Sonic The Hedgehog

Manche Spiele sind Kult – es gibt keine Entschuldigung, sie nicht gespielt zu haben. Der kleine blaue Igel – vulgo Sonic – legte etwa den Grundstein für den beispiellosen Erfolg von Sega (2,78 Euro).

Ab sofort ist das erste Abenteuer des Stacheltiers auch für Android verfügbar. SEGA nutzt dabei einen klassischen Emulator, der die Hardware der damaligen Konsole fast vollständig nachbildet. Daraus folgt, dass alles so aussieht und klingt, wie es in der guten alten Zeit war.

Du schlüpfst in die Haut des in der Einleitung erwähnten blauen Igels. Dieser hat ein Problem mit dem slawisch-stämmigen Dr. Ivo Robotnik – seine Roboter basieren auf tierischen Freunden des Stacheltiers, die über diese Form der Vereinnahmung alles andere als erfreut sind.

Wie so oft ist Diskussion auch hier Fehl am Platz. Bekommt ein Roboter ein paar auf den Deckel, so zerfällt er in seine Einzelteile. Das freut den Igel und befreit den Gefangenen im Inneren.

Sprungkombination herbei

Sonic ist ein klassisches Jump and Run. Im Unterschied zu Mario gibt es hier allerdings eine dritte Form der Fortbewegung: bei ausreichender Geschwindigkeit kannst du dich in eine Kugel verwandeln. Dadurch wird es möglich, beim Herabrollen von Hängen Geschwindigkeit aufzunehmen – diese leistet an den diversen Schanzen gute Dienste.

Das Spiel belohnt waghalsige Stunts meist mit Ringen. Diese sind von eminentester Bedeutung, da sie dir Lebensenergie geben. Hast du keinen Ring in Petto, so führt der Kontakt mit einem Gegner zum Tod – als Besitzer eines Rings ist die Situation weit weniger dramatisch.

Zur Erleichterung spendiert Sega dem Spiel einen Wrapper, der das Speichern und Wiederaufnehmen der Sessions ermöglicht. Nach dem ersten Durchspielen darfst du außerdem auf zwei neue Charaktere zurückgreifen, die einige attraktive Sondereigenschaften bieten.

Sonic ist ein klassisches Jump and Run. Im Unterschied zu Mario gibt es hier allerdings eine dritte Form der Fortbewegung: bei ausreichender Geschwindigkeit kannst du dich in eine Kugel verwandeln.

Technikcheck

Sonic erschien vor vielen, vielen Jahren. Dass auf heutigen Handys wesentlich schönere Grafiken machbar wären, folgt aus der Logik. Allerdings tut die Retrografik dem Spielspaß keinerlei Abbruch.

Die Steuerung erfolgt über zwei Steuerkreuze auf der Unterseite des Bildschirms – das eine dient zum Fortbewegen, das Andere zum Springen. Diese Art der Steuerung funktioniert durchaus zufriedenstellend, kommt aber nicht an einen echten Controller heran.

Fazit

Sonic ist lebende Computerspielgeschichte. Schon allein aus diesem Grund ist der Titel ein absolutes Must-have für jeden passionierten Gamer. Natürlich kommt die Steuerung nicht an das Erlebnis heran, das eine echte Konsole bieten würde – allerdings gibt es heute kaum noch jemanden, der ein solches Teil zu Hause hat. Der Preis ist voll und ganz gerechtfertigt.

Video

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