Die besten Apps des Jahres 2018 [21-30]

8. Dezember 2018 Kommentare deaktiviert für Die besten Apps des Jahres 2018 [21-30] Kommentar(e)

Jetzt am Jahresende ist es Zeit für uns, mal ein wenig Bilanz zu ziehen. Welche der unzähligen Apps, die wir in den letzten Monaten getestet haben, sind für uns die ganz großen Highlights? Hier ist unsere Hitparade.

Shutterstock: ESB Professiona

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Die beste Mitfahrbörse-App Deutschlands: BlaBlaCar

In Zeiten von steigenden Kraftstoffpreisen und immer weniger Parkplätzen in Großstädten erfreut sich das „Shared Car“-Konzept wachsender Beliebtheit. Der Begriff beschreibt nichts anderes als die gute alte Mitfahrbörse, nur eben in App-Form. Wer sich bei BlaBlaCar anmeldet, kann in ganz Deutschland nach einer Mitfahrgelegenheit Ausschau halten. Passt eine Fahrt, kann sie gebucht werden oder der Suchende schickt eine Anfrage. Letztlich obliegt es dem Fahrer, ob die Fahrt stattfinden wird. Umgekehrt geht es natürlich auch: Wer beispielsweise von Düsseldorf nach Mönchengladbach fährt, stellt die Fahrt bei BlaBlaCar ein, hofft auf Mitfahrer und teilt mit denen die Kosten. Der Fahrtpreis wird direkt beim Angebot hinterlegt und ist sofort ersichtlich. Auch die Abfahrtszeit bestimmt der Fahrer vorab. Nach der Fahrt gibt es, wie immer bei derartigen Dienstleistungen, eine abschließende Bewertung der Fahrt.

Das Angebot ist groß und wird ganz offensichtlich angenommen. Die App selbst ist einfach aufgebaut, auch Anfänger sollten sich umgehend zurechtfinden. Wir haben nichts zu kritisieren – und küren BlaBlaCar zur besten Mitfahrbörse Deutschlands. Hier geht es zur App

Die beste Mitfahrbörse-App Österreichs: Hey Way

Was in Deutschland funktioniert, klappt selbstverständlich auch in der Alpenrepublik. Das Pendant zu BlaBlaCar aus Österreich hört auf den klingenden Namen „Hey Way“. Im Grunde ist das Prinzip das gleiche: Entweder man sucht nach einer Mitfahrgelegenheit oder man bietet sich selbst als Fahrer an. In beiden Fällen tritt die Fahrgemeinschaft über die App in Kontakt. Auch etwaige Zwischenstopps lassen sich direkt in Hey Way vereinbaren.

Die Entwickler setzen zudem auf ein Belohnungssystem. Fahrer und Mitfahrer erhalten sogenannte „ECO-Points“, wenn Sie sich eine Strecke teilen. Diese Punkte lassen sich in zahlreichen Partnerläden in Form von Gutscheinen einlösen.

Außerdem errechnet die App den eingesparten CO2-Verbrauch pro Fahrt. Diese Werte werden addiert und in einer Rangliste geführt. Die drei Personen mit dem höchsten Wert zu Wertungsschluss dürfen sich über tolle Preise freuen. Wer mehr Fahrten über Hey Way abschließt, erhöht also direkt seine Gewinnchancen.

Gerade dieses gleichermaßen motivierende wie durchdachte System, kombiniert mit dem simplen Aufbau und einer stetig wachsenden Community macht Hey Way zu unserem Sieger in Österreich. Hier geht es zur App

Die beste Wander-App: komoot

Sie konnten sich bisher nur zögerlich zu sportlicher Bewegung motivieren? Dann engagieren Sie doch einen Motivationstrainer der etwas anderen Art. Komoot plant für Sie verlässlich jede Outdoor-Route und bringt Sie sicher über Stock und Stein. Nach der Registrierung können Sie die Daten nicht nur speichern, sondern auch immer über die Website abrufen, sowie mit dem Mobilgerät synchronisieren.

