Die besten Apps des Jahres 2016 – Teil 6/7

7. November 2016 Kommentare deaktiviert für Die besten Apps des Jahres 2016 – Teil 6/7 Kommentar(e)

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zeit, es Revue passieren zu lassen und zu überlegen, welche Apps in diesem Jahr bedeutend waren. Solche Überlegungen stellen in unserem Team alle Redakteure an, wodurch eine Bewertung erzielt wird, die durchaus Aussagekraft hat, schließlich kennen wir fast jede App, die im Jahr 2016 neu erschienen ist. Aber nicht immer muss eine App neu sein, um gut zu sein. Im Gegenteil: In vielen Kategorien haben wir alte Bekannte erneut zu den Gewinnern gekürt. Lesen Sie hier, welche Apps die jeweils besten ihrer Kategorie sind.

Die beste Foto-App – Google Fotos

Der Foto-Cloud-Speicher von Google ist mit der „Fotos“-App auf vielen Android-Smartphones schon vorinstalliert und funktioniert auch auf iPhones. Die Besonderheit: unbegrenzter Gratis-Speicherplatz.

Alles gratis – in „Hoher Qualität“

Ihr Online-Fotospeicher ist mit dem Google-Account verknüpft, den Sie zumeist ohnehin haben. Beim ersten Start der App müssen Sie festlegen, was die Foto-Qualität des Uploads sein soll. Die Einstellung ist auf den ersten Blick etwas verwirrend: Die Wahl steht zwischen „Hohe Qualität“ und „Originalgröße“. Die beste Qualität bekommen Sie mit der zweiten Auswahl – hier werden Ihre Fotos so hochgeladen und gespeichert, wie sie gemacht wurden. Allerdings zählen die Uploads dann zu Ihrem Google Drive-Speichervolumen, das auf eine Gratismenge von 15 GB beschränkt ist. Zu dieser Gratismenge zählen neben den Fotos auch alle Ihre Daten bei Gmail und anderen Google-Produkten. Ist der Speicher voll, müssen Sie kostenpflichtig aufstocken. Mit der Einstellung „Hohe Qualität“ ist die Menge Ihrer Uploads dagegen völlig unbeschränkt. Allerdings sind die Fotos auf eine Größe von 12 MP (bei Videos: Full HD) limitiert. Größere Bilder werden beim Upload auf diese Auflösung verkleinert. Außerdem werden die Bilder neu komprimiert, um Speicherplatz zu sparen. Dabei verringert sich die Qualität – wenn auch kaum merklich. Für private Zwecke reicht in fast allen Fällen die Einstellung „Hohe Qualität“.

Synchron mit dem PC

Auf dem PC oder Mac greifen Sie auf die Fotos per Browser (photos.google.com) zu. Hier finden Sie praktisch alle Funktionen, die Sie auch in der App haben. Um größere Mengen von Fotos und neu hinzugekommene Bilder automatisch hochzuladen, können Sie auch den „Desktop-Uploader“ nutzen (siehe Kasten rechts oben).

Intelligente Sortierung

Neben dem unbegrenzten Gratis-Speicher ist die einfache Organisation von Sammlungen eine große Stärke von Google Fotos. Zum Beispiel erkennt ein intelligenter „Assistent“, wenn Sie viele Bilder an einem Ort schießen und fasst die Aufnahmen automatisch zu einem Album zusammen oder erstellt daraus ein Video inklusive Musik. Den Vorschlag können Sie dann speichern oder nicht.
Mit der kürzlich neu gestalteten Teilen-Funktion können Sie außerdem einzelne Fotos und ganze Alben für andere Nutzer von Google Fotos freigeben und ihnen erlauben, selbst Fotos in das geteilte Album zu laden.

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Die beste Selfie-App – YouCam Perfect-Selfie Kamera

Das Programm „YouCam Perfect“ bietet einige Bildbearbeitungsfunktionen, die auf das Verschönern von Gesichtsfotos spezialisiert sind. Sie können mit der App Falten glätten, Pickel und andere Hautunreinheiten entfernen, glänzende Stellen abdunkeln, Tränensäcke verschwinden lassen und Rouge auftragen. Darüber hinaus erlaubt es das Programm, rote Blitzaugen zu korrigieren, das Gesicht schmäler zu machen und die Augen zu vergrößern.

Das alles funktioniert erstens sehr gut und zweitens größtenteils automatisch. Nur gelegentlich müssen Sie dem Programm etwas dabei helfen, die Positionen der Augen, der Nase und des Mundes zu erkennen. Bei den meisten Funktionen haben Sie die Möglichkeit, mit einem Schieberegler die Stärke der Verschönerung zu beeinflussen. So lassen sich künstlich aussehende Gesichter vermeiden. Einen Hauch Magie bringt die Funktion „Korrektur“ mit: Sie erlaubt es Ihnen, unerwünschte Personen oder Gegenstände aus Fotos zu entfernen.

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Die beste Fotoverwaltungs-App – Flickr

Mit der Bilder-App von Flickr ­können Sie den ­gleichnamigen Online-Fotodienst nutzen, der bereits seit 2004 existiert und mittlerweile über 110 Millionen registrierte Anwender hat. Das Programm erlaubt es, Fotos zu schießen, hochzuladen, in Alben zu organisieren und mit anderen Flickr-Anwendern zu teilen. Nutzen kann man den Dienst leider nur mit einer E-Mail-Adresse von Yahoo (des Mutterkonzerns von Flickr) und der Eingabe der Telefonnummer – das ist ein wenig ärgerlich.

