Die besten Apps des Jahres 2018 [1-10]

4. Dezember 2018 Kommentare deaktiviert für Die besten Apps des Jahres 2018 [1-10] Kommentar(e)

Jetzt am Jahresende ist es Zeit für uns, mal ein wenig Bilanz zu ziehen. Welche der unzähligen Apps, die wir in den letzten Monaten getestet haben, sind für uns die ganz großen Highlights? Hier ist unsere Hitparade.

Shutterstock: ESB Professiona

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Die beste Messenger-App 2018: WhatsApp

Wenn wir uns am Jahresende auf die Suche nach Apps begeben, die besonders herausstechen, stoßen wir immer wieder auf einen Dauergast: WhatsApp. Völlig egal, welche Statistik wir zu Rate ziehen – überall ist es die am meisten heruntergeladene App. Das ist sicherlich kein Zufall. Auch in unserem internen Ranking ist WhatsApp mit riesigem Abstand die beste Messaging-App.

WhatsApp im Wandel

Auch nachdem Facebook im Jahr 2014 das seinerzeit schon erfolgreiche Projekt aufgekauft hatte, kam niemand auf die Idee, sich jetzt auf den Lorbeeren auszuruhen. Schon bald danach, nämlich 2015 kam die internetbasierte ­Telefonie dazu und ab ­November 2016 auch Video-­Telefonie. Zuletzt ergänzten der Urlaubsmodus oder der Dark Mode den WhatsApp-Funktionsumfang. Außerdem hat der Betreiber angekündigt, in Kürze Werbung im Statusbereich zuzulassen, was in der Community jedoch auf wenig Gegenliebe stieß.

Inzwischen wird WhatsApp nicht mehr nur privat eingesetzt, sondern oft auch im beruflichen Kontext. Mitarbeiter können auch unterwegs ­miteinander kommunizieren, auch den Home-Office-Bereich hat Whats­App zumindest ein klein wenig revolutioniert.

Für jedes Alter

Auch ältere Nutzer greifen gerne zu WhatsApp. Nicht zuletzt die Web-App und später auch die Desktop-Variante haben einen nicht unerheblichen Anteil daran. Anstatt umständlich die Texte über das Handy einzutippen, können diese auf die gewohnte Computer-Tastatur ausweichen. Das mag zwar der Generation Smartphone lediglich ein müdes Lächeln entlocken, aber es werden jene Hürden abgebaut, die ansonsten all jene abschrecken, die ihr mobiles Gerät nur dann nutzen, wenn es sich partout nicht vermeiden lässt. Auch bei der Desktop- und Web-App muss WhatsApp auf dem Smartphone aktiv sein, aber die Tipperei geht schlichtweg leichter von der Hand.

Insgesamt ist WhatsApp die perfekte All-in-One-Lösung für alle, die einen vielseitigen Messenger benötigen. Dank der großen Vielseitigkeit bleiben kaum noch Wünsche offen.

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Die beste App Deutschlands: Math42

Nein, hier geht es nicht um die Frage nach dem Universum und den ganzen Rest (die Douglas-Adams-Fans werden diesen Kalauer schon verstehen), sondern um ganz konkrete Hilfestellungen für Schüler von der 5. bis zur 12. Klasse – vom Bruchrechnen bis hin zur Analysis.

Noten-Tuner

Diese App liefert nicht einfach nur Lösungen – das kann ein Taschenrechner auch. Vielmehr hilft sie dabei, die Lösungswege zu erarbeiten, für ganz Eilige gibt sie diese auch auf Anforderung vor. Grundsätzlich werden alle Mathematik-Themen ab der fünften Klasse abgedeckt. Die Eingabe erfordert zu Beginn ein wenig Übung, ein Tutorial innerhalb der App sorgt aber für den nötigen Durchblick.

Bemerkenswert ist bereits der Umfang der Basisversion, die kostenlos erhältlich ist und sehr umfangreiche Lernhilfen bietet. Für weiterführende Informationen empfiehlt sich das Upgrade auf die Premium-Version per In-App-Kauf.

In Kooperation mit dem größten Schulbuchverlag Deutschlands, namentlich Klett, ist diese App bereits auf mehr als 450.000 Tablets von Schülern im Einsatz.

