Microsofts neueste “Scroogled”-Werbung attackiert Android

Erst gestern berichteten wir über Fairsearch. Die Gruppe rund um Microsoft hat bei der EU offizielle Beschwerde gegen Android eingereicht. Die Bill Gates-Truppe geht nun sogar noch einen Schritt weiter.

Microsoft hat zwei neue Spots veröffentlicht, die sich offensichtlich gegen Android richten. Der Hersteller spielt dabei auf eine Meldung an, die vor rund zwei Monaten die Runde machte. Damals wurde bekannt, dass App-Entwickler einige persönliche Informationen über die Käufer erhalten, darunter die Adresse – wir haben berichtet. Die Diskussion sorgte zwar einige Tage für Aufregung, kaum ein Android-Nutzer störte sich aber längerfristig daran – immerhin senden die Entwickler entgegen  manchen Befürchtungen im Regelfall keine lästige Werbung an die Nutzer der App.

Microsoft greift diese Thematik nun in zwei Videos wieder auf. Der Technik-Gigant wettert darin frech gegen Android und Google, aber seht selbst:

If you can’t trust their app store, maybe you can’t trust them for anything,

sagt einer der Schauspieler im Video. Übersetzt meint er damit, dass man Google gar nicht trauen sollte, wenn schon der Play Store Daten weitergibt. Und natürlich weiß der nette Kerl auch Abhilfe, Kunden sollen einfach Microsofts Bing nutzen.

Hierzulande ist diese Art von Werbung zum Glück verboten, in den USA ist das allerdings üblich. Auch im Präsidentschaftswahlkampf sieht man derartige Spots häufig. Da verwundert es auch nicht, dass hinter den Microsoft-Filmchen mit Mark Penn ein früherer Politik-Berater steckt. Penn hatte schon die Clintons mehr oder weniger erfolgreich im Wahlkampf unterstützt.

Eure Meinung zu den Videos? Was haltet ihr von dieser Art von Werbung?

Quelle: theverge.com