Cinemagram

Instagram, Flickr und Co haben ihren Teil dazu beigetragen, dass Fotos zum sozialen Medium wurden. Cinemagram möchte dasselbe für Bewegtbilder, also Videos, tun (kostenlos).

Die Grundindee hinter dem Programm ist, dass die Nutzer rund vier Sekunden lange Videos – als Cines bezeichnet – aufnehmen. Ein in Cinemagram integriertes soziales Netzwerk sorgt dann für die nötige Verteilung. Auf Wunsch bindet die Software sogar Twitter und Facebook ein, um die maximale Reichweite zu erreichen.

Wirr, aber kreativ

Normalerweise würden vier Sekunden lange Clips keinen Hund hinter dem Ofen hervorholen – selbst das antike Siemens SX1 schaffte rund eine Minute pro Aufnahme. Um den Nutzern den Dienst schmackhaft zu machen, spendiert der Entwickler seinem Programm eine Vielzahl von „Art Filters“.

Dabei handelt es sich um vorgefertigte Filterprofile, die das Aussehen deines Clips auf verschiedene Art und Weise beeinflussen. Neben Veränderungen der Farbe wendet das Programm auch Schärfe- und Unschärfefilter und andere fortgeschrittene Effekte auf das vorliegende Filmmatereal an – manchmal hat das Resultat nur mehr verschwindend geringe Ähnlichkeit mit dem Ausgangsmaterial.

Als besonderer Gag dient eine als Artistic Cinemagraph bezeichnete Funktion. Diese erlaubt dir, den ersten Frame deines Videos als „Rahmen“ für weitere Szenen zu verwenden. Dadurch entstehen richtig wirre Videos, die aber einen ästhetischen Reiz aufweisen.

Nach dem Abschluss der Bearbeitung darfst du das Video entweder lokal speichern, oder aber in Facebook, Twitter oder das hauseigene soziale Netzwerk uploaden. Dort findet sich eine Hundertschaft von Usern, die dein Erzeugnis kommentieren und mit ihren Freunden teilen – bei geschickter Konstruktion des Videos wäre es sogar vorstellbar, das Programm als Werbemedium zu nutzen.

Cinemagram ist eine höchst witzige Videocommunity für all jene, die gerne kurze und witzige Filme ansehen und aufnehmen.

Schneller, bitte

Videoschnitt braucht enorme Rechenleistung – selbst Hochleistungsworkstations kommen dabei schon mal ins Schwitzen. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass Cinemagram eurem Handy alles abverlangt. Selbst Telefone mit schnellen Zweikernprozessoren brauchen einige Zeit, um ein Filterprofil auf einen Clip anzuwenden.

Trotz dieser etwas lästigen Schwäche macht dass Programm in Summe Spaß – die Bedienung ist sehr einfach, die Community-Features funktionieren ohne jede Wartezeit.

Die Grundindee hinter dem Programm ist, dass die Nutzer rund vier Sekunden lange Videos – als Cines bezeichnet – aufnehmen. Aufgrund der beschränkten Cliplänge ist das Programm allerdings nicht als ernstzunehmendes Kameraprogramm geeignet.

Fazit

Cinemagram ist eine höchst witzige Videocommunity für all jene, die gerne kurze und witzige Filme ansehen und aufnehmen. Aufgrund der auf vier Sekunden beschränkten Cliplänge ist das Programm allerdings nicht als ernstzunehmendes Kameraprogramm geeignet – zum Archivieren wichtiger Vorfälle solltet ihr weiter auf die Kamerasoftware eures Handys zurückgreifen.

[pb-app-box pname=’com.cinemagram.main’ name=’Cinemagram’ theme=’light’ lang=’de’]