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Shutterstock: TierneyMJ

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Die beste App Österreichs: willhaben.at

Wohin mit dem alten Fahrrad? Was passiert mit den durchgespielten Konsolen-Games? Zum Wegwerfen sind diese Dinge zu schade, extra dafür um sechs Uhr morgens einen Flohmarkt zu besuchen, klingt aber auch nicht allzu verlockend. Die Lösung: Der Flohmarkt im Hosentaschenformat.

Die App von willhaben.at macht genau das. Was nicht mehr benötigt wird, lässt sich mit wenigen Handgriffen zum Verkaufen einstellen. Sie fertigen ein Foto des Artikels an, beschreiben diesen kurz und erstellen einen Account. Wer das macht, profitiert außerdem von zusätzlichen Funktionen und erhält alle Infos zu den Anzeigen und Updates ­direkt auf der Startseite.

Egal ob Autos, Immobilien oder kleinerer Krimskrams auf dem virtuellen Marktplatz: Bei Willhaben können Sie verkaufen, was Sie wollen. Wer auf der anderen Seite steht, shoppt entweder nach Kategorien oder direkt über das Suchfeld. Wenn ein Produkt gefällt, kontaktieren Sie direkt den Verkäufer. Alle Einträge sind mit Bildern und in der Regel ausreichend Informationen versehen.

Zusätzlich werden in der App auch Jobs inseriert. Ein umfangreicher Marktplatz für ganz Österreich also – und unser verdienter Sieger in dieser Kategorie.

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Die beste kostenlose App /Die beste Navigations-App: Google Maps

Als Google im Juni 2010 die Ausweitung seines nur kurz davor in den USA vorgestellten Navigationsdienstes auf Deutschland, Österreich, die Schweiz und weitere westeuropäische Staaten verlaut­barte, schlug die Nachricht wie eine Bombe ein. Die Aussicht auf eine Alternative zu den (damals) relativ teuren Navi-Apps der etablierten Hersteller war attraktiv, Aktien der betreffenden Konkurrenten rasselten kurzzeitig in den Keller. „Fun on the Autobahn“ titelte Google in seinem Blog-Post damals, und den können Autofahrer mit Google Maps auch haben.

Offline ja, aber…

Wer die App vollumfänglich nutzen will, der kommt um eine Online-Anbindung nicht herum. Allerdings steht auch eine nützliche Offline-Variante im Menü bereit. Hier können Sie einen Kartenbereich auswählen, der auf den Speicher Ihres Telefons heruntergeladen wird und der auch dann zur Verfügung steht, wenn Sie entweder keine Internetverbindung haben oder das Telefon – etwa im Ausland – im Flugmodus betreiben wird. Allerdings fehlen dadurch Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln oder der aktuellen Verkehrslage.

Komplettpaket

Davon abgesehen, ist Google Maps aber vor allem für den städtischen Verkehr eine sehr taugliche Navigationslösung. Die Zielsuche ist dank der riesigen POI-Datenbank unschlagbar einfach, der Nutzer kann für den Schnellzugriff Heim- und Arbeitsadresse festlegen und kürzlich hat Google auch einen Spurführungsassistenten eingebaut, der das richtige Einordnen vereinfacht. Künftig soll auch eine Blitzerwarnung in Google Maps integriert werden und Autofahrer somit über Tempomessungen informieren.

Inzwischen ist diese App auch Fußgängern und Benutzern öffentlicher Verkehrsmittel eine Hilfe, denen sogar die Position des jeweiligen Verkehrsmittels angezeigt wird. Abgerundet wird das Angebot mit einer detaillierten Übersicht von Fahrplänen.

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Die innovativste App: Google Lens

Gebäude, Tiere oder auch Pflanzen: Oft sehen wir Dinge, die uns gefallen, haben aber keine Ahnung, worum es sich dabei handelt. Genau in solchen Fällen hilft Google Lens.

Informationen auf ­Knopfdruck

Unter Zuhilfenahme der Hauptkamera Ihres Smartphones scannt die intelligente App des Suchmaschinenbetreibers nämlich Ihre Umgebung. Nach einer Berührung des Bildschirms verrät Ihnen „Google Lens“ sämtliche Informationen über Ihnen unbekannte Dinge.