Herzstück der App ist der Tourenplaner. Sie haben die Wahl zwischen einer Rundtour oder einer einfachen Route. Komoot berechnet darüber hinaus auch beliebige Touren in der ­näheren Umgebung. Dafür müssen Sie lediglich festlegen, ob Sie wandern, radfahren, mountainbiken oder eine Bergtour machen möchten, außerdem sollten Sie die eigene Kondition eintragen.
Komoot ist eine praktische Navigations-App, die sehr stabil läuft. Der Routenplaner arbeitet stets verlässlich und die vorgeschlagenen Touren sind attraktiv und abwechslungsreich. Das Smartphone-Display muss dabei dank der Sprachanweisungen niemand im Auge haben.

Für die Ergänzung von Regionen, sowie für das Freischalten weiterer Features muss der Anwender allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. Hier geht es zur App

Die beste Lern-App: GeoGebra CAS

Hinter GeoGebra verbirgt sich ein wahres Konvolut an Apps, die sich alle erdenklichen mathematischen Fragestellungen annehmen. Die für uns beste und nützlichste Anwendung ist die GeoGebra CAS.

Die kostenlose App hilft bei der Lösung komplexer Gleichungen und präsentiert nicht nur die resultierenden Graphen, sondern auch den exakten Lösungsweg.

Die berechneten Ergebnisse lassen sich nebst Lösungsweg speichern und teilen, sodass jeder Anwender die Ergebnisse seiner Bemühungen Bekannten oder Lehrern vorstellen kann.
Ein weiteres bemerkenswertes Extra ist, dass sich hinter GeoGebra nicht nur eine hocheffiziente App verbirgt, sondern ein ganzes Mathematik-Portal, das neben diesen Apps viele Lernmaterialien, Übungen und viel Input anbietet. Damit verliert auch die nächste bevorstehende Klausur ihren Schrecken.

Das vielfach ausgezeichnete Projekt ist komplett kostenlos und erspart häufig den Erwerb kostspieliger Lern- und Übungsmaterialien. Die App ist darüber hinaus auch imstande, die umfangreichen Lernmaterialien direkt von der Online-Präsenz www.geogebra.org herunterzuladen.

Die beste Magazin-App: Readly

Wie war das bisher? Man kauft sich eine Zeitung, Zeitschrift oder ein Hochglanzmagazin, zahlt dafür schnell bis zu 10 Euro, liest es – oft nur in Teilen – und wirft es anschließend weg. Das ist teuer, nicht gerade nachhaltig und ehrlich gesagt: total unpraktisch. Eine Zeitung ist aufgrund des Formats oft schwer zu lesen und mit zwei dicken Heften unter dem Arm, die man sich vor der Zugreise noch am Kiosk gekauft hat, läuft es sich nicht so gut durch den Bahnhof.

Warum kann man seine Lektüre nicht immer und überall in digitaler Form dabei haben und obendrein noch ordentlich Geld sparen? Darauf gibt es eine gute Antwort, denn man kann, und zwar mit der Readly-App.

Keine 10 Euro pro Monat

Bei Readly bezahlt man pro Monat 9,99 Euro und erhält dadurch Zugriff auf über 3.400 Zeitschriftentitel, sei es über das Smartphone, das Tablet oder über den PC. Tendenz steigend. Das Tolle ist, dass man, anders als im Print-Handel, auch ältere Ausgaben problemlos einsehen kann. Man kann sich also ruhig Zeit lassen und muss nicht in einer Erscheinungsperiode unbedingt sein Lieblingsheft durchlesen. Aktuell sind über 82.000 Titel verfügbar. Jeden Tag werden es mehr.

Man kann Readly sogar als Familie simultan mit bis zu fünf personalisierten Accounts nutzen. So bekommt Oma gleich ihre Lieblingstitel zum englischen Königshaus angezeigt, der Vater z.B. seine Angel- und Autohefte und die Tochter ihre Mädelsmagazine.

Auch offline nutzen

Prinzipiell funktioniert Readly über Live-Daten, gewissermaßen nutzt man ein Lese-Streaming. Nicht immer aber ist (guter) Empfang gewährleistet, so z.B. im Zug oder Flugzeug. Readly hat dafür eine Download-Möglichkeit eingebaut. Die gewünschten Titel werden einfach auf dem Gerät gespeichert und sind dann wirklich überall nutzbar.

