Razer Nabu: Fitness-Tracker-Armband mit zwei Displays vorgestellt

Daniel Kuhn 10. Januar 2014 0 Kommentar(e)

Der Gaming-Zubehör-Hersteller Razer, will auf dem Fitness-Tracker-Markt mitmischen und hat auf der CES das Nabu-Armband vorgestellt, das neben den Standards auch eine soziale Komponente besitzt.

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Wearable Devices – jeder Hersteller scheint derzeit ein Gerät aus dieser Kategorie auf den Markt zu bringen. Besonders beliebt sind dabei Fitness-Tracker. Nachdem sich Jawbone Up, Withings Pulse und Fitbit Flex großer Beliebtheit erfreuen, drängen immer mehr Hersteller mit sehr ähnlichen Produkten auf den Markt. Zuletzt hatte LG mit dem Lifeband Touch eine Kombination aus Smartwatch und smartem Fitnessarmband vorgestellt und nun setzt Razr dem Konzept mit dem Nabu noch einen drauf.

Auf der CES hat der Hersteller, der vor Allem für Gaming-Mäuse und -Tastaturen bekannt ist, seine Vision eines Fitness-Trackers präsentiert. Das Razr Nabu besitzt natürlich die Standardausstattung bestehend aus Beschleunigungssensor, Höhenmesser sowie Vibrationsmotor – wie das Razr Nabu mit dem Smartphone kommuniziert wird leider nicht verraten, wir tippen aber auf Bluetooth 4.0. Das Gehäuse des Nabu ist nur gegen Regen- und Spritzwasser geschützt – zum Schwimmen eignet sich der Fitness-Tracker also leider nicht.

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Beim Funktionsumfang beherrscht das Razr Nabu natürlich die Standarddisziplinen wie Schritte sowie zurückgelegte Distanz zählen, Kalorienverbrauch errechnen und Schlaf überwachen. Diese Daten werden in der dazugehörigen App (für iOS und Android erhältlich) gesammelt und analysiert und auf Wunsch durch einen Gamification-Ansatz ergänzt. Die Daten werden täglich zusammengefasst und sollen am nächsten Tag übertroffen werden. Das Armband besitzt zudem gleich zwei OLED-Displays – eines dem Handrücken zugewandtes, das auf 32 x 32 Pixeln über eingehende Benachrichtigungen wie Anrufe, SMS oder E-Mails informiert und eines auf der unteren Seite, das auf 128 x 32 Pixeln weitere Details der Benachrichtigungen anzeigt.

Nutzer des Nabu sollen sich über eine Kommunikationsfunktion untereinander vernetzen können. Der Beschleunigungssensor wird zudem für die Gestensteuerung angezapft. So können zum Beispiel Kontaktdaten zwischen zwei Trägern des Nabu durch einen klassischen Handschlag ausgetauscht werden, wenn diese Funktion aktiviert ist.

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Das Razr Nabu soll im ersten Quartal 2014 auf den Markt kommen, ein Verkaufspreis steht allerdings noch nicht fest. Entwickler können sich allerdings schon eine Developer-Edition des Armbands bestellen, die lediglich mit 49 Dollar erfreulich niedrig liegt. Sollte sich der Verkaufspreis daran orientieren, könnte sich das Razr Nabu ein gutes Stück von der Konkurrenz absetzen.

Quelle: Razr (via Netzwelt)

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