Mithilfe der integrierten Texterkennung findet Google Lens zum Beispiel Bilder zu Gerichten auf Speisekarten, fügt Ihrem persönlichen Kalender Termine hinzu oder übersetzt fremdsprachige Worte und Sätze in die Muttersprache. Zusätzlich erkennt die App Sehenswürdigkeiten und zeigt Ihnen Informationen wie zum Beispiel das Errichtungsdatum und die Öffnungszeiten an. Damit aber nicht genug, können Sie mithilfe der hochintelligenten Linse auch Tiere und Pflanzen, Kleidungsstücke, Barcodes und sogar Einrichtungsgegenstände wie Sessel und Schränke identifizieren.
Darüber hinaus erkennt die App auch handgeschriebene Texte. Sie müssen lediglich den Text fotografieren und Google Lens wandelt diese Bilder dann seinerseits in einen Text um, den Sie kopieren und für eine Google-Suche verwenden können.

Aufgrund der neuesten Erweiterung können nun auch Fotos direkt über die Google Lens-App geteilt werden und Sie müssen nicht mehr in die Galerie wechseln.

Funktioniert auch in ­Google Fotos

Derzeit ist die Google Lens App noch nicht flächendeckend verfügbar, die Funktion jedoch ist in Google Fotos bereits integriert. Sie müssen lediglich die Anwendung öffnen und ein beliebiges Bild antippen, zu dessen Inhalt Sie genauere Informationen erhalten möchten. Nachdem Sie dieses ausgewählt haben, analysiert die App das gewählte Bild und präsentiert Ihnen wenige Augenblicke später alle gefundenen Informationen über die erkannten Objekte. Außerdem werden – sofern auf dem Foto vorhanden – Worte und Sätze in einem eigenen Fenster angezeigt.

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Die beste Android only App: Android Auto

Dass das Smartphone allmählich auch die Rolle des klassischen Navigationssystems übernimmt, ist kein großes Geheimnis. Einige Hersteller rüsten ihre Fahrzeuge bereits werkseitig mit ­Lösungen wie Android Auto oder CarPlay von Apple aus. Wer noch ein etwas älteres Auto sein Eigen nennt, kann die smarten Funktionen von Android Auto aber problemlos nachrüsten. Die App installieren Sie einfach auf dem Smartphone, die Verbindung zum Fahrzeug wird via Bluetooth hergestellt. Praktisch ist die Anwendung vor allem wegen der integrierten Sprachsteuerung. Ein simples „Hey Google“ reicht, und das Smartphone lauscht Ihren Befehlen. Die App ermöglicht es unter anderem, Echtzeit-Navigation zu starten, Verkehrsinfos per Sprachbefehl abzurufen oder die nächsten Termine aufgezählt zu bekommen. Auch Erinnerungen, Nachrichten und anstehende Termine verrät der Sprachassistent auf Wunsch. Selbstverständlich können Sie außerdem auf Ihre Kontakte und Nachrichten zugreifen, die der Google Assistant auch vorlesen kann. Und natürlich dient die App auch als sprachgesteuerte Musikverwaltung.
Hände weg vom Smartphone während der Fahrt: Das ermöglicht Android Auto – und ist darum unser Sieger in dieser Kategorie.

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Die beste iOS only App: Stardew Valley

Eine der beliebtesten Apps ist lediglich für das iPhone erhältlich. Stardew Valley erzählt die Geschichte eines Protagonisten, der von seinem verstorbenen Großvater eine Farm erbt und diese in weiterer Folge von einem heruntergekommenen Bauernhof zu einer blühenden Landwirtschaft entwickeln soll. Dafür hat er viele unterschiedliche Möglichkeiten. Kleine Minispiele wie Angeln oder Münzspiele, Gegenstände sammeln, Bündel vervollständigen und sich so mit Items belohnen lassen. Stardew Valley hat allerdings auch einen kämpferischen Anteil. In einer Mine mit zahlreichen Ebenen kann sich der Spieler gegen Monster beweisen und wertvolle Mineralien sammeln.

Das Spiel erinnert optisch etwas an Minecraft, verfolgt jedoch eine gänzlich andere Spielphilosophie.

Der Preis von Stardew Valley beträgt 8,99 Euro. Neben dem App Store ist dieses Spiel noch für zahlreiche andere Plattformen wie die PS4, die Xbox One oder die Nintendo Switch erhältlich.

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Die beste Video-App: Youtube

Für YouTube braucht es nicht viele Worte, handelt es sich doch um den weltweit beliebtesten Videodienst. Nutzer können auf dem Portal kostenlos Videos abrufen und eigene Aufnahmen mit der Welt teilen.

