie in den Drive-Einstellungen festlegen.

Sollten Sie tatsächlich mehr ­Drive-Platz benötigen, dann können Sie ihn kostenpflichtig erweitern, die Tarife (siehe Kasten rechts) halten sich im leistbaren Rahmen.

Zusatz-Apps

Wenn Sie auf dem Smartphone in der ­„Google Drive“-App Text-, Tabellen-, Präsentations- oder Bilddateien antippen, dann bekommen Sie ­zunächst einmal nur deren Inhalt angezeigt. Sie haben allerdings die Möglichkeit, die zusätzlichen Apps „Google Docs“, „Google Tabellen“, „Google Präsentationen“ und „Google Fotos“ zu installieren. Und dann ist es Ihnen möglich, derartige ­Dateien auch zu bearbeiten – und das beinahe auf dem Niveau einer vollwertigen Office-Suite mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen. Seit einiger Zeit lassen sich in einem „Office-Kompatibilitätsmodus“ auch Dateien im Word- und Excel-Format bearbeiten, ohne das Dateiformat zu verändern.
Übrige Dateiformate, die Sie in Google Drive abgelegt haben – zum Beispiel PDFs oder ZIPs – können Sie auf dem Smartphone nur dann öffnen und bearbeiten, wenn Sie eine dafür passende App installiert haben.

Google Drive auf dem PC

Um vom PC auf die Dateien zuzugreifen, die in Ihrem Google-Drive-Konto gespeichert sind, können Sie den Weg über den Web-Browser nehmen, um die Bedienungsoberfläche des Dienstes zu öffnen: drive.google.com.
Zusätzlich können Sie die „Google Drive“-Software für den PC oder Mac installieren. Sie legt auf dem PC oder Laptop einen Ordner an, mit dem sie den Inhalt des ­Online-Speichers synchronisiert. Sie erhalten diese Software auf folgender Seite: g.co/getdrive.

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