Aktion:

SMARTPHONE-Leser können ­Readly für nur 0,99 Euro ein ­Monat lang nutzen. Weitere Infos dazu ­finden Sie unter: www.readly.com/cda

Die beste Nachrichten-App: Flipboard

Der Mehrwert von Flipboard lässt sich recht einfach umreißen: Aktuelle Nachrichten rund um die Uhr, angepasst an die individuellen Interessen des jeweiligen Nutzers. Dafür legen Sie noch vor der Erstanmeldung fest, welche Themenbereiche für Sie spannend sind. Zur Auswahl stehen hier Einträge wie „Nachrichten Deutschland“ oder „Digital“. Danach präsentiert Flipboard bereits die ersten Einträge. Die News werden in Kacheln angezeigt, ein Wisch nach unten wirft Karteikarten mit weiteren Meldungen auf. Über die Toolleiste unten können Sie neue Themenfelder oder direkt nach Quellen oder Personen suchen. Wer kommentiert und liket bekommt außerdem Benachrichtigungen zu seinen Aktivitäten. Mit einer Registrierung werden weitere Features freigeschaltet, dann lassen sich spannende Artikel beispielsweise speichern und sind fortan auch auf anderen Geräten zugänglich. Die Beträge selbst sind allesamt mit Fotos und Videos versehen und können geteilt, kommentiert und gesammelt werden.

Flipboard gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Apps der Welt. Die Anwendung ist durchdacht gestaltet, bietet viele Zusatzfunktionen und starke Quellen aus aller Welt. Top! Hier geht es zur App

Die beste Office-App: Adobe Scan: PDF Scanner, OCR

Papier-Dokumente für beliebige Zwecke zu digitalisieren, sprich: einzuscannen, um sie weiterzuverarbeiten, ist inzwischen auch für viele Handy-Nutzer eine Option. App-Entwickler haben bereits vor längerer Zeit darauf reagiert und teilweise vielversprechende Apps vorgelegt. Der Grafik-Platzhirsch Adobe schlägt in die gleiche Kerbe.

Bemerkenswert ist, dass die Adobe-­App Dokumentenränder genau erkennt, diese blau hinterlegt und dabei sehr präzise arbeitet. Sind einmal die Seitenränder korrekt erkannt, muss nur noch mit einem Tipp auf den großen runden Knopf unten in der Mitte abgelichtet werden. Anschließend lassen sich die Scans zwar nachträglich weiterbearbeiten, das ist aber meist aufgrund der sehr präzisen Vorab­erfassung gar nicht mehr nötig. Abschließend kann das fertige Dokument als PDF gespeichert werden – ideal, um solcherlei Schriftstücke beispielsweise an Arbeitskollegen weiterzusenden.

Bemerkenswert ist die besonders einfache Bedienung. Nach nur wenigen Minuten steht das erste selbstgescannte PDF-­Dokument. Um Adobe Scan nutzen zu können, ist eine ­Adobe­-­­Cloud-Mitgliedschaft erforderlich. Hier geht es zur App

Shutterstock: TierneyMJ

Shutterstock: TierneyMJ

Newsadoo: „Spotify für News“

Die personalisierte Tageszeitung ist keine Utopie mehr – Ambitioniertes Startup drängt in den Markt

Nur noch die Nachrichten lesen, die Sie interessieren? Dies ist keine Utopie und keine bloße Zukunftsvision mehr. Ein Linzer ­Unternehmen macht dies künftig möglich.

Wenn man sich auf der Webseite von Newsadoo umsieht, denkt man auf den ersten Blick an einen gewöhnlichen RSS-Reader. Doch schnell wird klar, dass hier ein gänzlich anderer Zugang, eine neue Herangehensweise gewählt wurde, um Nachrichten zu konsumieren. Newsadoo liefert nicht nur die News, die der Nutzer ausgewählt hat, sondern sorgt dafür, dass der Nutzer die Neuigkeiten angezeigt bekommt, die ihn wirklich interessieren. Möglich macht dies eine neu geschaffene, künstliche Intelligenz, die sich dem Nutzerverhalten des jeweiligen Anwenders anpasst und in einem laufenden Prozess tagtäglich mitlernt, was den Leser interessiert und was für ihn von Wichtigkeit ist – und was nicht.