Kompensiert wird das durch reichlich gratis Online-Speicherplatz: Gewaltige 1.000 GB stehen zur Verfügung, die je nach Auflösung der Kamera für etwa eine halbe Million Fotos ausreichen. Die Fotos und Alben, die der Nutzer über die Flickr-Website hochlädt, sind mit denen des Smartphones synchron. Wer also seine mit der Spiegel­reflexkamera geschossenen Urlaubsbilder über das Web-Interface von Flickr ­hochlädt, kann sie hinterher am Bildschirm des Smartphones oder Tablets dem staunenden Freundeskreis präsentieren.

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Die beste Fotobuch-App – cewe fotowelt

Die App des deutschen Foto-­Riesen cewe ist „eine für alles“ – zumindest, wenn es um das Thema Ausarbeitung von Fotos geht. Mit ihr können normale Abzüge, Kalender, Poster und sogar Leinwände bestellt werden, die dadurch zu Kopien zum Anfassen ihrer digitalen Bildtrophäen werden. Wichtigstes Produkt ist aber das Fotobuch. Die Benutzeroberfläche ist auf das Querformat beschränkt, was zum einen damit zusammenhängen dürfte, dass die meisten Kunden Bestellungen über das Tablet tätigen, und zum anderen mit der besseren Sichtbarkeit beim Bearbeiten eines Fotobuchs im echten Querformat. Der Weg zum Druckerzeugnis startet mit der Wahl des Formats und führt über Umschlag- und Papierselektion bis zur Druckart. Dann geht es auch schon mit dem Befüllen los. Das geschieht entweder manuell oder automatisch (natürlich sind hier Nachjustierungen möglich). Selbstverständlich können verschiedenste Textfelder hinzugefügt und verschiedene Hintergründe gewählt werden. Los geht es preislich bei 7,95 Euro für 26 Seiten. Der Versand kostet 3,99 Euro.

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Die beste Postkarten-App – MyPostcard

MyPostcard ist – daraus macht der Name kein Geheimnis – rein auf das Anfertigen von echten Postkarten spezialisiert (es gibt auch Software, die Postkarten als nur eine von vielen Ausarbeitungsmöglichkeiten anbietet). Mit der Anwendung lassen sich aus (Reise- oder Urlaubs-)Fotos Karten gestalten, die dann im Zielland ausgedruckt und verschickt werden – ein schnelles und sicheres Ankommen ist dadurch beinahe garantiert. Außerdem kann die Dienstleistung zu einem akzeptablen Fixpreis von 1,99 Euro angeboten werden – unabhängig davon von wo (digital) man wohin (real) schickt. Die App bietet viele Vorlayouts für ein oder mehrere Fotos. Man wird sogar gewarnt, wenn ein Foto formatbedingt beschnitten wird. Leider lässt sich die Vorderseite nicht beschriften (so etwas wie „Unser Privatstrand“ ist also nicht möglich). Dafür ist die Papierqualität ähnlich wie bei gekauften Postkarten wie im Souvenir-Shop. Einzigartig ist auch die Funktion, über das Adressformular die Anschrift von Freunden (per SMS oder Email)zu erfragen.  Das ist aber eher eine Spielerei.

MyPostcard

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Beste reCommerce-App – momox – Bücher, CD, DVD Ankauf

Wir alle haben viele Bücher, Tonträger, Filme, Video- und Computerspiele zuhause, die ein paar Mal genutzt ­wurden und seitdem im Regal einstauben. Heutzutage gibt es im Internet dutzende Möglichkeiten nicht mehr benötigte Dinge wieder in Geld umzuwandeln. Eine einfache und mit wenig Aufwand verbundene Option bietet unsere beste reCommerce App. Sie kommt dieses Jahr von momox.

Einfaches Verkaufen

Ein Fingertipp genügt, um den Barcode des Buches, der DVD, der Blu-ray oder auch der CD zu fotografieren und schon weiß man, was der alte Datenträger wert ist. Wollen Sie verkaufen, dann muss der Artikel nur noch in den Warenkorb gelegt, verpackt und kostenlos an momox versandt werden. Schon ein paar Tage später trudelt das versprochene Geld auf dem eigenen Konto ein. Der Verkauf erfolgt auf Fixpreisbasis und es werden auch keine zusätzlichen Gebühren verrechnet. Der Ankaufspreis der Produkte wird direkt von der App berechnet und ergibt sich aus dem Wert sowie der Nachfrage und den Lagerbestand der von Ihnen angebotenen Ware. Ein Ankaufsangebot ist auf jeden Fall kostenlos und kann auch abgelehnt werden.

Die Vorteile von momox gegenüber Versteigerungsplattformen und Plattformen zum privaten Verkauf von Produkten liegen auf der Hand. Kein Risiko, der Aufwand ist um ein Vielfaches geringer und das Geld ist Ihnen garantiert. Zudem müssen Sie nicht einmal für den Versand zu momox
aufkommen, die Postgebühren werden nämlich übernommen.

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