Kostenpflichtiges Abo

2018 bekam die App einige praktische Updates, für das Highlight sorgte Google aber im Mai: Mit „YouTube Premium“ gibt es nun auch eine kostenpflichtige Variante, die neben Eigenproduktionen auch werbefreie Musikvideos bietet. Außerdem lassen sich Videos gegen einen monatlichen Obolus (ab 11,99 Euro) auch herunterladen. Mit „YouTube Music“ steht auch noch ein kostengünstigeres Abonnement für 9,99 Euro monatlich zur Auswahl.

Auch ohne diese Neuerungen wäre YouTube aber Favorit für den begehrten Titel „Beste Video-App“ gewesen. Die Auswahl ist beeindruckend, mittlerweile gibt es jede Menge spannender, professionell produzierter Videos auf dem Portal. Die App selbst läuft äußerst stabil, ist übersichtlich aufgebaut und bietet einige sinnvolle Zusatzfunktionen. Dass auch Google mit YouTube noch viel vor hat, zeigt nicht zuletzt der Umstand, dass die App mittlerweile auch für die Nintendo Switch, also eine Spielekonsole, verfügbar ist. Ein starkes Jahr für das Videoportal!

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Die beste Musik-Streaming-App: Spotify

Spotify hat Musik-­Streaming populär gemacht. Für viele Nutzer ist der Name inzwischen so etwas wie ein Synonym für Musik auf dem Handy. Die App überzeugt mit verschiedenen Methoden der Musikfindung: Neben konkreter Suche nach Titeln (in der Premium-Version) kann sich der musikbegeisterte Nutzer auch durch Hitlisten, Neuerscheinungen und Genres wühlen.

Die Vorteile für Premium-Nutzer überzeugen: Die nervigen Werbeeinschaltungen zwischen den Tracks entfallen, die Qualität der Wiedergabe steigt von 160 auf 320 kbps und die App streamt die Musik auch auf Lautsprecher mit Google Cast oder ­Spotify Connect.

Offline-Mucke

Außerdem lassen sich Lieder bei bestehender Internet-Verbindung auch auf dem Handy abspeichern, um unterwegs Datenvolumen zu sparen oder fehlende Internet-Verbindung zu überbrücken. Ausprobieren kann der Nutzer all das im Rahmen eines 30-tägigen, kostenlosen Probeabos. Danach werden 9,99 Euro pro Monat fällig, für Familien und Studenten bietet Spotify eigene Rabattierungen an. Anschließend ist Dauerbeschallung angesagt.

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Die beste TV-App: Save.TV – Dein Online-Videorecorder

Save.TV bietet seinen Nutzern einen umfangreichen Online-Videorecorder. Dieser zeichnet Ihre Lieblingsfilme und -serien in HD-Qualität auf und speichert sie in Ihrer persönlichen Mediathek. Dort sind die Aufnahmen bis zu 100 Tage abrufbar, können wahlweise gestreamt oder heruntergeladen werden – auf Wunsch sogar ohne störende Werbeunterbrechungen!

Vielfältige Möglichkeiten

In der Senderliste von ­Save.TV finden sich mehr als 40 bekannte, deutsche Top-­Sender, deren Programm Sie frei nach Ihren Wünschen aufzeichnen können. Die Programmierung ist kinderleicht und erfolgt mit nur einem Klick. Dank der Programmübersicht haben Sie immer den Überblick, welche Sendungen gerade auf den unterschiedlichen Sendern laufen. Außerdem können mithilfe der Channel-Funktion von Save.TV Sendungen nach bestimmten Stichwörtern gesucht und Titel automatisch aufgezeichnet werden.

Dem Nutzer stehen sowohl Apps für Smartphone und Tablet, als auch für Smart TVs zur Verfügung. Zudem lässt sich Save.TV auch über den Browser bedienen.

Günstiger als eine BluRay

Je nach gewähltem Funktionsumfang kostet der Service einen Abo-Preis ab 6,99 Euro pro Monat und ist damit günstiger als die allermeisten BluRays, die auf dem Markt zu bekommen sind. Leser des APPS-Magazins können das XL-Paket von Save.TV jetzt zwei Monate gratis testen und erhalten im Anschluss daran 40% Folgerabatt. Unter dem Link save.tv/apps ist dieses Angebot für Sie ­buchbar.

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