Startup aus Linz

Neben der künstlichen Intelligenz ist vor allem das Konzept des barrierefreien, digitalen Newskonsums die zentrale Innovation. Man interagiert mit Alexa genauso, wie man Newsadoo in Smartphone-Apps oder der Desktop-Version nutzen kann. Newsadoo merkt sich, mit welcher digitalen Ausgabeform und wann man welche Inhalte haben möchte und stellt sich so auf den User ein. So kann man im Alexa Skill Lesezeichen bei Artikeln setzen, die man dann ganz leicht in der Desktop-Version oder App wiederfinden kann. Das Start-up bringt in zweiwöchigen Sprints derzeit permanent Verbesserungen und neue Funktionen. Wir sagen: Daumen hoch! Ein Spotify für News, das können wir wohl brauchen! Hier geht es zur App

Newsadoo Custom Skill

Dieser Skill muss mit einem Newsadoo-Konto verbunden werden. So wird man persönlich begrüßt, kann mit Alexa interagieren, Lesezeichen setzen, Channels abrufen und das System lernt aus dem Nutzungsverhalten.

Newsadoo – Tageszusammenfassung DE

Mit diesem Skill holt man sich aus den renommiertesten Quellen die aktuellen Top-News für Deutschland in seine Tageszusammenfassung.

Newsadoo – Tageszusammenfassung AT

Mit diesem Skill holt man sich aus den renommiertesten Quellen die aktuellen Top-News für Österreich in seine Tageszusammenfassung.

Die beste Kalender-App: Google Kalender

Wer eine leistungsfähige Kalender-App sucht, ist beim Google Kalender recht gut aufgehoben.

Die App begrüßt uns mit einer Monatsansicht, in der zunächst einmal alle Feiertage vermerkt sind. Die Monate sind durch stylische Grafikapplikationen voneinander getrennt. Insgesamt ergibt das ein freundliches Gesamtbild.

Der Nutzer kann rasch zwischen Tages-, Wochen- und Monatsansicht umschalten. Jederzeit können Termine angelegt werden – ­entweder händisch oder gleich vom Gmail-Konto etwa nach Erhalt einer Terminbestätigung oder eines Terminvorschlags. Darüber hinaus kann jeder, der ein wenig Motivation benötigt, sich Ziele setzen (etwa „3 Mal pro Woche Workouts“). Auch von anderen Apps oder gar aus Exchange können Einträge direkt übernommen werden.

Zu jedem Eintrag erfasst der Nutzer einen Termintitel, Kontakt- und Ortsinfos und natürlich auch Datum- und Zeitangaben. Zu den Ortsangaben gibt es eine Verlinkung zu Google Maps. So lässt sich ein möglicher Treffpunkt dann auch schnell finden. Diese Integration zu anderen Google-Diensten sorgt für Flexibilität und hohen Nutzwert. Hier geht es zur App

Beste Social Media-App: Facebook

Das Jahr 2018 wird nicht in die Annalen von Facebook eingehen, soviel ist sicher. Datenschutzskandale und unpopuläre Entscheidungen kosteten dem Zuckerberg-Imperium viele Millionen Nutzer und weltweites Vertrauen.

Dafür kann die App an sich aber nichts. Diese wurde auch im vergangenen Jahr in allen Belangen weiterentwickelt, läuft zumeist sehr stabil und bietet alle notwendigen Funktionen. Nutzer können damit posten, kommentieren und liken, aber auch Videos ansehen, nach bestimmten Inhalten suchen oder sich zu Gruppen zusammenschließen. Auch klassisches Chatten ist möglich, dafür braucht es aber den „Facebook Messenger“, eine Art Erweiterung mit Kommunikationsfunktion. Auch sogenannte „Stories“, bekannt von Instagram (das auch zu Facebook gehört) wurden mittlerweile implementiert. Zuletzt wurden zudem Meldungen laut, wonach Facebook zeitnah ein umfangreiches Update samt neuer Optik und zusätzlichen Funktionen erhalten soll.

Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschieden, den ­Titel an die Facebook-App zu verleihen. Zwar ist nicht alles Gold was glänzt, mit der Anwendung an sich hat das Zuckerberg-Team aber tolle Arbeit abgeliefert. Hier geht es zur App

 

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