7 Tipps: Was ihr tun könnt, damit Apps nicht eure Daten stehlen

2. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für 7 Tipps: Was ihr tun könnt, damit Apps nicht eure Daten stehlen Kommentar(e)

Wir alle werden beinahe tagtäglich mit ellenlangen Seiten an Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien konfrontiert und das nicht immer in unserer Muttersprache. Nur menschlich erscheint ein gemachtes Häkchen am Ende des Textes, ist das juristische Kauderwelsch doch kaum zu interpretieren und an Zeit mangelt es uns meistens auch. Trotz dessen gibt es einige Maßnahmen, die uns davor schützen, unsere Daten allzu leicht preiszugeben. Wir geben euch Hilfe zur Selbsthilfe.

datenschutz

Tipp 1:

Wenn ihr beispielsweise im Play Store Apps herunterladet, werdet ihr gefragt, ob ihr der App bestimmte Zugriffe erlaubt. Wenn ein Zugriff auf „Kontakte“ oder „Telefonlisten“ erfragt wird, solltet ihr stutzig werden, denn wofür sollten die Entwickler eben diese Informationen benötigen? Wirft eine solche Anfrage Skepsis bei euch aus, folgt eurer Intuition und verzichtet auf den Download.

Tipp 2:

Jetzt wird’s etwas paradox: Es gibt Apps, die euch vor anderen Apps schützen. Sie erkennen unerlaubte oder unnötige Zugriffe auf eure privaten Dateien. Beispielsweise können Virenscanner erkennen, ob sich Spionage-Apps auf eurem Handy eingeschlichen haben. Doch gilt doppelte Vorsicht, denn manchmal tarnen sich Malware-Apps auch gerne als Security-Apps. Besonders in diesem Fall lohnt sich ein genaues Lesen der Berechtigungen.

Tipp 3:

Einfach aber dennoch wichtig: Verleihen sie ihr Smartphone nur an Menschen, denen sie auch wirklich vertrauen. Eine Spionage-App zu installieren geht binnen weniger Sekunden vonstatten. Seid also wachsam und schützt euer Privatleben vor unberechtigten Dritten.

Tipp 4:

Wir alle kennen es: Wir sind auf dem Weg zu einem noch unbekannten Ort und lassen uns von Online-Kartendiensten leiten. Oftmals vergisst man, die GPS-Funktion nach Zielerreichung wieder zu deaktivieren. Achtet darauf, welche Funktionen ihr aktiviert habt und stellt sie ab, wenn sie sonst ungenutzt – pardon, zumindest von EUCH ungenutzt – bleiben.

Tipp 5:

Apropos GPS. Allgemein sollte die Standortweitergabe streng limitiert werden. In den meisten Fällen ist es tatsächlich schlauer, auf die Standortweitergabe komplett zu verzichten. Unter Umständen könnt ihr eine individuelle Standortzusage geben, wenn es um eine App geht, die auf eben dieser Info fußen. Hier also immer der Logik folgen.

Tipp 6:

Versucht, wenn möglich, die Browser-Version zu benutzen und auf entsprechende Apps zu verzichten. Der Grund ist, dass ihr zum Beispiel der Standortweitergabe im Einzelnen zustimmen müsst. Zudem unterliegen Seiten, die vom Browser aufgerufen werden, höheren Schutzbestimmungen und obendrein ist so schädliche Software leichter zu erkennen als wenn der Gefahren-Ursprung in einer App liegt.

Tipp 7:

Mittlerweile bieten Hersteller Hardware-Zubehör an, der Schutz von außen ermöglicht. Beispielsweise könnt ihr Schutztaschen mit Abschirmeffekt ergattern, um von außen einströmende Ortungssignale (GPS, WLAN, mobiles Netz) zu unterbinden.

Wir hoffen, dass diese Tipps, die schnell umzusetzen sind, euer Smartphone, eure Daten, eure Privatsphäre schützen können. Diese sind nicht umsonst privat und das sollten sie auch bleiben. Selbstverständlich gibt es weitere Tipps und Tricks, mit denen ihr euch absichern könnt. Am Ende noch ein allgemeiner aber nicht minder wichtiger Tipp: Lauft nicht gedankenlos durch die Welt des Internets. Überall lauern Unternehmen und Einzelpersonen, die auf der Suche nach Daten opportunistisch handeln. Für sie bedeuten eure Bilder, Telefon- und Email-Adressen bares Geld also Obacht!

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