App-Review: Opera VPN

VPNs (virtual privat networks) sichern Daten, die über offene WLAN übertragen werden. Zudem ermöglichen sie das Vertauschen deiner IP-Adresse, um dich in andere Länder zu versetzen. (kostenlos, ohne In-App-Käufe)

Der Browser-Hersteller Opera bietet nun mit Opera VPN einen eigenen VPN-Dienst an, der ausschließlich durch Einblendung von Werbung finanziert wird. Die Bedienung der App könnte einfacher nicht sein: Nach dem Durcharbeiten des Einstellungsassistenten wählst du das Land aus, in dem dein Telefon fortan „heimisch“ sein soll. Danach erscheint auch schon der Betriebssystem-Dialog, in dem du die Verbindung zum virtuellen privaten Netzwerk genehmigen musst.

Auch technisch unerfahrene Nutzer dürften mit dem Programm gut zurechtkommen. Die durchaus niedlichen Wikingergrafiken und die sehr detaillierten Erklärungstexte helfen dabei, die Bedienung des Programms schnell zu erlernen.

Lustige Features

Das virtuelle private Netzwerk funktionierte während unseres Tests soweit ganz gut: Die IP-Adressen waren in den jeweiligen Ländern, die Datenübertragung erfolgt mit mehr als akzeptabler Geschwindigkeit. Ein weniger empfehlenswertes Feature ist das im Programm verbaute WLAN-Analysewerkzeug. Es zeigt auch bei an sich sicheren drahtlosen Netzwerken nicht die maximale Sicherheitsstufe an, um dich so zum weiteren Verwenden von Opera VPN zu animieren.

Fazit

Die Welt der virtuellen privaten Netzwerke wurde bisher von kleinen und manchmal unseriösen Anbietern dominiert. Der Einstieg von Opera sorgt für eine gewisse „Sauberkeit“ im Milieu. Dass ein großes Unternehmen für Regierungsanfragen verwundbarer ist als ein kleines, könnte jedoch so manchen stören. Zudem hinterlässt der WLAN-“Sicherer“ einen schalen Nachgeschmack, den wir mit einem Punkt Abzug bestrafen.

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