CyanogenMod und Nextbit arbeiten an der Zukunft

Vergangene Nacht hat das CyanogenMod-Team eine neue Partnerschaft bekanntgegeben, die sehr viele Rätsel aufgibt. Zusammen mit dem Unternehmen Nextbit arbeitet man an etwas coolem, das die Mobile-Zukunft definieren soll.

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Das CyanogenMod-Team hat eine neue Partnerschaft an Land gezogen. Oder hat das Unternehmen Nextbit die Cyanogen Inc. Als Partner an Land gezogen? So ganz klar ist das alles nicht. Fest steht nur, dass die beiden Unternehmen nun zusammen arbeiten und kurz davor stehen, eine Private-Alpha-Version von einem Produkt zu veröffentlichen, von dem allerdings niemand weiß, was es denn eigentlich ist.

Nur so viel steht fest, man kann sich über ein Online-Formular für den Alpha-Test anmelden, vorausgesetzt man besitzt ein Nexus 5 und/oder ein Nexus 7 und ist bereit für den Alpha-Test das Gerät zu wipen. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich um Software handelt und dass es mehr als nur eine App sein wird, sondern eher um etwas auf Betriebssystem-Ebene. Darüber hinaus ist allerdings alles Spekulation.

“Die meisten Menschen denken, die Kerntechnologie im Mobile-Bereich ist erledigt, weil es so viel besser ist, als es 2010 war. Aber man konnte auch das gleiche über den Apple IIe sagen und guckt euch an, wo wir heute sind. Mobile hat noch einen weiten Weg vor sich.”

Mit diesen bedeutungsschweren Worten umschreibt Firmengründer und ehemaliger Google-Mitarbeiter Tom Moss, worum es bei seinem Startup Nextbit geht, ohne dabei auch nur den Bruchteil einer Idee zu verraten, was für ein Produkt wir erwarten können. Diese Geheimnistuerei kann man nun als Marketinggag abtun, aber es scheint durchaus mehr dahinter zu stecken, ansonsten hätte man sicher nicht 18 Millionen US-Dollar von Google Ventures und Access bekommen können.

Laut Moss hat die Geheimniskrämerei strategische Gründe, da man vermeiden möchte, dass große Unternehmen mit größerem Budget die Idee kopieren. Gegenüber TechCrunch wollte Moss zwar nicht verraten, was genau Nextbit baut, aber dafür hat er verraten, dass es sich nicht um einen Android-Fork handeln und es auch nicht mit anderen großen Android-verbundenen Unternehmen wie eben Cyanogen Inc. in Konkurrenz steht. Sein Mitgründer und langjähriger Kollege Mike Chan hat eine Idee, wie man die Kern-User-Experience eines Mobile OS verändern kann.

An dieser Idee arbeitet das Unternehmen seit weit über einem Jahr. Das Geld der Investoren hat man dazu genutzt um Ingenieure und Entwickler von Google, Amazon, Dropbox und zuletzt sogar HTC abzuwerben. Ob das Endprodukt dem generierten Hype am Ende Stand halten kann, wird sehr spannend zu beobachten. Ideen, worum es sich handeln könnte, dürft ihr gerne in den Kommentaren mit uns teilen.

Quelle: Cyanogen Inc. (Google+) (via Mobile Geeks)