Google patentiert Hologramme für Glass, mit Hilfe von Magic Leap

Google Glass ist in seiner ursprünglichen Form gescheitert, Google arbeitet aber bereits an einer komplett neuen Version und für diese hat Google gerade ein Patent für die Darstellung von Hologrammen erhalten, die auf eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Magic Leap schließen lassen.

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Nachdem die Testphase für Google Glass beendet war, häuften sich die Stimmen, die von einem Scheitern der Cyberbrille sprachen. Google selber sieht dies aber anders, denn Glass ist nicht gescheitert, sondern soll lediglich anhand der in der Testphase gewonnenen Erkenntnisse neuentwickelt werden. Dafür verantwortlich ist David Fadell von der Google, äh Alphabet-Tochter Nest. In welche Richtung es gehen soll ist dabei noch total unklar. Nachdem einige Berichte auf ein Headset für die Berufswelt schließen ließen, scheint das Unternehmen doch größere Pläne für den Consumer-Markt zu haben.

Dies zumindest legt ein Patent nahe, dass Google 2014 eingereicht hatte und das gerade gewährt wurde. Darin geht es um die Darstellung von Hologrammen auf Head-mounted-Displays, wie eben Google Glass. Das klingt auf den ersten Blick erst mal kurios, vor allem wenn man bedenkt, dass Glass nur vor einem Auge hing, aber vielleicht hat die neue Glass-Generation ja zwei Displays. Damit könnte Google zum Beispiel Microsofts Hololens Konkurrenz machen.

Natürlich kommt schnell die Frage auf, was für Inhalte eigentlich holografisch dargestellt werden sollen und da kommt das Unternehmen Magic Leap ins Spiel. Das Startup, in das Google 542 Millionen US-Dollar investiert hat, entwickelt Augmented-Reality-Inhalte. Diese könnten mit Google Glass dann eine entsprechend große Plattform erhalten – vorausgesetzt natürlich, dass die nächste Glass-Generation über entsprechend leistungsfähige Hardware verfügt. Denkbar wäre, dass Magic Leap verschiedene Spiele und Multimedia-Inhalte für Glass umsetzt, oder aber auch, dass Glass ein holografisches Nutzerinterface erhält, wie es in dem folgenden Konzeptvideo zu sehen ist.

Quelle: USPTO (via Techcrunch)