App-Review: Train Simulator 2016

Wolltest du als Kind immer Lokführer werden, hast aber mittlerweile andere Berufspläne? Mit Train Simulator 2016 kannst deinen alten Traum trotzdem leben. (kostenlos, mit erweiternden In-App-Käufen)

Das Spiel ist grafisch aufwändig und ansprechend gestaltet. Im Leitstand der Lok fährst du durch malerische Landschaften und hast die volle Kontrolle über den PS-starken Stahlriesen. Für die Geschwindigkeitsregelung steht ein Regler zur Verfügung, zum Bremsen dient ein roter Knopf. Angezeigte Richtungswechsel müssen mit einem Schieber selbst eingeleitet werden. Durch Tippen auf das Kamerasymbol kannst du verschiedene Sichtperspektiven wählen.

Erfahrung macht klug

Damit deine Fahrgäste sicher ans Ziel kommen, musst du auf viele Details achten. So sollst du zwar innerhalb der vorgegebenen Zeit den Bahnhof erreichen, dabei aber das Speed Limit einhalten und auf Signale achten. Für besonders gewissenhaftes Fahren gibt es Erfahrungspunkte, mangelnde Sorgfalt führt auch wieder zu Punktabzug. Baust du einen Unfall, beginnt alles von vorn.

Unverschämt teuer

Wenn es dir reicht, mit einer alten Dampflok übers Gelände zu tuckern und dir zwischendurch ständig Werbung anzusehen, kommst du mit dem Spiel billig weg. Das Löschen der Anzeigen ist auch noch für 2,15 Euro zu haben. Teuer wird das Kaufen besserer Loks. Bis zu 150.000 Coins werden dafür fällig. Ein Paket mit 210.000 Coins beispielsweise kostet 43,32 Euro. Auch weitere Regionen kosten Geld. Auf diesem Weg das komplette Spiel zu bezahlen, würde Unsummen kosten. Erstaunlicherweise gibt es bei den In-App-Käufen eine zweite Seite, auf der alle Züge und Level auf einmal freigeschaltet werden können. Das kostet dann immer noch unverschämte, aber vergleichsweise doch moderate 27,07 Euro.

Fazit

Für Eisenbahnfreunde ist »Train Simulator 2016« bestimmt ein Spaß. Angesichts der teuren In-App-Käufe kann einem dieser allerdings schnell vergehen.

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